HS 293353 Allobarbital (INN), Amobarbital (INN), Barbital (INN), Butalbital (INN), Butobarbital, Cyclobarbital (INN), Methylphenobarbital (INN), Pentobarbital (INN), Phenobarbital (INN), Secbutabarbital (INN), Secobarbital (INN) und Vinylbital (INN); deren Salze
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 293353: Barbiturat-Derivate und ihre Salze</h3> <p>Die Warentarifnummer 293353 umfasst spezifisch eine Reihe von Barbiturat-Derivaten und deren Salzen, einschließlich bekannter Substanzen wie Phenobarbital, Pentobarbital und Amobarbital. Diese werden hauptsächlich als Sedativa, Hypnotika oder Antikonvulsiva in pharmazeutischen Anwendungen eingesetzt. Für Importeure und Exporteure ist das Verständnis der regulatorischen Landschaft von entscheidender Bedeutung.</p> <p>In den wichtigsten Jurisdiktionen variieren die Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) erheblich. Das Vereinigte Königreich und die EU wenden für diese Produkte in der Regel einen Wertzoll von 0,00 % an, was ihre wesentliche medizinische Natur widerspiegelt. Im Gegensatz dazu weist der US-Zolltarif für einige Einträge einen "Free"-Satz auf, aber auch einen Wertzoll von "50 %" unter spezifischen Bedingungen, wahrscheinlich im Zusammenhang mit Column 2-Zöllen oder bestimmten Handelsprogrammen. Importeure müssen die genaue US-Tariflinie und die anwendbaren Freihandelsabkommen überprüfen. Angesichts der kontrollierten Natur dieser Substanzen sind zusätzliche Import-/Exportlizenzen und Genehmigungen von Gesundheitsbehörden (z. B. DEA in den USA, MHRA im Vereinigten Königreich) zwingend erforderlich, unabhängig vom Zollsatz.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2933530000 | — | — | — |
| 2933539000 | 0.00 % | — | — |
| 2933531000 | 0.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2933530000 | — | — | — |
| 2933531000 | 0.00 % | — | — |
| 2933539000 | 0.00 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2933530000 | Free | — | ["kg"] |
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 293353 ab?
Diese Unterposition umfasst eine spezifische Gruppe von Barbitursäurederivaten, deren Salze und andere heterocyclische Verbindungen, die ausschließlich Stickstoff-Heteroatom(e) enthalten, insbesondere die namentlich aufgeführten. Gemäß der Nomenklatur des Harmonisierten Systems der Weltzollorganisation und wie im USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und EU TARIC widergespiegelt, umfasst die Warentarifnummer 293353 Allobarbital (INN), Amobarbital (INN), Barbital (INN), Butalbital (INN), Butobarbital, Cyclobarbital (INN), Methylphenobarbital (INN), Pentobarbital (INN), Phenobarbital (INN), Secbutabarbital (INN), Secobarbital (INN) und Vinylbital (INN) sowie deren jeweilige Salze. Dies sind alles kontrollierte Substanzen, die hauptsächlich als Sedativa oder Hypnotika in pharmazeutischen Anwendungen verwendet werden und unter den weiteren Anwendungsbereich der Position 2933 für heterocyclische Verbindungen fallen.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 293353?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 293353 ausgeschlossen: andere Barbitursäurederivate, die nicht ausdrücklich in der Unterposition genannt sind, selbst wenn sie chemisch ähnlich sind oder ähnliche therapeutische Anwendungen haben. Zum Beispiel wird Thiopental (INN), ein Thiobarbiturat, unter der Warentarifnummer 293359 ("Andere") eingereiht, da es zusätzlich zu Stickstoff auch Schwefel in seinem heterocyclischen Ring enthält und somit außerhalb der spezifischen Aufzählung von 293353 fällt. Ähnlich werden nicht-barbituratische Sedativa oder Hypnotika, wie Benzodiazepine (z. B. Diazepam), unter verschiedenen Unterpositionen innerhalb des Kapitels 29 eingereiht, typischerweise unter der Warentarifnummer 293391 oder 293399, abhängig von ihrer spezifischen chemischen Struktur und ihrem heterocyclischen Ringsystem. Zubereitungen dieser Substanzen, wie Tabletten oder Injektionen, sind ebenfalls ausgeschlossen und werden in Kapitel 30 eingereiht.
