HS 382370 Industrielle Fettalkohole
Zusammenfassung: Industrielle Fettalkohole, die unter der Warentarifnummer 382370 eingeführt werden, sind im Vereinigten Königreich zollfrei, in der EU mit einem Wertzoll von 3,80 % und in den USA mit Sätzen, die je nach Ursprung von zollfrei bis 39,5 % Wertzoll reichen. Dieser HS-Code umfasst eine Reihe von Alkoholen, die aus natürlichen Fetten und Ölen gewonnen werden und in verschiedenen industriellen Anwendungen wie Waschmitteln, Kosmetika und Schmierstoffen eingesetzt werden. Importierende sollten sich der potenziellen bevorrechtigten Zollsätze bewusst sein, die in den USA auf der Grundlage spezifischer Handelsabkommen verfügbar sind. CustomTariffs aggregiert diese Daten zur Unterstützung der Compliance.
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 3823700010 | 0.00 % | — | — |
| 3823700000 | 0.00 % | — | — |
| 3823700090 | 0.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 3823700010 | 3.80 % | — | — |
| 3823700090 | 3.80 % | — | — |
| 3823700000 | 3.80 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 3823702000 | 5.1% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
| 3823706000 | 2.4% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
| 3823704000 | 2% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
| 382370 | — | — | — |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 3823.70?
Einfuhren von Industrielle Fettalkohole können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, und 15 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.
Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Handelsvolumen 2023
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte fallen unter Warentarifnummer 382370?
Diese Unterposition umfasst industrielle Fettalkohole, die von der Weltzollorganisation (WZO) als Alkohole definiert werden, die aus Fetten und Ölen gewonnen werden. Dies sind typischerweise langkettige aliphatische Alkohole, oft gesättigt oder ungesättigt, mit einer geraden Anzahl von Kohlenstoffatomen, die durch die Reduktion von Fettsäuren oder deren Estern hergestellt werden. Der Harmonized Tariff Schedule (HTS) der US International Trade Commission (USITC) und die TARIC-Datenbank der EU bestätigen, dass diese Kategorie Produkte wie Laurylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol und Stearylalkohol umfasst, wenn sie für industrielle Zwecke bestimmt sind, mit Ausnahme derjenigen, die ausdrücklich an anderer Stelle aufgeführt sind.
Was fällt nicht unter Warentarifnummer 382370?
Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 382370 ausgeschlossen: synthetische Alkohole (die unter Warentarifnummer 2905 fallen), Alkohole, die aus Erdöl oder Erdgas gewonnen werden (es sei denn, sie erfüllen die Definition von Fettalkoholen, die aus Fetten und Ölen gewonnen werden), und Alkohole, die hauptsächlich für pharmazeutische, kosmetische oder Lebensmittelanwendungen bestimmt sind und in anderen Positionen eingereiht werden. Beispielsweise wird reines Glycerin (Glycerol), ein Koppelprodukt der Fettverseifung, unter Warentarifnummer 2905.45 eingereiht, und Ethanol für Trinkzwecke unter Warentarifnummer 2208.90.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei Warentarifnummer 382370?
Ein häufiger Fehler ist die fehlerhafte Einreihung von Fettalkoholen, die ausschließlich auf ihrer chemischen Struktur basiert, ohne ihren beabsichtigten industriellen Verwendungszweck oder ihre Herkunft zu berücksichtigen. Wenn beispielsweise ein Fettalkohol sehr hoch gereinigt und für kosmetische Formulierungen bestimmt ist, könnte er fälschlicherweise unter 382370 anstatt unter einer Position für kosmetische Inhaltsstoffe eingereiht werden. Die Einhaltung der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 1, die besagt, dass die Einreihung nach den Begriffen der Positionen und gegebenenfalls nach den Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln zu bestimmen ist, ist entscheidend.
Wie sollten Importierende Produkte unter Warentarifnummer 382370 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter Warentarifnummer 382370 umfasst eine gründliche Überprüfung der technischen Spezifikationen des Produkts, einschließlich seiner Herkunft (aus Fetten/Ölen vs. Petrochemikalien), Kettenlänge, Reinheit und beabsichtigten Anwendung. Importierende und Zollagenten müssen die offiziellen Zolltarifverzeichnisse des Einfuhrlandes, wie den HTS der USITC oder den EU TARIC, konsultieren und mit den Erläuternden Bemerkungen der WZO abgleichen. Eine detaillierte Produktbeschreibung und eine Lieferantenerklärung sind für eine genaue Einreihung unerlässlich.
Wie wird der Zoll für Produkte unter Warentarifnummer 382370 berechnet?
Eine Sendung von 1.000 Kilogramm industriellem Stearylalkohol, mit einem Zollwert von 2.500 USD deklariert, würde einen US-Zoll von 125,00 USD auslösen. Dies wird unter Verwendung des Meistbegünstigungszollsatzes (MFN) von 5,0 % Wertzoll berechnet, der auf den deklarierten Zollwert angewendet wird (2.500 USD × 5,0 % = 125,00 USD). Diese Berechnung basiert auf dem MFN-Satz, der im Harmonized Tariff Schedule der USITC für die Warentarifnummer 382370 veröffentlicht ist.
