HS 293354 Andere Derivate der Malonylharnstoff (Barbitursäure); deren Salze

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 293354</h3> <p>Die Warentarifnummer 293354 umfasst „Andere Derivate der Malonylharnstoffe (Barbitursäure); deren Salze.“ Diese Einreihung schließt spezifisch chemische Verbindungen ein, die von der Barbitursäure abgeleitet sind, welche eine grundlegende Struktur für verschiedene Pharmazeutika, insbesondere Sedativa und Hypnotika, darstellt. Importeure und Exporteure sollten die erheblichen Zollsatzunterschiede beachten: Das Vereinigte Königreich und die EU wenden einen Wertzoll von 0,00 % an, während die USA einen Wertzoll von 3,7 % für Meistbegünstigungszollsatz-Länder (MFN) erheben. Die USA bieten jedoch im Rahmen zahlreicher präferenzieller Freihandelsabkommen (z.B. A+, AU, CL, KR, SG) eine zollfreie Behandlung an. Ein Strafzollsatz von 50 % kann unter bestimmten Umständen zur Anwendung kommen. Aufgrund der Art dieser Chemikalien kann der Handel strengen regulatorischen Kontrollen unterliegen, einschließlich Lizenzierungen und Endverbleibserklärungen, insbesondere für pharmazeutische Vorläuferstoffe. Zollagenten müssen spezifische Produktformulierungen mit nationalen Chemikalieninventaren und Listen kontrollierter Substanzen abgleichen.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2933540000 0.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2933540000 0.00 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2933540000 3.7% Free (19 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2933.54?

Einfuhren von Andere Derivate der Malonylharnstoff (Barbitursäure); deren Salze können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, und 17 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 293354 ab?

Diese Unterposition umfasst „Andere Derivate der Malonylharnstoff (Barbitursäure); deren Salze“, wobei Barbital (5,5-Diethylbarbitursäure) und seine Salze ausdrücklich ausgeschlossen sind, da diese unter HS 293353 eingereiht werden. Gemäß den Erläuterungen zur Nomenklatur des Harmonisierten Systems (ENs) für die Position 2933 umfasst dies eine breite Palette organischer Verbindungen, die durch das Pyrimidinringsystem gekennzeichnet sind und von Malonylharnstoff abgeleitet sind. Beispiele hierfür sind Phenobarbital (5-Ethyl-5-phenylbarbitursäure) und sein Natriumsalz, Secobarbital, Amobarbital und Pentobarbital sowie deren jeweilige Salze. Der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und das EU TARIC-System stimmen mit dieser WCO-Definition überein und gewährleisten eine konsistente globale Einreihung dieser pharmazeutischen Zwischenprodukte und aktiven pharmazeutischen Wirkstoffe (APIs).

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 293354?

Folgende Produkte sind von der HS 293354 ausgeschlossen: Barbital (5,5-Diethylbarbitursäure) und seine Salze, die ausdrücklich unter HS 293353 aufgeführt und eingereiht sind. Darüber hinaus werden bestimmte Nicht-Barbitursäure-Derivate von Pyrimidin, wie Uracil, Thymin und Cytosin, die grundlegende Bestandteile von Nukleinsäuren sind, unter HS 293359 („Andere“) eingereiht. Zubereitungen, die diese Derivate enthalten, werden, wenn sie in abgemessenen Dosen oder für den Einzelhandel als Arzneimittel aufgemacht sind, unter Kapitel 30, insbesondere Position 3004, und nicht unter Kapitel 29 eingereiht, da sie den Anwendungsbereich reiner chemischer Verbindungen überschreiten. Diese Unterscheidung ist entscheidend für genaue Zollanmeldungen.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 293354?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Barbital oder seinen Salzen unter HS 293354, obwohl HS 293353 speziell dafür vorgesehen ist. Dies resultiert oft aus einer oberflächlichen Lektüre der Unterpositionsbeschreibung, ohne die hierarchische Struktur und die spezifischen Ausschlüsse innerhalb der Position 2933 vollständig zu erfassen. Ein weiterer Fehler besteht darin, pharmazeutische Zubereitungen, die diese Derivate enthalten, in Kapitel 29 einzureihen, obwohl sie in Kapitel 30 gehören, insbesondere wenn sie in abgemessenen Dosen oder für den Einzelhandel als Arzneimittel verpackt sind, gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel (GRI) 3(b) und den rechtlichen Anmerkungen zu Kapitel 30. Importeure übersehen manchmal den Aspekt „andere Derivate“ und versäumen es, zwischen echten Barbitursäurederivaten und anderen Pyrimidinverbindungen zu unterscheiden.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 293354 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter HS 293354 umfasst einen mehrstufigen Ansatz. Zuerst ist zu bestätigen, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um ein Derivat der Malonylharnstoff (Barbitursäure) handelt und nicht um Barbital oder dessen Salze (HS 293353). Zweitens ist zu überprüfen, ob es sich nicht um ein Arzneimittel in abgemessenen Dosen oder für den Einzelhandel aufgemacht handelt, was zu einer Einreihung in Kapitel 30 führen würde. Importeure und Zollagenten sollten die Erläuterungen zum Harmonisierten System der WCO für die Position 2933 sowie die spezifischen nationalen Zolltarifverzeichnisse (z. B. USITC HTS oder EU TARIC) konsultieren, um die Übereinstimmung sicherzustellen. Ein Analysezertifikat (CoA) oder ein technisches Datenblatt, das die chemische Struktur und Reinheit detailliert beschreibt, ist eine wesentliche Dokumentation zur Unterstützung der Einreihung und gewährleistet die Einhaltung der GRI 1 und der Kapitelanmerkungen.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für die Warentarifnummer 2933.54 in wichtigen Märkten?