Was sind häufige Einreihungsfehler für die Warentarifnummer 293353?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung anderer Barbitursäurederivate oder verwandter Verbindungen unter der Warentarifnummer 293353, wenn diese nicht ausdrücklich genannt sind. Importeure gehen manchmal davon aus, dass jedes Barbiturat-Derivat hierher gehört, und übersehen dabei die präzise Aufzählung. Zum Beispiel ist ein Derivat wie Primidon, obwohl strukturell mit Barbituraten verwandt, nicht aufgeführt und fällt daher unter die Warentarifnummer 293359. Ein weiterer Fehler betrifft die Einreihung pharmazeutischer Zubereitungen, die diese Substanzen enthalten, in 293353; gemäß der Anmerkung 1(a) zu Kapitel 30 werden diese Zubereitungen jedoch in Kapitel 30, insbesondere unter der Warentarifnummer 3004, als Medikamente eingereiht. Die korrekte Anwendung der Allgemeinen Vorschrift 1 für die Auslegung des Harmonisierten Systems (AV 1), die die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und den dazugehörigen Abschnitten oder Kapitelanmerkungen vorschreibt, ist entscheidend, um solche Fehler zu vermeiden.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 293353 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 293353 erfordert eine sorgfältige Überprüfung des chemischen Namens und der Struktur des Produkts anhand der spezifischen Liste in der Unterposition. Importeure und Zollagenten müssen zunächst bestätigen, dass die Substanz eine der ausdrücklich genannten Verbindungen (z. B. Phenobarbital, Amobarbital) oder eines ihrer Salze ist. Wenn die Substanz ein Derivat ist, das nicht ausdrücklich aufgeführt ist, muss sie an anderer Stelle eingereiht werden, wahrscheinlich unter der Warentarifnummer 293359. Darüber hinaus ist es wichtig festzustellen, ob es sich bei dem Produkt um eine reine chemische Verbindung oder eine pharmazeutische Zubereitung handelt. Handelt es sich um eine Zubereitung, die für therapeutische oder prophylaktische Zwecke bestimmt ist, sollte sie gemäß Anmerkung 1(a) zu Kapitel 29 und Anmerkung 1(a) zu Kapitel 30 in Kapitel 30, typischerweise unter der Warentarifnummer 3004, eingereiht werden. Die Konsultation der Erläuterungen der WZO zur Position 2933 und die Beantragung einer verbindlichen Zolltarifauskunft bei der zuständigen Zollbehörde (z. B. CBP in den USA, nationale Zollbehörden in der EU) wird für komplexe Fälle dringend empfohlen.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Was sind die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für Produkte, die unter die Warentarifnummer 2933.53 fallen?
Was sind die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für Produkte, die unter die Warentarifnummer 2933.53 fallen?
Für die Warentarifnummer 2933.53, die spezifische Barbiturate und deren Salze umfasst, betragen die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) in vielen großen Volkswirtschaften häufig 0,00 % Wertzoll. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten (USITC Harmonized Tariff Schedule, Kapitel 29, Unterposition 2933.53.00) einen 'freien' Zollsatz für MFN-Länder (Normal Trade Relations) an. Ähnlich listet der TARIC der Europäischen Union (Kapitel 29, Unterposition 2933 53 00) im Allgemeinen einen Wertzollsatz von 0,00 % auf. Importeure sollten immer den spezifischen Zollsatz, der für ihr Zielland gilt, anhand des offiziellen Zolltarifs überprüfen, da die Sätze variieren oder vorübergehenden Aussetzungen oder Änderungen unterliegen können.
Gibt es präferenzielle Zollsätze für die Warentarifnummer 2933.53 im Rahmen gängiger Handelsabkommen?
Gibt es präferenzielle Zollsätze für die Warentarifnummer 2933.53 im Rahmen gängiger Handelsabkommen?
Ja, präferenzielle Zollsätze sind oft für die Warentarifnummer 2933.53 im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) oder Allgemeiner Präferenzsysteme (APS) verfügbar, was typischerweise zu einem Wertzollsatz von 0,00 % führt. Zum Beispiel würden im Rahmen des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) Waren, die ihren Ursprung in Mexiko oder Kanada haben und die Ursprungsregeln für die Warentarifnummer 2933.53 erfüllen, in der Regel zollfrei in die USA eingeführt. Ähnlich können Waren, die aus Ländern mit Präferenzabkommen in die EU importiert werden, sofern sie die Ursprungskriterien erfüllen, ebenfalls von einem Zollsatz von 0,00 % profitieren. Importeure müssen sicherstellen, dass sie die korrekten Dokumente, wie ein Ursprungszeugnis, besitzen, um die Präferenzbehandlung in Anspruch zu nehmen. Konsultieren Sie den Text des spezifischen Handelsabkommens und den Zolltarif des Einfuhrlandes für genaue Anforderungen.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter der Warentarifnummer 2933.53?
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter der Warentarifnummer 2933.53?
