HS 283660 Bariumcarbonat

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 283660</h3> <p>Die Warentarifnummer 283660 deckt spezifisch Bariumcarbonat (BaCO3) ab, ein weißes kristallines Pulver, das hauptsächlich in der Herstellung von Spezialglas, Keramik und als Rohstoff in der chemischen Industrie zur Herstellung anderer Bariumverbindungen verwendet wird.</p> <p>Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) beachten: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 4,00 % an, das EU-TARIC-System weist einen Wertzoll von 5,50 % aus, und der US-MFN-Zollsatz beträgt 8,4 % Wertzoll. Die USA bieten jedoch eine präferenzielle Zollbehandlung an, mit einem "zollfreien" Satz für Waren, die aus zahlreichen Ländern im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z. B. Australien, Korea, Mexiko, Singapur) stammen. Überprüfen Sie stets den spezifischen Ursprung und die anwendbaren Handelsabkommen, um potenzielle Zollermäßigungen zu nutzen.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2836600000 4.00 %
2836600090 4.00 %
2836600010 4.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2836600000 5.50 %
2836600010 5.50 %
2836600090 5.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2836600000 2.3% Free (17 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2836.60?

Einfuhren von Bariumcarbonat können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.

Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283660 ab?

Diese Unterposition umfasst Bariumcarbonat, eine chemische Verbindung mit der Formel BaCO₃. Gemäß der Nomenklatur des Harmonisierten Systems der Weltzollorganisation und weiter ausgeführt in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) und dem EU TARIC, umfasst dieser spezifische Code Bariumcarbonat in seinen verschiedenen Formen, einschließlich Pulver, Granulate und Klumpen, vorausgesetzt, es erfüllt die chemischen Reinheitsstandards, die für diese anorganische Verbindung allgemein anerkannt sind. Es ist ein weißer, kristalliner Feststoff, der in Wasser praktisch unlöslich ist und hauptsächlich in der Keramikindustrie, zur Herstellung anderer Bariumverbindungen und als Rattengift verwendet wird.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283660?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 283660 ausgeschlossen: Bariumperoxid (BaO₂), das unter die Warentarifnummer 2816.40 eingereiht wird, und andere Bariumverbindungen, die keine Carbonate sind, wie Bariumsulfat (BaSO₄), das unter die Warentarifnummer 2833.27 fällt. Zusätzlich würden Mischungen, die Bariumcarbonat enthalten, bei denen Bariumcarbonat nicht der gewichtsmäßig vorherrschende Bestandteil ist oder bei denen das Produkt für spezifische Verwendungen hergestellt wurde, die nicht typisch für Bariumcarbonat in loser Schüttung sind, wie z. B. zubereitete Pigmente oder Arzneimittel, an anderer Stelle entsprechend ihrer Zusammensetzung und beabsichtigten Verwendung eingereiht, oft unter Kapitel 32 bzw. Kapitel 30. Produkte, die lediglich physikalisch mit anderen Substanzen gemischt sind, aber den wesentlichen Charakter von Bariumcarbonat behalten, würden im Allgemeinen in 283660 verbleiben, aber chemische Derivate sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Was sind häufige Einreihungsfehler für die Warentarifnummer 283660?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Bariumcarbonat, wenn es Teil einer Mischung oder einer zusammengesetzten Zubereitung ist. Importierende Personen reihen ein Produkt manchmal fälschlicherweise unter 283660 ein, selbst wenn Bariumcarbonat nicht der einzige oder Hauptbestandteil ist, und übersehen dabei die Allgemeine Auslegungsregel (AAR) 3(b), die die Einreihung von Mischungen nach dem wesentlichen Charakter vorschreibt. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwechslung von Bariumcarbonat mit anderen Bariumsalzen, insbesondere Bariumsulfat, aufgrund ähnlicher Erscheinungsbilder oder industrieller Anwendungen. Darüber hinaus kann die Nichtberücksichtigung des Reinheitsgrades oder der spezifischen chemischen Form zu Fehlern führen, insbesondere wenn es sich bei dem Produkt um ein Derivat oder eine komplexe Verbindung und nicht um einfaches Bariumcarbonat handelt, was eine tiefere Analyse seiner chemischen Struktur und Zusammensetzung erfordert.

