HS 292022 Diethylphosphit

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 292022</h3> <p>Die Warentarifnummer 292022 deckt spezifisch Diethylphosphit ab, eine klare, farblose Flüssigkeit, die hauptsächlich als Zwischenprodukt in der organischen Synthese verwendet wird, insbesondere zur Herstellung von Phosphonaten, Pestiziden und Flammschutzmitteln. Importeure und Exporteure sollten die unterschiedlichen Zollsätze in den wichtigsten Jurisdiktionen beachten. Im Vereinigten Königreich beträgt der Standard-Zollsatz 6,00 % Wertzoll. Die Europäische Union wendet einen Zollsatz von 6,50 % Wertzoll an. Für die Vereinigten Staaten beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) 3,7 % Wertzoll, wobei viele präferenzielle Handelsabkommen zollfreien Zugang ermöglichen (z. B. unter GSP, CAFTA-DR, USMCA und verschiedenen Freihandelsabkommen mit Ländern wie Australien, Korea und Singapur). Für Waren aus Nicht-MFN-Ländern gilt ein Zollsatz von 25 % (Column 2 rate). Eine genaue Einreihung ist entscheidend, um gegebenenfalls präferenzielle Zölle nutzen zu können.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2920220000 6.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2920220000 6.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2920220000 3.7% Free (18 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2920.22?

Einfuhren von Diethylphosphit können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 15 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte fallen unter die Warentarifnummer 292022?

Diese Unterposition umfasst Diethylphosphit, eine spezifische organische chemische Verbindung, die durch ihre Molekularstruktur definiert ist. Gemäß der Nomenklatur des Harmonisierten Systems, insbesondere Kapitel 29, das organische Chemikalien behandelt, und Position 2920, die Ester anderer anorganischer Säuren (ausgenommen Ester von Halogenwasserstoffsäuren) und deren Salze sowie deren halogenierte, sulfonierte, nitrierte oder nitrosierte Derivate umfasst, identifiziert die Unterposition 2920.22 präzise Diethylphosphit. Diese Einreihung ist in allen wichtigen Zolltarifen, einschließlich des USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) und des EU TARIC-Systems, konsistent und gewährleistet eine globale Einheitlichkeit für diese spezifische chemische Einheit.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 292022?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 292022 ausgeschlossen: andere Phosphite, wie Dimethylphosphit (eingereiht unter 2920.29.00) oder Triethylphosphit (ebenfalls unter 2920.29.00), da es sich trotz ähnlicher Nomenklatur um unterschiedliche chemische Verbindungen handelt. Des Weiteren werden Phosphonate, die Derivate der Phosphonsäure sind und eine direkte Kohlenstoff-Phosphor-Bindung aufweisen, im Allgemeinen unter Position 2931 und nicht unter 2920 eingereiht. Zum Beispiel würde Diethylmethylphosphonat unter 2931.90.00 fallen. Ähnlich würden phosphorhaltige Verbindungen, die keine Ester der phosphorigen Säure sind, oder solche, die komplexe organisch-anorganische Verbindungen sind, an anderer Stelle eingereiht, oft unter Position 2931 oder anderen spezifischen Positionen für organische Chemikalien, basierend auf ihren funktionellen Gruppen und ihrer Struktur.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 292022?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung anderer Phosphitester, wie Dimethylphosphit oder Triethylphosphit, unter 2920.22, die ausschließlich für Diethylphosphit vorgesehen ist. Dies geschieht oft aufgrund mangelnder präziser chemischer Identifizierung oder der Annahme, dass alle einfachen Phosphitester unter dieselbe spezifische Unterposition fallen. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwechslung von Phosphiten (Estern der phosphorigen Säure) mit Phosphonaten (Verbindungen, die eine C-P-Bindung enthalten), was zu einer falschen Einreihung unter Position 2931 führt. Die korrekte Anwendung der Allgemeinen Vorschrift (AV) 1, die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und der Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln zu bestimmen ist, ist entscheidend, um solche Fehler zu vermeiden, und unterstreicht die Notwendigkeit einer genauen chemischen Nomenklatur.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 292022 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten als Diethylphosphit unter der Warentarifnummer 292022 umfasst mehrere kritische Schritte für Importeure und Zollagenten. Zuerst ist der genaue chemische Name und die CAS-Nummer (Chemical Abstracts Service) des Produkts zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um Diethylphosphit handelt (CAS-Nr. 762-04-9). Das Sicherheitsdatenblatt (SDB) und das Analysenzertifikat (CoA) sind einzuholen, um die chemische Identität, Reinheit und Molekularstruktur zu bestätigen. Anschließend ist die Allgemeine Vorschrift 1 anzuwenden, die die Einreihung auf der Grundlage des Wortlauts der Position und der relevanten Abschnitts-/Kapitelanmerkungen vorschreibt, um zu bestätigen, dass das Produkt perfekt mit der Beschreibung "Diethylphosphit" innerhalb der Position 2920 übereinstimmt. Offizielle Zolltarifressourcen wie der USITC HTSUS oder EU TARIC sind auf spezifische nationale Anmerkungen oder Entscheidungen bezüglich dieser Unterposition zu konsultieren. Bei anhaltender Unsicherheit sollte eine verbindliche Zolltarifauskunft bei der zuständigen Zollbehörde beantragt werden, um die Einhaltung zu gewährleisten und mögliche Strafen zu vermeiden.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Welche Standard-Einfuhrzollsätze gelten für Diethylphosphit (HS 2920.22) in Schlüsselmärkten, und gibt es Präferenzzollsätze?