Die Einreihung unter der Warentarifnummer 2933.53 ist sehr spezifisch und umfasst 'Allobarbital (INN), Amobarbital (INN), Barbital (INN), Butalbital (INN), Butobarbital, Cyclobarbital (INN), Methylphenobarbital (INN), Pentobarbital (INN), Phenobarbital (INN), Secbutabarbital (INN), Secobarbital (INN) und Vinylbital (INN); deren Salze'. Die primären Kriterien für die Einreihung sind die genaue chemische Identität und Struktur der Verbindung. Es handelt sich um heterozyklische Verbindungen, die einen Pyrimidinring (ein sechsgliedriger Ring mit zwei Stickstoffatomen) in ihrer Struktur enthalten, insbesondere Barbitursäurederivate. Importeure müssen sicherstellen, dass der chemische Name und die Struktur ihres Produkts genau mit einer der gelisteten Substanzen oder deren Salzen übereinstimmen. Ein Analysenzertifikat (CoA) oder ein detailliertes chemisches Spezifikationsblatt ist entscheidend für eine genaue Einreihung, um die spezifische INN (International Nonproprietary Name) oder chemische Identität nachzuweisen.
Welche spezifischen Dokumente sind für den Import von Substanzen, die unter die Warentarifnummer 2933.53 fallen, aufgrund ihrer kontrollierten Natur erforderlich?
Welche spezifischen Dokumente sind für den Import von Substanzen, die unter die Warentarifnummer 2933.53 fallen, aufgrund ihrer kontrollierten Natur erforderlich?
Aufgrund der Natur der Substanzen unter der Warentarifnummer 2933.53 (Barbiturate), die in den meisten Ländern kontrollierte Substanzen sind, gehen die Dokumentationsanforderungen über die üblichen Zollpapiere hinaus. Zusätzlich zu einer Handelsrechnung, Packliste und einem Frachtbrief/Luftfrachtbrief benötigen Importeure typischerweise:
- Einfuhrgenehmigungen/-lizenzen: Ausgestellt von der zuständigen nationalen Drogenkontrollbehörde (z.B. DEA in den USA, nationale Gesundheitsministerien in anderen Ländern).
- Ausfuhrlizenzen: Aus dem Ursprungsland.
- Internationales Einfuhrzertifikat (IIC) / Lieferbestätigungszertifikat (DVC): Oft für den internationalen Handel mit kontrollierten Substanzen gemäß UN-Konventionen erforderlich.
- Analysenzertifikat (CoA): Bestätigung der chemischen Identität, Reinheit und Konzentration.
- Endverwendungszertifikat: Angabe des Verwendungszwecks (z.B. pharmazeutische Herstellung, Forschung).
Importeure sollten sich weit vor dem Versand mit ihrer nationalen Arzneimittelzulassungsbehörde und Zollbehörde in Verbindung setzen, da die Anforderungen streng sind und je nach Gerichtsbarkeit variieren.
Gibt es spezifische Einfuhrbeschränkungen oder regulatorische Überlegungen für die Warentarifnummer 2933.53, die über die Standard-Zollverfahren hinausgehen?
Gibt es spezifische Einfuhrbeschränkungen oder regulatorische Überlegungen für die Warentarifnummer 2933.53, die über die Standard-Zollverfahren hinausgehen?
Ja, Substanzen unter der Warentarifnummer 2933.53 unterliegen aufgrund ihrer Klassifizierung als kontrollierte Substanzen erheblichen internationalen und nationalen regulatorischen Kontrollen. Sie fallen unter internationale Konventionen wie das UN-Übereinkommen über psychotrope Substanzen von 1971. Dies bedeutet:
- Strenge Lizenzierung: Sowohl Importeure als auch Exporteure müssen spezifische Lizenzen besitzen, die von ihren jeweiligen nationalen Drogenkontrollbehörden ausgestellt wurden.
- Quotensysteme: Viele Länder implementieren jährliche Einfuhrquoten für diese Substanzen, um Umleitungen zu verhindern und die Versorgung zu kontrollieren.
- Aufzeichnungspflicht: Eine strenge Aufzeichnung aller Transaktionen (Import, Export, Verkäufe, Lagerbestand) ist obligatorisch.
- Sicherheitsanforderungen: Lager- und Handhabungseinrichtungen können spezifischen Sicherheitsstandards unterliegen.
- Verbot für den allgemeinen Verkauf: Diese Substanzen sind im Allgemeinen nicht für den rezeptfreien Verkauf zugelassen und sind auf lizenzierte pharmazeutische Hersteller, Forschungseinrichtungen oder medizinische Einrichtungen beschränkt.
Importeure müssen die vollständige Einhaltung aller nationalen Drogengesetze und -vorschriften zusätzlich zu den Zollanforderungen sicherstellen.