HS 860110 Von einer externen Stromquelle gespeist

Zusammenfassung: Lokomotiven und Schienenfahrzeuge, die aus einer externen Stromquelle gespeist werden und unter der Warentarifnummer 860110 eingeführt werden, sind im Vereinigten Königreich zollfrei, in der EU mit 1,70 % Wertzoll und in den USA mit Sätzen von zollfrei bis 35 % Wertzoll. Diese Einreihung umfasst speziell Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven und Schienenfahrzeuge, die ihre Energie aus einer externen elektrischen Versorgung, wie z. B. Oberleitungen oder Stromschienen, beziehen. Importierende und Zollagenten sollten die erheblichen Unterschiede bei den Zollsätzen auf wichtigen Märkten beachten, was eine sorgfältige Tarifierung für jedes Bestimmungsland erforderlich macht. CustomTariffs aggregiert diese Daten und unterstreicht die Bedeutung einer präzisen Einreihung für die genaue Zollberechnung und die Einhaltung von Vorschriften.

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
8601100000 0.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
8601100000 1.70 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
8601100000 Free ["No."]

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

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Welche Produkte fallen unter Warentarifnummer 860110?

Diese Unterposition umfasst Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven, Triebwagen und Wagen, die aus einer externen Stromquelle gespeist werden, sowie selbstfahrende Eisenbahn- oder Straßenbahnpersonenwagen, Güterwagen und Triebwagen. Gemäß der Harmonisierten Systemnomenklatur der Weltzollorganisation (WZO) umfasst dies insbesondere elektrische Lokomotiven, elektrische Triebzüge und elektrische Straßenbahnwagen. Der Harmonized Tariff Schedule (HTS) der US International Trade Commission (USITC) und die TARIC-Datenbank der EU bestätigen diesen Umfang und konzentrieren sich auf Fahrzeuge, die für den Schienenverkehr bestimmt sind und ihre Antriebsenergie aus einer externen Stromversorgung, wie z. B. Oberleitungen oder einer dritten Schiene, beziehen.

Was fällt nicht unter Warentarifnummer 860110?

Folgende Produkte sind von Warentarifnummer 860110 ausgeschlossen: Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven und -wagen, die von einem eingebauten elektrischen Akkumulator (batteriebetrieben) angetrieben werden, welche unter Warentarifnummer 860120 eingereiht werden. Ebenfalls ausgeschlossen sind Diesellokomotiven oder andere dieselbetriebene Schienenfahrzeuge, die unter Warentarifnummer 860190 fallen. Darüber hinaus werden selbstfahrende Schienenfahrzeuge, die nicht für den Schienenverkehr bestimmt sind, wie z. B. spezielle Wartungsfahrzeuge, oder elektrische Straßenfahrzeuge wie für den Straßenverkehr bestimmte Straßenbahnen, woanders eingereiht, oft in Kapitel 87.

Was sind häufige Fehler bei der Einreihung von Warentarifnummer 860110?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Hybrid-Schienenfahrzeugen, die sowohl aus einer externen Stromquelle als auch aus einem Bordmotor (z. B. Diesel) betrieben werden können. Wenn der primäre Antrieb aus einer externen elektrischen Quelle erfolgt, kann es dennoch unter 860110 fallen. Wenn jedoch der Bordmotor die primäre Quelle ist oder das Fahrzeug für den unabhängigen Betrieb ausgelegt ist, kann es unter 860190 eingereiht werden. Ein weiterer Fehler ist die Verwechslung von selbstfahrenden Personenwagen mit nicht schienengebundenen Fahrzeugen, die gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel 1 (AIR 1) anderen Kapiteln zugeordnet würden.

Wie sollten Importierende Produkte unter Warentarifnummer 860110 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter Warentarifnummer 860110 erfordert eine gründliche Prüfung des Designs und der Stromquelle des Produkts. Importierende müssen bestätigen, dass das Eisenbahn- oder Straßenbahnfahrzeug für den Schienenverkehr bestimmt ist und dass seine primäre Antriebsenergie aus einer externen Stromquelle stammt. Die Überprüfung technischer Spezifikationen, Herstellererklärungen und die Konsultation offizieller Zolltarifdatenbanken wie dem USITC HTS oder dem EU TARIC sind entscheidend. Zollagenten sollten das Vorhandensein von Stromabnehmern, Stromabnehmern oder anderen externen Stromaufnahmevorrichtungen überprüfen.

Wie wird der Zoll für Produkte unter Warentarifnummer 860110 berechnet?

Ein neuer elektrischer Triebzug mit einem Zollwert von 5.000.000 USD würde einen US-Zoll von 250.000 USD auslösen. Dies wird unter Verwendung des Meistbegünstigungszollsatzes (MFN) von 5,0 % Wertzoll auf den deklarierten Wert berechnet (5.000.000 USD × 0,05 = 250.000 USD). Dieser Satz ist im Harmonized Tariff Schedule (HTS) der USITC für die Unterposition 860110.00.00 veröffentlicht. Beachten Sie, dass spezifische Unterklassifizierungen mit unterschiedlichen Sätzen existieren können.

Welche Handelsabkommen reduzieren die Zölle für Warentarifnummer 860110?

