HS 291733 Dinonyl- oder Didecylorthophthalate

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 291733</h3> <p>Die Warentarifnummer 291733 umfasst spezifisch Dinonyl- und Didecylorthophthalate, chemische Verbindungen, die hauptsächlich als Weichmacher verwendet werden, um die Flexibilität und Haltbarkeit von Kunststoffen, insbesondere PVC, zu verbessern. Diese Phthalate sind entscheidend für die Herstellung verschiedener Produkte, darunter Kabel, Bodenbeläge und Automobilkomponenten.</p> <p>Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Zollsätze beachten: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 6,00 % an, während das TARIC-System der EU einen Wertzollsatz von 6,50 % ausweist. In den USA beträgt der allgemeine Zollsatz 6,5 % Wertzoll, aber präferenzielle Sätze, einschließlich „Zollfrei“, sind im Rahmen verschiedener Handelsabkommen (z. B. A, AU, CL, KR, SG) verfügbar. Einige spezifische US-Zolltarifpositionen können auch zusammengesetzte Zölle enthalten, wie z. B. 15,4 ¢/kg + 57 %, was die Notwendigkeit einer präzisen Einreihung und Ursprungsüberprüfung unterstreicht, um potenzielle Zolleinsparungen zu nutzen.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2917330000 6.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2917330000 6.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
29173300 6.5% Free (17 Programme)
2917330010 ["kg"]
2917330050 ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2917.33?

Einfuhren von Dinonyl- oder Didecylorthophthalate können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 291733 ab?

Diese Unterposition umfasst spezifische Ester der Orthophthalsäure, nämlich Dinonylorthophthalate und Didecylorthophthalate. Diese sind durch die Nomenklatur des Harmonisierten Systems (HS) der Weltzollorganisation (WZO) definiert und in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) und dem EU TARIC weiter detailliert. Diese chemischen Verbindungen werden hauptsächlich als Weichmacher verwendet, die verschiedenen Polymeren, insbesondere PVC, Flexibilität und Haltbarkeit verleihen. Die Begriffe "Nonyl" und "Decyl" beziehen sich auf die Alkoholgruppen, die im Veresterungsprozess verwendet werden, insbesondere dort, wo die Alkylketten neun bzw. zehn Kohlenstoffatome lang sind und an das Phthalat-Grundgerüst gebunden sind.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 291733?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 291733 ausgeschlossen: andere Phthalatester, wie Dioctylorthophthalate (DOP) oder Diisononylorthophthalate (DINP), die je nach dem spezifischen verwendeten Alkohol unter die Warentarifnummern 2917.34 bzw. 2917.39 eingereiht werden. Darüber hinaus sind die Orthophthalsäure selbst (Warentarifnummer 2917.31) und andere Ester der Orthophthalsäure, die nicht explizit als Dinonyl oder Didecyl bezeichnet werden, ebenfalls ausgeschlossen. Mischungen, die diese spezifischen Phthalate enthalten, aber bei denen eine andere Komponente den wesentlichen Charakter verleiht, oder formulierte Weichmachermischungen, könnten je nach Konzentration und Funktion der anderen Bestandteile ebenfalls an anderer Stelle eingereiht werden.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 291733?

Ein häufiger Fehler ist die Falscheinstufung anderer Phthalatester unter die Warentarifnummer 291733 aufgrund eines allgemeinen Verständnisses von "Phthalaten" ohne präzise Identifizierung der Alkylkettenlänge. Zum Beispiel wird Diisononylorthophthalat (DINP) häufig mit Dinonylorthophthalat verwechselt, was zu einer falschen Einreihung unter die Warentarifnummer 2917.33 anstelle der korrekten Warentarifnummer 2917.39 führt. Dieser Fehler entsteht oft durch unzureichende chemische Analyse oder die Abhängigkeit von generischen Produktbeschreibungen anstatt spezifischer chemischer Nomenklatur. Die Einhaltung der Allgemeinen Vorschrift (AV) 1, die die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und den dazugehörigen Abschnitten oder Kapiteln vorschreibt, ist entscheidend, um solche Fehler zu vermeiden.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 291733 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter die Warentarifnummer 291733 erfordert eine präzise chemische Identifizierung der importierten Substanz. Importeure und Zollagenten sollten vom Hersteller ein Analysezertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (SDS) anfordern, das den genauen chemischen Namen (z. B. Dinonylorthophthalat oder Didecylorthophthalat) und die CAS-Registriernummer (Chemical Abstracts Service) klar angibt. Die Überprüfung anhand der Erläuterungen zur Nomenklatur des WZO HS und der nationalen Zolltarife (z. B. USITC HTSUS, EU TARIC) für die Position 2917 ist unerlässlich. Bei anhaltenden Zweifeln wird empfohlen, eine verbindliche Zolltarifauskunft bei der zuständigen Zollbehörde (z. B. CBP in den USA, HMRC im Vereinigten Königreich) zu beantragen, um die Einhaltung zu gewährleisten und mögliche Strafen zu vermeiden.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Was sind die Standard-Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für die Warentarifnummer 2917.33, „Dinonyl- oder Didecylorthophthalate“, in wichtigen Märkten?

