HS 291732 Aromatische Polycarbonsäuren, ihre Anhydride, Halogenide, Peroxide, Peroxysäuren und ihre Derivate

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 291732: Terephthalsäure und ihre Salze</h3> <p>Die Warentarifnummer 291732 umfasst Terephthalsäure und ihre Salze, wichtige aromatische Polycarbonsäuren, die hauptsächlich in der Polyesterproduktion (z. B. PET-Flaschen, Fasern) verwendet werden. Diese Position deckt auch Anhydride, Halogenide, Peroxide, Peroxysäuren und Derivate dieser Verbindungen ab. Für Importeure variieren die Zollsätze erheblich: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 6,00 % an, während die EU einen Wertzoll von 6,50 % erhebt. In den USA beträgt der allgemeine Zollsatz 6,5 % Wertzoll, aber spezifische Präferenzprogramme (z. B. A, AU, BH) ermöglichen eine zollfreie Einfuhr. Importeure sollten die Berechtigung für diese Programme überprüfen, um die Landekosten zu optimieren. Exporteure sollten sich dieser unterschiedlichen Tarifstrukturen bewusst sein, um Produkte genau zu bepreisen und die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2917320000 6.00 %
2917320090 6.00 %
2917320010 6.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2917320000 6.50 %
2917320010 6.50 %
2917320090 6.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2917320000 6.5% Free (17 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2917.32?

Einfuhren von Aromatische Polycarbonsäuren, ihre Anhydride, Halogenide, Peroxide, Peroxysäuren und ihre Derivate können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 291732 ab?

Diese Unterposition umfasst Terephthalsäure und ihre Salze, die zu den aromatischen Polycarbonsäuren gehören. Insbesondere umfasst sie die Säure selbst, ihre Anhydride, Halogenide, Peroxide, Peroxysäuren sowie deren halogenierte, sulphonierte, nitrierte oder nitrosierte Derivate. Gemäß der Nomenklatur des Harmonisierten Systems der Weltzollorganisation und den entsprechenden nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) und dem EU TARIC ist dieser HS-Code dieser spezifischen aromatischen Dicarbonsäure gewidmet, die für die Polymerproduktion entscheidend ist, und unterscheidet sie von anderen Phthalsäure-Isomeren und deren Derivaten innerhalb der Position 2917.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 291732?

Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 291732 ausgeschlossen: andere Isomere der Phthalsäure, wie Orthophthalsäure (Phthalsäure) und Isophthalsäure, die unter HS 291739 eingereiht werden. Zusätzlich werden Polymere der Terephthalsäure, wie Polyethylenterephthalat (PET) in Primärformen, in Kapitel 39 eingereiht, insbesondere unter Positionen wie 390761 oder 390769, abhängig von ihrer Viskosität oder anderen Eigenschaften. Ester der Terephthalsäure, sofern sie nicht an anderer Stelle ausdrücklich als Derivate vorgesehen sind, könnten unter andere Unterpositionen innerhalb von 2917 oder sogar Kapitel 38 fallen, wenn es sich um Mischungen oder Zubereitungen handelt.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 291732?

Ein häufiger Fehler ist die Falscheinreihung anderer Phthalsäure-Isomere, insbesondere Isophthalsäure, unter HS 291732 anstelle der korrekten Unterposition 291739. Dieser Fehler entsteht oft durch mangelnde präzise chemische Identifizierung oder ein unvollständiges Verständnis der spezifischen Isomerenunterscheidung innerhalb der Kategorie "aromatische Polycarbonsäuren". Ein weiterer häufiger Fehler betrifft die Einreihung von Polymeren, die aus Terephthalsäure gewonnen werden, wie PET-Chips oder -Pellets, in Kapitel 29, anstatt die Allgemeine Auslegungsregel (AAR) 3(b) oder 6 korrekt anzuwenden, um sie in Kapitel 39 als Kunststoffe in Primärformen einzureihen, die eigenständige chemische Produkte sind.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 291732 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter HS 291732 beinhaltet zunächst die Bestätigung der genauen chemischen Identität des Stoffes als Terephthalsäure oder eines ihrer spezifischen Derivate (Anhydride, Halogenide, Peroxide, Peroxysäuren oder halogenierte, sulphonierte, nitrierte oder nitrosierte Derivate). Importeure und Zollagenten sollten ein detailliertes Analysenzertifikat (CoA) oder Sicherheitsdatenblatt (SDS) vom Hersteller einholen, das den chemischen Namen und die CAS-Nummer klar angibt. Diese Dokumentation ist entscheidend, um zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um Terephthalsäure und nicht um ein Isomer oder ein Polymer handelt, und um die Einhaltung der Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO und nationaler Zolltarife wie dem HTSUS oder EU TARIC sicherzustellen.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

<h3>Was sind die Standard-Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für Produkte, die unter die Warentarifnummer 2917.32 fallen, in wichtigen Märkten?</h3>