Die MFN-Zollsätze (Meistbegünstigungszollsätze) für die Warentarifnummer 2933.54, die 'Andere Derivate der Malonylharnstoffe (Barbitursäure); deren Salze' umfasst, variieren erheblich je nach Einfuhrland. Beispielsweise wenden die Vereinigten Staaten für Produkte, die unter HTSUS 2933.54 eingereiht sind, im Allgemeinen einen Wertzoll von 0,00 % an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist für diese Position ebenfalls einen Wertzoll von 0,00 % aus. Andere Länder können jedoch unterschiedliche Sätze anwenden, wie z. B. 3,7 % oder sogar bis zu 50 % Wertzoll in bestimmten Rechtsgebieten. Importeure sollten immer den spezifischen MFN-Zollsatz überprüfen, der im offiziellen Zolltarif ihres Bestimmungslandes gilt.

Gibt es präferenzielle Zollsätze für HS 2933.54, und welche Handelsabkommen bieten diese üblicherweise an?

Ja, präferenzielle Zollsätze sind für HS 2933.54 im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) und Allgemeiner Präferenzsysteme (APS) weit verbreitet. Zum Beispiel können Einfuhren in die Vereinigten Staaten aus Ländern, die Vertragsparteien von Abkommen wie USMCA (Mexiko, Kanada), CAFTA-DR (Dominikanische Republik, zentralamerikanische Länder) und FHA mit Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) sind, für einen 'zollfreien' Zollsatz in Frage kommen, sofern alle Ursprungsregeln erfüllt sind. Ähnliche Präferenzbehandlungen können im Rahmen von EU-FHA (z. B. mit Südkorea, Japan) oder britischen Handelsabkommen bestehen. Importeure müssen sicherstellen, dass sie über die korrekten Dokumente, wie z. B. ein Ursprungszeugnis, verfügen, um die Präferenzbehandlung in Anspruch nehmen zu können.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um festzustellen, ob ein Produkt unter HS 2933.54 fällt?

Die Warentarifnummer 2933.54 umfasst speziell 'Andere Derivate der Malonylharnstoffe (Barbitursäure); deren Salze'. Die primären Einreihungskriterien drehen sich um die chemische Struktur der Verbindung. Produkte müssen Derivate von Malonylharnstoff (auch bekannt als Barbitursäure) sein, einer heterozyklischen Verbindung, die einen Pyrimidinring enthält. Diese Position schließt die Barbitursäure selbst (eingereiht unter 2933.53) aus und zielt speziell auf andere Derivate und deren entsprechende Salze ab. Importeure und Zollagenten sollten die Erläuterungen zum Harmonisierten System für Kapitel 29, insbesondere die Position 29.33, für präzise chemische Definitionen und Beispiele heranziehen, um eine genaue Einreihung zu gewährleisten. Eine detaillierte chemische Analyse oder ein Analysenzertifikat kann von den Zollbehörden verlangt werden.

Welche spezifischen Dokumente sind typischerweise für die Einfuhr von Produkten, die unter HS 2933.54 eingereiht sind, erforderlich?

Für Produkte unter HS 2933.54 umfassen die Standard-Importdokumente eine Handelsrechnung, eine Packliste und einen Frachtbrief oder Luftfrachtbrief. Aufgrund der chemischen Natur dieser Produkte sind oft zusätzliche Dokumente erforderlich. Dazu gehören möglicherweise ein Analysenzertifikat (CoA) zur Bestätigung der chemischen Zusammensetzung und Reinheit, ein Sicherheitsdatenblatt (MSDS) oder Sicherheitsdatenblatt (SDS) für gefährliche Stoffe und möglicherweise eine Herstellererklärung oder ein technisches Datenblatt zur Unterstützung der Einreihung. Wenn präferenzielle Zollsätze beansprucht werden, ist ein gültiges Ursprungszeugnis (z. B. EUR.1, GSP Form A oder FHA-spezifisches Zertifikat) zwingend erforderlich. Je nach spezifischem Derivat und seiner Endverwendung können auch Genehmigungen oder Lizenzen von Aufsichtsbehörden (z. B. Gesundheits- oder Pharmazeutische Behörden) notwendig sein.