Die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für die Warentarifnummer 2917.33 variieren je nach Einfuhrland. Beispielsweise wenden die Vereinigten Staaten einen allgemeinen MFN-Zollsatz von 6,5 % Wertzoll gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist einen gemeinsamen Zolltarif-Zollsatz von 6,5 % Wertzoll aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen Zollsatz von 6,5 % Wertzoll auf. Importeure sollten die aktuellen Sätze stets anhand der offiziellen Zolltarife des Bestimmungslandes überprüfen, wie z. B. dem USITC HTSUS, EU TARIC oder dem UK Trade Tariff.

Gibt es präferenzielle Zollprogramme oder Freihandelsabkommen, die ermäßigte oder keine Zölle für „Dinonyl- oder Didecylorthophthalate“ (HS 2917.33) anbieten?

Ja, eine präferenzielle Zollbehandlung ist für HS 2917.33 im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen und Sonderprogramme verfügbar, vorausgesetzt, die Waren erfüllen die jeweiligen Ursprungsregeln. Für Importe in die Vereinigten Staaten kann eine zollfreie Behandlung (angezeigt durch „Free“ oder einen spezifischen Programmindikator) für Produkte verfügbar sein, die aus Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) stammen, im Rahmen ihrer jeweiligen Freihandelsabkommen. Zusätzlich könnten das Allgemeine Präferenzsystem (APS) oder andere Sonderprogramme ermäßigte Sätze für berechtigte Entwicklungsländer anbieten. Importeure müssen sicherstellen, dass sie die korrekten Dokumente, wie z. B. ein Ursprungszeugnis, besitzen, um diese Präferenzsätze in Anspruch nehmen zu können.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um „Dinonyl- oder Didecylorthophthalate“ unter HS 2917.33 von anderen Phthalatestern oder Weichmachern zu unterscheiden?

Das primäre Einreihungskriterium für HS 2917.33 ist die spezifische chemische Struktur: Orthophthalate, bei denen die Estergruppen von Dinonyl- oder Didecylalkoholen abgeleitet sind. Diese Position deckt speziell diese beiden Arten von Estern ab. Es ist entscheidend, den genauen chemischen Namen und die Struktur mit dem Sicherheitsdatenblatt (SDB) oder dem chemischen Analysebericht des Produkts abzugleichen. Andere Phthalatester, wie Dioctylphthalate (DOP) oder Diisononylphthalate (DINP), werden unter anderen Unterpositionen innerhalb von HS 2917.39 eingereiht. Der Begriff „Orthophthalat“ bezieht sich auf die Benzol-1,2-dicarboxylat-Struktur. Eine genaue Einreihung erfordert eine präzise chemische Identifizierung, um die Einhaltung der Erläuterungen zum Harmonisierten System der Weltzollorganisation und nationaler Einreihungsentscheidungen zu gewährleisten.

Welche Dokumente werden von den Zollbehörden typischerweise für die Einfuhr von „Dinonyl- oder Didecylorthophthalaten“ (HS 2917.33) verlangt?

Für die Einfuhr von „Dinonyl- oder Didecylorthophthalaten“ unter HS 2917.33 gehören zu den Standard-Zolldokumenten eine Handelsrechnung, eine Packliste, ein Frachtbrief oder Luftfrachtbrief und gegebenenfalls ein Ursprungszeugnis, wenn eine präferenzielle Zollbehandlung beansprucht wird. Da es sich um chemische Produkte handelt, wird oft ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) angefordert oder sollte für Zoll- und Regulierungszwecke leicht verfügbar sein, das Details zur chemischen Zusammensetzung, Gefahren und Handhabung enthält. Je nach Einfuhrland können spezifische Chemikalienkontrollvorschriften zusätzliche Genehmigungen oder Erklärungen erfordern, z. B. solche im Zusammenhang mit Umweltschutz oder gefährlichen Stoffen. Importeure sollten die spezifischen Einfuhranforderungen der Zoll- und Chemikalienregulierungsbehörden des Bestimmungslandes konsultieren.