HS 290433 Lithiumperfluoroctansulfonat
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 290433: Lithiumperfluoroctansulfonat (LiPFOS)</h3> <p>Die Warentarifnummer 290433 deckt spezifisch Lithiumperfluoroctansulfonat (LiPFOS) ab, eine synthetische organische chemische Verbindung. Dieses Produkt wird hauptsächlich als Tensid und in spezialisierten Anwendungen in Industrien wie Elektronik, Fotografie und Feuerlöschschäumen eingesetzt. Importeure und Exporteure sollten die unterschiedlichen Zollsätze beachten: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 0,00 % an, während die EU einen Wertzollsatz von 5,50 % erhebt. Für die USA beträgt der allgemeine Zollsatz 3,7 % Wertzoll, wobei viele Länder von einem „Zollfrei“-Satz im Rahmen verschiedener Handelsabkommen (z.B. A, AU, CL, KR) profitieren. Unter bestimmten Handelsmaßnahmen kann jedoch ein Wertzoll von 25 % anfallen. Eine genaue Einreihung ist entscheidend, um Verzögerungen zu vermeiden und die Einhaltung dieser vielfältigen Tarifstrukturen zu gewährleisten.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2904330000 | 0.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2904330000 | 5.50 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2904330000 | 3.7% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2904.33?
Einfuhren von Lithiumperfluoroctansulfonat können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 290433 ab?
Diese Unterposition umfasst Lithiumperfluoroctansulfonat, eine spezifische chemische Verbindung, die unter die Position 2904 des Harmonisierten Systems fällt. Die Position 2904 umfasst sulfonierte, nitrierte oder nitrosierte Derivate von Kohlenwasserstoffen, auch halogeniert. Lithiumperfluoroctansulfonat ist ein Salz der Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), bei dem das Wasserstoffatom der Sulfonsäuregruppe durch ein Lithiumion ersetzt ist. Diese Einreihung entspricht der Nomenklatur des Harmonisierten Systems der Weltzollorganisation (WZO) und spiegelt sich in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) und dem EU TARIC-System aufgrund ihrer präzisen chemischen Identität wider.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 290433?
Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 290433 ausgeschlossen: die Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) selbst, die, wenn sie nicht in Salzform vorliegt, typischerweise unter eine andere Unterposition innerhalb der Position 2904 eingereiht würde, oder andere Salze von PFOS, wie Kaliumperfluoroctansulfonat (das unter 2904.34 fallen würde). Darüber hinaus würden Gemische, die Lithiumperfluoroctansulfonat als Wirkstoff enthalten, aber für spezifische Endverwendungen (z. B. Feuerlöschschäume oder oberflächenaktive Zubereitungen) formuliert sind, im Allgemeinen nach ihrer Zusammensetzung und Funktion unter Kapitel 34 oder andere relevante Kapitel eingereiht, anstatt als reine chemische Verbindung unter Kapitel 29.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 290433?
Ein häufiger Fehler ist die Falscheinstufung anderer Salze der Perfluoroctansulfonsäure, wie Kalium- oder Ammoniumsalze, unter 290433 anstelle ihrer spezifischen Unterpositionen (z. B. 2904.34 für Kaliumsalz). Ein weiterer häufiger Fehler ist die Einreihung der freien Säure (PFOS) unter diese Unterposition, die ausschließlich dem Lithiumsalz vorbehalten ist. Importeure ordnen manchmal auch Gemische oder Zubereitungen, die Lithiumperfluoroctansulfonat enthalten, anstatt der reinen Chemikalie, fälschlicherweise unter 290433 ein, wobei sie die Allgemeine Auslegungsregel (AAR) 3(b) nicht anwenden, die die Einreihung von Gemischen nach ihrem wesentlichen Charakter vorschreibt, was oft zu einer Einreihung in Kapitel 34 oder 38 führt, je nach Art des Gemisches.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 290433 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 290433 umfasst zunächst die Bestätigung der genauen chemischen Identität der Substanz als Lithiumperfluoroctansulfonat, typischerweise durch chemische Analyse oder Lieferantendokumentation wie ein Analysenzertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (SDS). Importeure und Zollagenten müssen sicherstellen, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um die reine chemische Verbindung und nicht um ein Gemisch oder eine Zubereitung handelt. Es sollte auf die Erläuterungen der WZO zu Kapitel 29 und Position 2904 sowie auf nationale Zolltarife wie den USITC HTSUS oder EU TARIC verwiesen werden, um die spezifische Unterposition zu überprüfen. Bestehen Zweifel hinsichtlich der chemischen Struktur oder Reinheit, sollte eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) bei der zuständigen Zollbehörde eingeholt werden, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und potenzielle Strafen zu vermeiden.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Lithiumperfluoroctansulfonat (HS 290433) in den Vereinigten Staaten, und gibt es Präferenzzollsätze?