Für Produkte, die unter die Warentarifnummer 2917.32 fallen, welche 'Aromatische Polycarbonsäuren, ihre Anhydride, Halogenide, Peroxide, Peroxysäuren und ihre Derivate' umfasst, können die MFN-Zollsätze je nach Importland erheblich variieren. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten einen allgemeinen MFN-Zollsatz von 6,5 % Wertzoll für viele Unterpositionen innerhalb von 2917.32 an, gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS). Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist für diese Produkte oft einen MFN-Zollsatz von 6,5 % Wertzoll aus. Importeure sollten den spezifischen Zolltarif des Bestimmungslandes (z. B. USITC HTSUS, EU TARIC, UK Trade Tariff) konsultieren, um den genauen und aktuellen MFN-Zollsatz zu ermitteln, der für ihr spezifisches Produkt und ihren Ursprung gilt.

<h3>Gibt es präferenzielle Zollsätze für HS 2917.32 im Rahmen gängiger Freihandelsabkommen (FTAs) oder Sonderprogramme?</h3>

Ja, präferenzielle Zollsätze, einschließlich 'Zollfrei' (0 % Wertzoll), sind oft für HS 2917.32 im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FTAs) und spezieller Handelsprogramme verfügbar, vorausgesetzt, die Waren erfüllen die jeweiligen Ursprungsregeln. Für Importe in die Vereinigten Staaten können Produkte aus Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) für die zollfreie Einfuhr im Rahmen ihrer jeweiligen FTAs in Frage kommen. Ähnlich könnten das Allgemeine Präferenzsystem (APS) oder andere Abkommen reduzierte oder zollfreie Sätze für berechtigte Entwicklungsländer anbieten. Importeure müssen sicherstellen, dass sie über gültige Ursprungszeugnisse oder andere erforderliche Dokumente verfügen, um diese präferenziellen Sätze in Anspruch nehmen zu können. Überprüfen Sie immer die Berechtigung und die Dokumentationsanforderungen bei der zuständigen Zollbehörde oder im Text des Handelsabkommens.

<h3>Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für die korrekte Zuordnung eines Produkts zu HS 2917.32, und welche häufigen Fallstricke sollten vermieden werden?</h3>

Das primäre Einreihungskriterium für HS 2917.32 ist, dass das Produkt eine 'aromatische Polycarbonsäure', ein 'Anhydrid', 'Halogenid', 'Peroxid', 'Peroxysäure' oder ein 'Derivat' davon sein muss. Diese Position umfasst speziell Verbindungen mit mehr als einer Carbonsäure-Funktionsgruppe (-COOH), die an ein aromatisches Ringsystem gebunden sind (z. B. Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure und ihre Derivate). Häufige Fallstricke sind die Fehlklassifizierung von: 1) Monocarboxylischen aromatischen Säuren (z. B. Benzoesäure), die zu HS 2916.31 gehören. 2) Cyclischen Anhydriden von Dicarbonsäuren, die nicht aromatisch sind (z. B. Bernsteinsäureanhydrid), die unter HS 2917.19 fallen. 3) Polymeren dieser Säuren, die typischerweise in Kapitel 39 eingereiht werden. Importeure sollten die Erläuterungen zum Harmonisierten System für Kapitel 29 und speziell für die Position 29.17 konsultieren, um detaillierte Anleitungen und Beispiele für eine genaue Einreihung zu erhalten.

<h3>Welche spezifischen Dokumente werden von den Zollbehörden typischerweise für die Einfuhr von Waren unter HS 2917.32 verlangt?</h3>

Bei der Einfuhr von Waren unter HS 2917.32 sind die üblichen Zolldokumente erforderlich, darunter eine Handelsrechnung, eine Packliste und ein Frachtbrief (Bill of Lading oder Air Waybill). Für chemische Produkte sind oft zusätzliche Dokumente entscheidend: 1. **Sicherheitsdatenblatt (SDB/MSDS):** Wesentlich zur Identifizierung der chemischen Zusammensetzung, Gefahren und des ordnungsgemäßen Umgangs, was den Zoll bei der Einreihung und Einhaltung von Vorschriften unterstützt. 2. **Analysenzertifikat (CoA):** Bestätigt die Reinheit, Konzentration und andere Spezifikationen der Chemikalie und bestätigt, dass sie dem deklarierten Produkt entspricht. 3. **Ursprungszeugnis:** Entscheidend für die Inanspruchnahme präferenzieller Zollsätze im Rahmen von Freihandelsabkommen oder anderen Handelsprogrammen. 4. **Einfuhrlizenzen oder -genehmigungen:** Je nach spezifischer Chemikalie und den Vorschriften des Einfuhrlandes können bestimmte Substanzen eine vorherige Genehmigung oder Lizenzen von Chemikalienkontrollbehörden (z. B. EPA in den USA, ECHA in der EU) erfordern. Importeure sollten alle spezifischen Anforderungen vor dem Versand bei der Zollbehörde des Bestimmungslandes bestätigen.