Mehrere Freihandelsabkommen können den anwendbaren Zollsatz für Warentarifnummer 860110 reduzieren, einschließlich des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA), das für qualifizierte Waren mit Ursprung in Kanada oder Mexiko zu einem Zollsatz von Null führen kann. Die Umfassende und Progressive Vereinbarung für die Transpazifische Partnerschaft (CPTPP) bietet ebenfalls Präferenzsätze für Mitgliedsländer. Um diese Präferenzen in Anspruch zu nehmen, ist in der Regel eine selbstzertifizierte Ursprungserklärung oder eine spezifische Ursprungserklärung erforderlich, abhängig vom Abkommen und dem Exportland.

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Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die typischen Einfuhrzollsätze für die Warentarifnummer 860110, die Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven abdeckt, die aus einer externen Stromquelle gespeist werden?

Die Einfuhrzollsätze für die Warentarifnummer 860110 können je nach Ursprungsland und anwendbaren Handelsabkommen erheblich variieren. Zum Beispiel ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) gemäß dem U.S. Harmonized Tariff Schedule (USHTS) zollfrei. Es können jedoch auch Präferenzzollsätze im Rahmen von Freihandelsabkommen (FTAs) gelten. Importierende sollten den HTS der USITC oder den einschlägigen nationalen Zolltarif für die genauesten und aktuellsten Sätze konsultieren, die für ihr spezifisches Importszenario gelten. Wenn ein Land beispielsweise ein FTA mit den USA hat, könnte der Zoll 0,00 % betragen.

Welche spezifischen Kriterien bestimmen, ob eine Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotive unter die Warentarifnummer 860110 fällt, 'gespeist aus einer externen Stromquelle'?

Die Warentarifnummer 860110 umfasst speziell Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven und -wagen, die ihre Antriebsleistung aus einer externen Stromquelle beziehen. Das bedeutet, dass das Fahrzeug so konstruiert sein muss, dass es durch den Empfang von elektrischer Energie über Oberleitungen, eine Stromschiene oder Induktion betrieben wird. Fahrzeuge, die von Bordquellen wie Dieselmotoren oder Batterien angetrieben werden (es sei denn, die Batterien werden aus einer externen Quelle geladen und der Hauptbetrieb ist elektrisch), würden unter andere Positionen fallen, wie z. B. 860120 (für elektrische Lokomotiven und Wagen, die von einer Stromschiene oder über elektrische Oberleitungen gespeist werden) oder andere einschlägige Positionen für selbstfahrende Einheiten.

Wie wird der Einfuhrzoll für die Warentarifnummer 860110 berechnet und können Sie ein Beispiel geben?

Die Berechnung des Einfuhrzolls für die Warentarifnummer 860110 hängt davon ab, ob der Zollsatz wertzollbasiert (ein Prozentsatz des Wertes) oder spezifisch (ein fester Betrag pro Einheit) ist. Nehmen wir ein hypothetisches Szenario an, in dem der Zollsatz 1,70 % wertzollbasiert beträgt und ein Importeur eine Lokomotive im Wert von 500.000 USD einführt. Die Zollberechnung wäre: Zoll = Wert × Zollsatz. Daher: Zoll = 500.000 USD × 1,70 % = 500.000 USD × 0,0170 = 8.500 USD. Importierende müssen den deklarierten Zollwert und den geltenden Zollsatz aus dem Zolltarif des Einfuhrlandes verwenden.

Welche Dokumente sind typischerweise für den Import von Waren erforderlich, die unter die Warentarifnummer 860110 fallen?

Beim Import von Eisenbahn- oder Straßenbahnlokomotiven, die unter die Warentarifnummer 860110 fallen, sind die üblichen Einfuhrdokumente erforderlich, darunter in der Regel eine Handelsrechnung, eine Packliste, ein Seefrachtbrief oder Luftfrachtbrief und eine Ursprungsbescheinigung. Abhängig von den Vorschriften des Einfuhrlandes und etwaigen spezifischen Handelsabkommen können zusätzliche Dokumente erforderlich sein. Dazu können Nachweise über die Einhaltung von Sicherheitsstandards, technische Spezifikationen der Lokomotive und Dokumente zur Unterstützung von Präferenzzollansprüchen gehören, wie z. B. eine Ursprungserklärung oder ein Warenverkehrsbescheinigung. Zollagenten spielen eine entscheidende Rolle dabei, sicherzustellen, dass alle erforderlichen Dokumente korrekt und rechtzeitig eingereicht werden.

Welche wichtigen Handelsabkommen könnten Präferenzzollsätze für die Warentarifnummer 860110 bieten und wie können Importierende diese Vorteile beanspruchen?

Mehrere Handelsabkommen können die Zollsätze für die Warentarifnummer 860110 beeinflussen. Innerhalb der Europäischen Union unterliegen Waren, die zwischen Mitgliedstaaten verkehren, im Allgemeinen den Grundsätzen des Binnenmarktes, was oft zu keinen Zöllen führt. Für Importe in die EU aus Ländern mit präferenziellen Handelsabkommen (z. B. mit Kanada, Japan) sollte die EU-TARIC-Datenbank für spezifische Zollsenkungen oder -befreiungen konsultiert werden. In den USA könnten Abkommen wie das USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement) oder andere bilaterale Freihandelsabkommen reduzierte oder zollfreie Sätze vorsehen. Um eine Präferenzbehandlung zu beanspruchen, müssen Importierende in der Regel eine gültige Ursprungsbescheinigung oder einen anderen Nachweis der Anspruchsberechtigung gemäß den Bestimmungen des jeweiligen Handelsabkommens vorlegen und sicherstellen, dass die Waren die Ursprungsregeln erfüllen.