Welche Handelsabkommen reduzieren die Zölle für Warentarifnummer 382370?
Mehrere Freihandelsabkommen können den anwendbaren Zollsatz für Warentarifnummer 382370 reduzieren, einschließlich des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA), das für qualifizierte Waren mit Ursprung in Kanada oder Mexiko zu einem Zollsatz von Null führen kann. Darüber hinaus kann das Allgemeine Präferenzsystem (APS) für berechtigte Produkte aus bestimmten Entwicklungsländern eine zollfreie Einfuhr ermöglichen. Um eine Präferenzbehandlung im Rahmen des USMCA in Anspruch zu nehmen, ist eine gültige Ursprungserklärung erforderlich, während für das APS in der Regel ein Ursprungszeugnis Formular A benötigt wird.
```Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Einfuhrzollsätze für die Warentarifnummer 382370, 'Industrielle Fettalkohole'?
Die Einfuhrzollsätze für die Warentarifnummer 382370, 'Industrielle Fettalkohole', variieren erheblich je nach Land. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten einen Wertzoll von 3,80 % unter ihrem Meistbegünstigungszollsatz (MFN) an. Das TARIC-System der Europäischen Union listet für diese Einreihung im Allgemeinen einen Wertzoll von 3,80 % auf. Der UK Trade Tariff zeigt ebenfalls einen Wertzoll von 3,80 %. Es ist entscheidend, den spezifischen Zolltarif des Einfuhrlandes für den für Ihre Sendung geltenden endgültigen Satz zu konsultieren, da Präferenzabkommen diese Sätze ändern können.
Wie werden 'Industrielle Fettalkohole' für die HS-Klassifizierung unter 382370 definiert?
Unter der Warentarifnummer 382370 beziehen sich 'Industrielle Fettalkohole' auf Alkohole, die aus natürlichen Fetten und Ölen gewonnen werden und typischerweise eine Kettenlänge von 8 bis 22 Kohlenstoffatomen aufweisen. Diese unterscheiden sich von synthetischen Alkoholen oder solchen, die für pharmazeutische oder kosmetische Zwecke bestimmt sind, welche unter andere Warentarifnummern fallen können. Das Hauptkriterium ist ihr Ursprung (aus Fetten und Ölen) und ihre beabsichtigte industrielle Anwendung, wie z. B. bei der Herstellung von Tensiden, Schmierstoffen oder Weichmachern. Die Überprüfung der technischen Spezifikationen und des Verwendungszwecks des Produkts ist für die korrekte Tarifierung unerlässlich.
Welche Dokumente werden typischerweise für den Import von 'Industriellen Fettalkoholen' unter der Warentarifnummer 382370 benötigt?
Beim Import von 'Industriellen Fettalkoholen' (HS 382370) sind in der Regel Standard-Importdokumente erforderlich, darunter eine Handelsrechnung, eine Packliste und ein Seefrachtbrief oder Luftfrachtbrief. Abhängig vom Einfuhrland und der spezifischen Art der Fettalkohole kann eine Ursprungsbescheinigung erforderlich sein, insbesondere wenn Präferenzzollsätze im Rahmen eines Handelsabkommens beansprucht werden. Einige Länder können auch ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) oder ein Analysezertifikat (CoA) verlangen, um die Zusammensetzung des Produkts und die Einhaltung relevanter Vorschriften zu bestätigen.
Welche gängigen Handelsabkommen bieten präferenzielle Zollsätze für 'Industrielle Fettalkohole' (HS 382370)?
Mehrere Handelsabkommen können präferenzielle Zollsätze für HS 382370 bieten. Zum Beispiel können im Rahmen des USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement) Waren für reduzierte oder zollfreie Einfuhr in Frage kommen, wenn sie die Ursprungsregeln erfüllen. Ebenso können Abkommen wie die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) der EU mit afrikanischen, karibischen und pazifischen Ländern oder das EU-Südkorea-Freihandelsabkommen eine Vorzugsbehandlung anbieten. Importeure sollten die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Handelsabkommens, einschließlich der Ursprungsregeln und der erforderlichen Dokumentation (z. B. EUR.1-Bescheinigung oder Ursprungserklärung), überprüfen, um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen.
Wie wird der Einfuhrzoll für 'Industrielle Fettalkohole' berechnet? Geben Sie ein Beispiel.
Der Einfuhrzoll für 'Industrielle Fettalkohole' (HS 382370) wird in der Regel auf Wertzollbasis berechnet, d. h. er ist ein Prozentsatz des deklarierten Zollwerts der Waren. Wenn beispielsweise der MFN-Zollsatz 3,80 % beträgt und Sie 1.000 Kilogramm industrielle Fettalkohole mit einem deklarierten Zollwert von 2.500 US-Dollar importieren, würde die Berechnung wie folgt lauten: Zoll = Zollwert × Zollsatz. Daher: Zoll = 2.500 USD × 3,80 % = 95 USD. Einige Länder können auch spezifische Zölle basierend auf Gewicht oder Volumen oder eine Kombination aus Wert- und spezifischen Zöllen anwenden. Bestätigen Sie daher immer die anwendbare Berechnungsmethode für Zölle.