HS 291540 Mono-, Di- oder Trichloressigsäuren, ihre Salze und Ester

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 291540: Mono-, Di- und Trichloressigsäuren, ihre Salze und Ester</h3> <p>Die Warentarifnummer 291540 umfasst Mono-, Di- und Trichloressigsäuren sowie deren entsprechende Salze und Ester. Dies sind organisch-chemische Verbindungen, die hauptsächlich als Zwischenprodukte bei der Synthese von Pharmazeutika, Farbstoffen und anderen Chemikalien sowie in Herbiziden und Konservierungsmitteln verwendet werden.</p> <p>Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Zollsätze in den wichtigsten Rechtsräumen beachten. Im Vereinigten Königreich beträgt der allgemeine Zollsatz 4,00 % Wertzoll. Die EU wendet einen allgemeinen Zollsatz von 5,50 % Wertzoll an. Für die USA reichen die Sätze von 1,8 % Wertzoll bis 17,5 % Wertzoll, wobei viele Produkte im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z. B. A, AU, BH, CL, KR, SG) zollfrei behandelt werden können. Überprüfen Sie immer das spezifische Produkt und das Ursprungsland anhand der neuesten offiziellen Tarife (z. B. UK Trade Tariff, EU TARIC, USITC HTSUS), um eine genaue Einreihung und Zollfestsetzung zu gewährleisten.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2915400000 4.00 %
2915400090 4.00 %
2915400010 4.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2915400000 5.50 %
2915400010 5.50 %
2915400090 5.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2915401000 1.8% Free (18 Programme) ["kg"]
291540
2915405010 ["kg"]
2915403000 5.5% Free (18 Programme) ["kg"]
29154050 3.7% Free (18 Programme)

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2915.40?

Einfuhren von Mono-, Di- oder Trichloressigsäuren, ihre Salze und Ester können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 16 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.

Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 291540 ab?

Diese Unterposition umfasst Mono-, Di- und Trichloressigsäuren sowie deren Salze und Ester. Es handelt sich um halogenierte Derivate der Essigsäure, bei denen ein, zwei oder drei Wasserstoffatome der Methylgruppe durch Chloratome ersetzt wurden. Der Anwendungsbereich ist durch die Nomenklatur des Harmonisierten Systems, wie sie von der Weltzollorganisation (WZO) interpretiert wird, und in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und dem EU TARIC genau definiert. Beispiele hierfür sind Monochloressigsäure (MCA), Dichloressigsäure (DCA), Trichloressigsäure (TCA) und deren verschiedene Natrium-, Kalium- oder Ethylester, die alle eindeutig in diese spezifische chemische Einreihung fallen.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 291540?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 291540 ausgeschlossen: Essigsäure selbst (Warentarifnummer 291521), die nicht chloriert ist. Ferner sind andere halogenierte Derivate organischer Säuren, die nicht spezifisch Chloressigsäuren, deren Salze oder Ester sind, ebenfalls ausgeschlossen und würden an anderer Stelle, oft in anderen Unterpositionen des Kapitels 29, basierend auf ihrer spezifischen chemischen Struktur, eingereiht. Zum Beispiel würden Chlorpropionsäuren oder deren Derivate unter die Warentarifnummer 291590 oder andere relevante Unterpositionen für acyclische Monocarbonsäuren und deren Derivate fallen, nicht unter 291540, da sie keine Derivate der Essigsäure sind. Ähnlich würden Mischungen, die diese Säuren enthalten, aber zu pharmazeutischen Zubereitungen formuliert sind, unter Kapitel 30 eingereiht.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 291540?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung anderer halogenierter Carbonsäuren oder ihrer Derivate unter die Warentarifnummer 291540, insbesondere wenn es sich nicht spezifisch um Chloressigsäuren handelt. Importeure ordnen Produkte wie Chlorpropionsäure oder Chlorbuttersäure manchmal fälschlicherweise hier ein, aufgrund des Vorhandenseins von Chlor und einer Carbonsäuregruppe, wobei die "Essigsäure"-Spezifität übersehen wird. Dies verstößt gegen die Allgemeine Vorschrift 1 (AV 1), die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und der Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln erfolgt. Ein weiterer Fehler besteht darin, Mischungen einzureihen, bei denen die Chloressigsäure lediglich ein Bestandteil einer Zubereitung ist und nicht die reine Substanz oder deren direktes Salz/Ester, was je nach Art der Zubereitung zu einer Einreihung in Kapitel 38 oder 30 führen kann.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 291540 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter die Warentarifnummer 291540 erfordert eine sorgfältige Überprüfung des chemischen Namens und der Struktur des Produkts, um zu bestätigen, dass es sich tatsächlich um Mono-, Di- oder Trichloressigsäure oder eines ihrer direkten Salze oder Ester handelt. Importeure und Zollagenten sollten ein Analysezertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (SDS) vom Hersteller anfordern, das den chemischen Namen, die CAS-Nummer und die Reinheit klar angibt. Diese Dokumentation ist entscheidend für die Überprüfung der Produktidentität anhand der Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2915 und die spezifische Unterposition 291540. Im Zweifelsfall ist es ratsam, eine verbindliche Zolltarifauskunft bei der zuständigen Zollbehörde (z. B. CBP in den USA, HMRC im Vereinigten Königreich) einzuholen, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und potenzielle Strafen zu vermeiden.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die typischen Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für Produkte, die unter der Warentarifnummer 2915.40 in wichtigen Märkten eingereiht sind?