Für Importe in die Vereinigten Staaten unterliegt Lithiumperfluoroctansulfonat (HS 290433) einem MFN-Zollsatz (Meistbegünstigungszollsatz) von 3,7 % Wertzoll gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS). Viele Präferenzhandelsabkommen bieten jedoch zollfreie Behandlung. Insbesondere können Importe aus Ländern, die unter Abkommen wie A (Allgemeines Präferenzsystem), AU (Australien), BH (Bahrain), CL (Chile), CO (Kolumbien), D (Dominikanische Republik), E (Israel), IL (Israel), JO (Jordanien), KR (Korea), MA (Marokko), OM (Oman), P (Panama), PA (Panama), PE (Peru), S (Singapur) und SG (Singapur) fallen, zollfrei eingeführt werden. Importeure sollten die neuesten HTSUS und die spezifischen Ursprungsregeln der Handelsabkommen konsultieren, um die Berechtigung für diese Präferenzzollsätze zu bestätigen.
Welche sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um sicherzustellen, dass Lithiumperfluoroctansulfonat korrekt unter HS 2904.33 eingereiht wird?
Die korrekte Einreihung von Lithiumperfluoroctansulfonat unter HS 2904.33 hängt von seiner chemischen Struktur und Funktion ab. Kapitel 29 des Harmonisierten Systems umfasst 'Organische Chemikalien'. Die Position 2904 schließt speziell 'Halogenierte, sulfonierte, nitrierte oder nitrosierte Derivate von Kohlenwasserstoffen, auch halogeniert' ein. Die Unterposition 2904.33 ist 'Perfluoroctansulfonsäure und ihre Salze' gewidmet. Damit ein Produkt unter 2904.33 eingereiht werden kann, muss es ein Salz der Perfluoroctansulfonsäure sein, wobei Lithium das Kation ist. Importeure müssen sicherstellen, dass der chemische Name, die CAS-Nummer und die Strukturformel auf Handelsrechnungen und Analysenzertifikaten genau dieser Beschreibung entsprechen. Jegliche Abweichungen, wie unterschiedliche Perfluoralkylkettenlängen oder Nicht-Lithiumsalze, würden eine Einreihung unter einer anderen Unterposition erfordern.
Welche Dokumentation wird von den Zollbehörden typischerweise für die Einfuhr von Lithiumperfluoroctansulfonat (HS 290433) verlangt, insbesondere bei der Inanspruchnahme von Präferenzzollsätzen?
Importeure von Lithiumperfluoroctansulfonat (HS 290433) müssen in der Regel Standard-Importdokumente vorlegen, darunter eine Handelsrechnung, eine Packliste und einen Frachtbrief oder Luftfrachtbrief. Für chemische Produkte wird von den Zollbehörden häufig ein Analysenzertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (MSDS/SDS) angefordert, um die chemische Identität und Zusammensetzung zu überprüfen. Bei der Inanspruchnahme von Präferenzzollsätzen im Rahmen eines Freihandelsabkommens (z. B. USMCA, KORUS FTA) ist ein gültiges Ursprungszeugnis (oder eine gleichwertige Erklärung) zwingend erforderlich. Dieses Dokument muss klar besagen, dass die Waren gemäß den spezifischen Ursprungsregeln des Abkommens im Partnerland ihren Ursprung haben. Das Versäumnis, genaue und vollständige Dokumente vorzulegen, kann zu Verzögerungen, Strafen oder der Verweigerung der Präferenzzollbehandlung führen.
Gibt es spezifische Freihandelsabkommen, die einen zollfreien Zugang für Lithiumperfluoroctansulfonat (HS 290433) in das Vereinigte Königreich oder die Europäische Union ermöglichen?
Ja, sowohl das Vereinigte Königreich als auch die Europäische Union haben verschiedene Handelsabkommen, die einen zollfreien Zugang für Lithiumperfluoroctansulfonat (HS 290433) ermöglichen können. Für das Vereinigte Königreich beträgt der MFN-Zollsatz für HS 290433 gemäß dem UK Global Tariff (UKGT) 0,00 % Wertzoll, was bedeutet, dass es für die meisten Ursprungsländer bereits zollfrei ist. Für die EU (TARIC) beträgt der MFN-Zollsatz jedoch 5,50 % Wertzoll. Die EU hat zahlreiche Präferenzhandelsabkommen (z. B. mit Korea, Japan, Kanada, Mercosur usw.), die Zollsätze von 0,00 % gewähren könnten, wenn das Produkt die jeweiligen Ursprungsregeln erfüllt. Importeure sollten den UK Trade Tariff bzw. die EU TARIC-Datenbank konsultieren und die Ursprungskriterien für das spezifische Abkommen, das für das Land ihres Lieferanten gilt, überprüfen, um die Berechtigung für eine präferenzielle zollfreie Behandlung zu ermitteln.