HS 290513 Butan-1-ol (n-Butylalkohol)
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 290513</h3> <p>Die Warentarifnummer 290513 umfasst Butan-1-ol, allgemein bekannt als n-Butylalkohol. Dieser primäre Alkohol ist eine klare, farblose Flüssigkeit, die ausgiebig als Lösungsmittel in Beschichtungen, als chemisches Zwischenprodukt für Ester und Ether sowie als Bestandteil in Hydraulikflüssigkeiten verwendet wird. Für Importeure und Zollagenten ist das Verständnis der Zollsätze entscheidend: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 4,00 % an, während die EU und die USA im Allgemeinen einen Wertzoll von 5,5 % erheben. Die USA bieten erhebliche Zollermäßigungen oder zollfreien Zugang im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z. B. A*, AU, CL, KR) an, wodurch die Ursprungsbestimmung für eine präferenzielle Zollbehandlung unerlässlich ist. Umgekehrt könnten nicht-präferenzielle Importe in die USA einem Wertzollsatz von 50,5 % unterliegen, wenn sie nicht aus einem Meistbegünstigungsland stammen.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2905130000 | 4.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2905130000 | 5.50 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2905130000 | 5.5% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2905.13?
Einfuhren von Butan-1-ol (n-Butylalkohol) können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, und 15 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 290513 ab?
Diese Unterposition umfasst Butan-1-ol, auch bekannt als n-Butylalkohol oder 1-Butanol, welches ein primärer Alkohol mit der chemischen Formel CH₃(CH₂)₃OH ist. Gemäß der Nomenklatur des Harmonisierten Systems (WZO) und in Übereinstimmung mit den Definitionen im USITC Harmonized Tariff Schedule (HTSUS) und dem EU TARIC, ist dieses spezifische Isomer von Butanol dadurch gekennzeichnet, dass die Hydroxylgruppe (-OH) an das erste Kohlenstoffatom in einer geraden Kette gebunden ist. Es ist eine farblose Flüssigkeit mit einem charakteristischen alkoholischen Geruch, die weit verbreitet als Lösungsmittel, bei der Herstellung anderer Chemikalien und als Zwischenprodukt in verschiedenen industriellen Prozessen, einschließlich der Herstellung von Weichmachern und Bremsflüssigkeiten, verwendet wird.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 290513?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 290513 ausgeschlossen: andere Isomere von Butanol, wie Butan-2-ol (sek-Butylalkohol), 2-Methylpropan-1-ol (Isobutylalkohol) und 2-Methylpropan-2-ol (tert-Butylalkohol), die unter die Warentarifnummer 290514 eingereiht werden. Zusätzlich können Mischungen, die Butan-1-ol enthalten, aber nicht ausschließlich oder im Wesentlichen aus Butan-1-ol bestehen, oder solche, die für spezifische Verwendungen hergestellt wurden (z. B. bestimmte Lösungsmittelzubereitungen), je nach ihrer Zusammensetzung und ihrem Verwendungszweck unter andere Positionen oder Kapitel, wie Kapitel 38, fallen. Zum Beispiel würde denaturiertes Butan-1-ol, wenn es die Kriterien für denaturierten Alkohol erfüllt, im Allgemeinen von dieser spezifischen Unterposition ausgeschlossen sein.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 290513?
Ein häufiger Fehler ist die Falscheinreihung anderer Butanol-Isomere, insbesondere Isobutylalkohol (2-Methylpropan-1-ol), unter die Warentarifnummer 290513 aufgrund ihrer ähnlichen chemischen Formeln und Verwendungen. Importeure müssen sorgfältig zwischen dem geradkettigen primären Alkohol (Butan-1-ol) und seinen verzweigten oder sekundären Gegenstücken unterscheiden. Dieser Fehler entsteht oft durch unzureichende Beachtung des genauen chemischen Namens oder der CAS-Nummer. Die korrekte Anwendung der Allgemeinen Vorschrift 1 (AV 1), die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und der Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln erfolgt, ist entscheidend. Sich ausschließlich auf den gebräuchlichen Namen zu verlassen, ohne die genaue chemische Struktur zu überprüfen, kann zu einer falschen Einreihung und potenziellen Strafen führen.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 290513 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Butan-1-ol beinhaltet die Überprüfung der genauen chemischen Identität des Produkts. Importeure und Zollagenten sollten immer ein Analysezertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (SDS) vom Hersteller anfordern, das den chemischen Namen (Butan-1-ol), die CAS-Nummer (71-36-3) und die chemische Formel klar angibt. Diese Dokumentation bestätigt, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um den geradkettigen primären Alkohol und nicht um ein Isomer handelt. Bei Anwendung der AV 1 entspricht das Produkt perfekt der spezifischen Beschreibung "Butan-1-ol (n-Butylalkohol)" innerhalb der Unterposition 290513. Für US-Importe beträgt der Zollsatz für Produkte aus Meistbegünstigungs-Ländern (MFN) 0% Wertzoll, gemäß dem USITC HTSUS. Für EU-Importe beträgt der gemeinsame Zolltarif-Zollsatz ebenfalls 0% Wertzoll, wie in der EU TARIC-Datenbank angegeben.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Was ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Einfuhr von Butan-1-ol (Warentarifnummer 2905.13) in Schlüsselmärkten, und gibt es signifikante Abweichungen?