Für Produkte, die unter der Unterposition 2915.40 des Harmonisierten Systems (HS) eingereiht sind, welche 'Mono-, Di- oder Trichloressigsäuren, ihre Salze und Ester' umfasst, können die typischen Meistbegünstigungszollsätze (MFN) je nach Einfuhrland variieren. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten einen MFN-Zollsatz von 4,0 % Wertzoll an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist einen MFN-Zollsatz von 5,5 % Wertzoll aus. Der Global Tariff des Vereinigten Königreichs listet ebenfalls einen MFN-Zollsatz von 5,5 % Wertzoll auf. Andere Länder können Sätze wie 1,8 % Wertzoll oder 17,5 % Wertzoll haben. Importeure sollten immer den spezifischen Zolltarif des Bestimmungslandes für die genauesten und aktuellsten MFN-Sätze konsultieren, wie z. B. den USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS), den EU TARIC oder den UK Trade Tariff.

Wie wirken sich präferenzielle Handelsabkommen auf die Zollsätze für HS 2915.40 aus, und welche Abkommen bieten üblicherweise reduzierte oder zollfreie Einfuhren an?

Präferenzielle Handelsabkommen können die Einfuhrzölle für Produkte unter HS 2915.40 erheblich senken oder eliminieren, vorausgesetzt, die Waren erfüllen die spezifischen Ursprungsregeln des Abkommens. Zum Beispiel bieten die Vereinigten Staaten zollfreie Behandlung (0 % Wertzoll) für Waren an, die aus Ländern stammen, mit denen sie Freihandelsabkommen haben, wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG). Ähnliche Präferenzzollsätze, oft zollfrei, sind unter Abkommen wie dem Allgemeinen Präferenzsystem (APS) für berechtigte Entwicklungsländer (z. B. 'A' für bestimmte APS-Begünstigte im US HTSUS) oder innerhalb regionaler Blöcke wie den Abkommen der EU mit verschiedenen Partnern verfügbar. Importeure müssen sicherstellen, dass sie gültige Ursprungszeugnisse oder andere erforderliche Dokumente besitzen, um Präferenzbehandlung zu beanspruchen.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um festzustellen, ob ein Produkt unter HS 2915.40 fällt?

Das primäre Einreihungskriterium für HS 2915.40 ist die chemische Identität der Substanz: Es muss sich um Mono-, Di- oder Trichloressigsäure oder ein Salz oder Ester handeln, das von diesen spezifischen Säuren abgeleitet ist. Diese Unterposition ist Teil des Kapitels 29 des Harmonisierten Systems, das 'Organische Chemikalien' umfasst. Die Einreihung basiert auf der chemischen Struktur und den funktionellen Gruppen. Zum Beispiel würden Chloressigsäure (Monochloressigsäure), Dichloressigsäure und Trichloressigsäure sowie ihre Natriumsalze, Ethylester usw. hierunter fallen. Es ist entscheidend, diese von anderen halogenierten Derivaten der Essigsäure oder anderen organischen Säuren zu unterscheiden. Die Erläuterungen der WZO zu Kapitel 29 geben detaillierte Hinweise zum Anwendungsbereich dieser chemischen Kategorien. Eine Laboranalyse oder ein klares Analysenzertifikat (CoA), das die genaue chemische Verbindung identifiziert, ist oft unerlässlich für eine genaue Einreihung.

Welche spezifischen Dokumente werden typischerweise von den Zollbehörden für die Einfuhr von Produkten unter HS 2915.40 verlangt?

Importeure von Produkten unter HS 2915.40 benötigen im Allgemeinen Standard-Importdokumente, einschließlich einer Handelsrechnung, Packliste und eines Frachtbriefs oder Luftfrachtbriefs. Aufgrund der chemischen Natur dieser Produkte sind oft zusätzliche spezifische Dokumente erforderlich. Dies kann ein Analysenzertifikat (CoA) umfassen, das die chemische Zusammensetzung, Reinheit und Spezifikationen der Substanz detailliert beschreibt. Ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) ist ebenfalls entscheidend für die Gefahrenkommunikation und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, insbesondere für Chemikalien, die korrosive oder andere gefährliche Eigenschaften aufweisen können. Wenn präferenzielle Zollsätze im Rahmen eines Freihandelsabkommens beansprucht werden, ist ein gültiges Ursprungszeugnis (z. B. ein Freihandelsabkommen-Ursprungszeugnis oder eine EUR.1-Warenverkehrsbescheinigung) obligatorisch. Zollbehörden können auch Einfuhrlizenzen oder Genehmigungen anfordern, abhängig von nationalen Chemikalienkontrollvorschriften, insbesondere wenn die Substanz ein Präkursor ist oder spezifischen Umwelt- oder Gesundheitsvorschriften unterliegt.