Wie sollten Importierende Produkte unter der Warentarifnummer 283660 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 283660 umfasst mehrere entscheidende Schritte für Importierende und Zollagenten. Zunächst ist der genaue chemische Name und die Formel des Produkts zu überprüfen, um zu bestätigen, dass es sich tatsächlich um Bariumcarbonat (BaCO₃) handelt. Ein Analysenzertifikat (CoA) oder Sicherheitsdatenblatt (SDS) des Herstellers ist einzuholen, um die chemische Zusammensetzung, Reinheit und andere Bestandteile zu bestätigen. Die Erläuterungen der WZO zu Position 2836 und Unterposition 283660 sind für spezifische Anleitungen zu Umfang und Ausschlüssen zu konsultieren. Wenn es sich bei dem Produkt um eine Mischung handelt, ist die AAR 3(b) anzuwenden, um festzustellen, ob Bariumcarbonat den wesentlichen Charakter verleiht. Schließlich ist ein Abgleich mit nationalen Zolltarifen wie dem HTSUS oder EU TARIC vorzunehmen, um die Konsistenz sicherzustellen und nach spezifischen nationalen Entscheidungen oder Interpretationen zu suchen, die für Bariumcarbonat gelten könnten.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Was ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Bariumcarbonat (HS 2836.60) in Schlüsselmärkten?

Die MFN-Zollsätze für Bariumcarbonat (HS 2836.60) variieren je nach Einfuhrland. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten einen MFN (Allgemein) Zollsatz von 2,3% Wertzoll an, gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS). Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist einen MFN-Zollsatz von 5,5% Wertzoll aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen MFN-Zollsatz von 5,5% Wertzoll. Importierende sollten immer den spezifischen Zolltarif des Bestimmungslandes für die aktuellsten und genauesten Informationen konsultieren.

Gibt es präferenzielle Zollsätze für Bariumcarbonat (HS 2836.60) im Rahmen gängiger Handelsabkommen?

Ja, präferenzielle Zollsätze sind für Bariumcarbonat (HS 2836.60) im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) und Allgemeiner Präferenzsysteme (APS) verfügbar, vorausgesetzt die Waren erfüllen die jeweiligen Ursprungsregeln. Zum Beispiel bieten die Vereinigten Staaten 'Zollfreie' Zollsätze für Importe aus Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) unter spezifischen Handelsabkommen an. Importierende sollten den Ursprung ihrer Waren überprüfen und den relevanten FHA-Text oder die APS-Bestimmungen konsultieren, um die Berechtigung für präferenzielle Behandlung zu bestätigen und sicherzustellen, dass alle Dokumentationsanforderungen, wie ein Ursprungszeugnis, erfüllt sind.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Bariumcarbonat unter HS 2836.60?

Bariumcarbonat wird im Harmonisierten System (HS) unter der Unterposition 2836.60 eingereiht. Kapitel 28 umfasst 'Anorganische chemische Erzeugnisse; organische oder anorganische Verbindungen von Edelmetallen, von Seltenerdmetallen, von radioaktiven Elementen oder von Isotopen.' Die Position 28.36 umfasst speziell 'Carbonate; Peroxocarbonate (Percarbonate); handelsübliches Ammoniumcarbonat, Ammoniumcarbamat enthaltend.' Die Unterposition 2836.60 ist 'Bariumcarbonat' gewidmet. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Identität des Stoffes als Bariumcarbonat (BaCO3). Es muss eine anorganische chemische Verbindung von Barium und Carbonat sein. Reinheitsgrade oder spezifische Qualitäten (z.B. gefällt, gemahlen) ändern diese primäre Einreihung typischerweise nicht, obwohl sie für andere regulatorische Zwecke relevant sein können.

Welche spezifischen Dokumente sind typischerweise für den Import von Bariumcarbonat (HS 2836.60) erforderlich?

Standard-Importdokumente für Bariumcarbonat (HS 2836.60) umfassen im Allgemeinen eine Handelsrechnung, Packliste, Frachtbrief (Bill of Lading oder Air Waybill) und eine Zollanmeldung. Für präferenzielle Zollbehandlung ist ein gültiges Ursprungszeugnis (z.B. Freihandelsabkommen-Zertifikat, APS-Zertifikat) unerlässlich. Aufgrund seiner chemischen Natur wird oft ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) von Zoll- und Regulierungsbehörden verlangt, um die Einhaltung chemischer Kontrollvorschriften, insbesondere bezüglich Handhabung, Lagerung und potenzieller Gefahren, zu gewährleisten. Importierende sollten auch bereit sein, technische Spezifikationen oder Analysenzertifikate vorzulegen, falls dies vom Zoll zur Überprüfung der Produktidentität und -zusammensetzung angefordert wird.