Der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Einfuhr von Butan-1-ol (Warentarifnummer 2905.13) variiert je nach Einfuhrland. Beispielsweise wenden die Vereinigten Staaten im Allgemeinen einen Wertzoll von 4,0 % gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist einen gemeinsamen Zollsatz von 5,5 % Wertzoll aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen Wertzoll von 5,5 % auf. Importeure sollten den spezifischen MFN-Satz, der für ihr Zielland gilt, stets anhand offizieller Zolltarife wie dem USITC HTSUS, EU TARIC oder dem UK Trade Tariff überprüfen, da sich die Sätze ändern können.
Welche präferenziellen Handelsabkommen bieten zollfreie Behandlung für Butan-1-ol (HS 2905.13) bei der Einfuhr in die Vereinigten Staaten?
Für Einfuhren in die Vereinigten Staaten kann Butan-1-ol (HS 2905.13) im Rahmen verschiedener präferenzieller Handelsabkommen und Programme zollfrei behandelt werden, sofern alle Ursprungsregeln erfüllt sind. Gängige Programme umfassen: Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Freihandelsabkommen zwischen der Dominikanischen Republik und Mittelamerika (CAFTA-DR, 'D' für spezifische Länder wie Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE), Singapur (SG). Zusätzlich können bestimmte Begünstigungsländer des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) für eine zollfreie Behandlung in Frage kommen (im HTSUS mit 'A*' oder 'A' gekennzeichnet), wenn das Produkt APS-berechtigt ist. Importeure müssen sicherstellen, dass sie die erforderlichen Dokumente, wie z. B. ein Ursprungszeugnis, besitzen, um diese Präferenzzollsätze in Anspruch nehmen zu können.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Butan-1-ol unter HS 2905.13, und welche häufigen Fehlklassifizierungen sollten vermieden werden?
Butan-1-ol, auch bekannt als n-Butylalkohol, wird unter der HS-Unterposition 2905.13 eingereiht. Diese Unterposition umfasst spezifisch 'Butan-1-ol (n-Butylalkohol)'. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Identität der Substanz als gesättigter, einwertiger, acyclischer Alkohol mit vier Kohlenstoffatomen, bei dem die Hydroxylgruppe am ersten Kohlenstoffatom gebunden ist. Es ist entscheidend, Butan-1-ol von seinen Isomeren wie Butan-2-ol (sek-Butylalkohol), 2-Methylpropan-1-ol (Isobutylalkohol) und 2-Methylpropan-2-ol (tert-Butylalkohol) zu unterscheiden, die unter HS 2905.14 eingereiht werden. Fehlklassifizierungen entstehen oft durch die Verwechslung dieser Isomere, was zu falschen Zollsätzen und potenziellen Strafen führen kann. Importeure sollten sich auf chemische Analysen und Produktspezifikationen verlassen, um das genaue importierte Isomer zu bestätigen.
Welche spezifischen Dokumente werden von den Zollbehörden für die Einfuhr von Butan-1-ol (HS 2905.13) über die üblichen Versanddokumente hinaus verlangt?
Über die üblichen Versanddokumente wie Handelsrechnung, Packliste und Frachtbrief/Luftfrachtbrief hinaus benötigen Importeure von Butan-1-ol (HS 2905.13) möglicherweise spezifische Dokumente, abhängig vom Einfuhrland und der beabsichtigten Verwendung. Für die Inanspruchnahme präferenzieller Zollsätze im Rahmen von Freihandelsabkommen ist ein gültiges Ursprungszeugnis (z. B. FTA-Ursprungszeugnis, EUR.1 oder APS-Formblatt A) unerlässlich. Aufgrund seiner chemischen Natur ist ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) in der Regel für die Gefahrenkommunikation erforderlich und kann von Zoll- oder anderen Regulierungsbehörden (z. B. EPA in den USA, ECHA in der EU) angefordert werden. Darüber hinaus kann die Einhaltung chemischer Kontrollvorschriften (z. B. TSCA in den USA, REACH in der EU) Erklärungen oder Registrierungsnummern erfordern, obwohl diese oft vom Importeur/Hersteller verwaltet und nicht direkt bei der Zollabfertigung vorgelegt werden; der Zoll kann jedoch einen Nachweis der Einhaltung verlangen.