Die Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) für Diethylphosphit (HS 2920.22) variieren je nach Einfuhrland. Zum Beispiel beträgt der allgemeine MFN-Zollsatz in den Vereinigten Staaten 6,5 % Wertzoll, gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS). Das EU-TARIC-System weist einen MFN-Zollsatz von 6,00 % Wertzoll für Einfuhren in die Europäische Union aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen MFN-Zollsatz von 6,00 % Wertzoll. Es sind jedoch erhebliche präferenzielle Zollbehandlungen im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen verfügbar. Für Einfuhren in die USA kann Diethylphosphit für einen 'zollfreien' Zollsatz in Frage kommen, wenn es aus Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) stammt, vorausgesetzt, alle Ursprungsregeln werden erfüllt. Importeure sollten den spezifischen Zolltarif des Landes (z. B. USITC HTSUS, EU TARIC, UK Trade Tariff) und das entsprechende Handelsabkommen für präzise Berechtigungs- und Dokumentationsanforderungen konsultieren.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Diethylphosphit unter HS 2920.22, und was unterscheidet es von ähnlichen chemischen Verbindungen?

Diethylphosphit wird unter HS 2920.22 als 'Phosphite und andere Ester der phosphorigen Säure; ihre halogenierten, sulfonierten, nitrierten oder nitrosierten Derivate' eingereiht. Das primäre Einreihungskriterium ist seine chemische Struktur als Ester der phosphorigen Säure (H3PO3), insbesondere mit zwei Ethylgruppen. Es ist entscheidend, dies von Phosphaten (Estern der Phosphorsäure, H3PO4), die unter HS 2919 eingereiht werden, und von Phosphonaten, die unter HS 2931 fallen, zu unterscheiden. Die Nomenklatur 'Phosphit' weist explizit auf den Oxidationszustand des Phosphoratoms (+3) hin und unterscheidet es von 'Phosphat' (+5). Importeure und Zollagenten sollten sicherstellen, dass der chemische Name, die CAS-Nummer und die Molekularstruktur auf technischen Datenblättern genau der Definition für Phosphite entsprechen, um eine Falscheinreihung zu vermeiden.

Welche spezifischen Dokumente sind für die Einfuhr von Diethylphosphit (HS 2920.22) erforderlich, um eine reibungslose Zollabfertigung zu gewährleisten, insbesondere bei der Beantragung von Präferenzzollsätzen?

Für die Einfuhr von Diethylphosphit (HS 2920.22) umfassen die Standard-Zolldokumente eine Handelsrechnung, eine Packliste, einen Frachtbrief oder Luftfrachtbrief sowie ein Analysenzertifikat (CoA) oder ein Produktspezifikationsblatt zur Bestätigung der chemischen Identität und Reinheit. Bei der Beantragung von Präferenzzollsätzen im Rahmen eines Freihandelsabkommens (FHA) ist ein gültiges Ursprungszeugnis (z. B. USMCA-Ursprungszeugnis, EUR.1-Warenverkehrsbescheinigung für die EU oder eine Selbsterklärung des Exporteurs) zwingend erforderlich. Dieses Dokument muss klar besagen, dass die Waren in einem Land, das Vertragspartei des FHA ist, ihren Ursprung haben und die spezifischen Ursprungsregeln für HS 2920.22 erfüllen. Das Fehlen korrekter und vollständiger Dokumente kann zu Verzögerungen, der Verweigerung der präferenziellen Zollbehandlung oder sogar zu Strafen führen. Importeure sollten die spezifischen Dokumentationsanforderungen vor dem Versand mit ihrem Zollagenten und der Zollbehörde des Einfuhrlandes überprüfen.

Gibt es spezifische Einfuhrbeschränkungen, Genehmigungspflichten oder Antidumpingzölle, die für Diethylphosphit (HS 2920.22) gelten?

Nach den neuesten Informationen der wichtigsten Handelsbehörden (USITC, EU TARIC, UK Trade Tariff) unterliegt Diethylphosphit (HS 2920.22) in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union oder dem Vereinigten Königreich im Allgemeinen keinen spezifischen Einfuhrgenehmigungspflichten oder weit verbreiteten Antidumpingzöllen. Als chemische Verbindung kann es jedoch allgemeinen chemischen Einfuhrvorschriften unterliegen, wie z. B. denen des Toxic Substances Control Act (TSCA) in den USA oder der REACH-Verordnung in der EU, die je nach Verwendungszweck und Volumen eine ordnungsgemäße Meldung oder Registrierung erfordern. Importeure sollten sich stets bei den zuständigen nationalen Chemikalienregulierungsbehörden über spezifische Compliance-Verpflichtungen informieren. Darüber hinaus können sich Handelspolitiken ändern und neue Antidumping- oder Ausgleichszölle verhängt werden, daher ist es für Importeure entscheidend, die offiziellen Zolldatenbanken und Handelsschutzmaßnahmen des Einfuhrlandes vor jeder Lieferung regelmäßig zu überprüfen.