HS 283620 Dinatriumcarbonat

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 283620</h3> <p>Die Warentarifnummer 283620 deckt speziell Dinatriumcarbonat ab, allgemein bekannt als Soda. Diese chemische Verbindung ist ein entscheidendes Industrieprodukt, das in der Glasherstellung, in Waschmitteln, Chemikalien und der Wasseraufbereitung verwendet wird. Importeure und Exporteure sollten die unterschiedlichen Zollsätze in den wichtigsten Rechtsordnungen beachten. Zum Beispiel wendet das Vereinigte Königreich einen Wertzoll von 4,00 % an, während das EU-TARIC-System einen Wertzollsatz von 5,50 % ausweist. In den Vereinigten Staaten beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 8,5 %, aber eine erhebliche präferenzielle Zollbehandlung ermöglicht den zollfreien Import aus zahlreichen Ländern im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z.B. A, AU, BH, CL, CO, D, E, IL, JO, KR, MA, OM, P, PA, PE, S, SG). Die Überprüfung des Ursprungs und der anwendbaren Handelsabkommen ist unerlässlich, um die Einfuhrzölle zu optimieren.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2836200000 4.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2836200000 5.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2836200000 1.2% Free (17 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2836.20?

Einfuhren von Dinatriumcarbonat können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Handelsvolumen 2023

US$6.8M
ImportExport

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283620 ab?

Diese Unterposition umfasst Dinatriumcarbonat, allgemein bekannt als Soda, welches ein Natriumsalz der Kohlensäure ist. Es umfasst sowohl wasserfreie als auch hydratisierte Formen von Dinatriumcarbonat, sofern sie die chemische Zusammensetzung für diese spezifische Verbindung erfüllen. Die Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2836 schließen Dinatriumcarbonat explizit ein, und dies spiegelt sich konsistent in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) und dem EU TARIC-System wider, die beide 2836.20 für diese Chemikalie vorsehen. Diese Einreihung gilt unabhängig von der Qualität oder Reinheit, solange die primäre chemische Identität Dinatriumcarbonat ist.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283620?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 283620 ausgeschlossen: Natriumbicarbonat (Natriumhydrogencarbonat), das unter HS 2836.30 eingereiht wird, obwohl es ebenfalls ein Natriumcarbonat-Derivat ist. Ebenso fällt Natriumsesquicarbonat, ein Doppelsalz aus Natriumcarbonat und Natriumbicarbonat, nicht unter diese spezifische Unterposition und wird typischerweise unter anderen Unterpositionen innerhalb von 2836, oft 2836.99, eingereiht. Zubereitungen, die Dinatriumcarbonat enthalten, aber mit anderen Substanzen so weit vermischt sind, dass sie keine einfache chemische Verbindung von Dinatriumcarbonat mehr darstellen, wie z.B. Reinigungsmittel, würden unter ihren jeweiligen funktionellen Positionen eingereiht, beispielsweise in Kapitel 34 für Seifen und Waschmittel.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 283620?

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Dinatriumcarbonat mit Natriumbicarbonat (Backpulver) oder Natriumsesquicarbonat, was zu einer Falscheinstufung unter HS 2836.30 bzw. 2836.99 führt. Importeure versäumen es manchmal, zwischen den verschiedenen chemischen Verbindungen zu unterscheiden und verlassen sich ausschließlich auf gebräuchliche Namen anstatt auf präzise chemische Nomenklatur. Ein weiterer Fehler besteht darin, Mischungen, die Dinatriumcarbonat enthalten, als reines Dinatriumcarbonat einzureihen, obwohl die Zugabe anderer Komponenten bedeutet, dass das Produkt als Zubereitung unter einer anderen Position eingereiht werden sollte, oft gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 3(b) für Mischungen. Eine genaue chemische Analyse und das Verständnis der primären Funktion des Produkts sind entscheidend, um diese Fehler zu vermeiden.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 283620 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 283620 beinhaltet zunächst die Überprüfung der genauen chemischen Identität des Produkts als Dinatriumcarbonat, ob wasserfrei oder hydratisiert. Importeure und Zollagenten sollten die chemischen Spezifikationen des Produkts, das Sicherheitsdatenblatt (SDB) oder das Analysenzertifikat (CoA) konsultieren, um zu bestätigen, dass es sich tatsächlich um Dinatriumcarbonat und nicht um eine verwandte Verbindung wie Natriumbicarbonat handelt. Als Nächstes ist zu bestätigen, dass das Produkt keine Mischung oder Zubereitung ist, die seinen wesentlichen Charakter verändern würde, was eine Einreihung unter einer anderen Position gemäß den Allgemeinen Auslegungsregeln, insbesondere AAR 1 und AAR 3, erforderlich machen würde. Schließlich ist der aktuelle nationale Zolltarif (z.B. HTSUS, EU TARIC, UK Trade Tariff) zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die 8-stellige oder 10-stellige Unterposition mit der 6-stelligen WZO-Einreihung für Dinatriumcarbonat übereinstimmt.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die typischen Einfuhrzollsätze für Warentarifnummer 2836.20 (Dinatriumbicarbonat) in wichtigen Märkten, und gibt es Präferenzzölle?

Die Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) für HS-Code 2836.20 (Dinatriumbicarbonat) variieren je nach Einfuhrland. Zum Beispiel könnte der allgemeine MFN-Zollsatz in einigen Rechtsordnungen 4,00 % Wertzoll betragen, in anderen 5,50 % Wertzoll oder sogar 8,5 % Wertzoll in bestimmten Märkten. Es ist entscheidend, den spezifischen Zolltarif des Einfuhrlandes (z. B. den US Harmonized Tariff Schedule (HTSUS), EU TARIC oder UK Global Tariff) für den genauen anwendbaren Zollsatz zu konsultieren.

Präferenzzollsätze sind häufig im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) oder Allgemeiner Präferenzsysteme (APS) verfügbar. Zum Beispiel können Einfuhren in die Vereinigten Staaten unter HS 2836.20 für 'zollfreie' Zollsätze in Frage kommen, wenn sie aus Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE), Singapur (SG) u.a. stammen, vorausgesetzt, alle Ursprungsregeln werden erfüllt. Importeure sollten das spezifische Handelsabkommen und dessen Ursprungskriterien überprüfen, um die Präferenzbehandlung in Anspruch zu nehmen, die oft durch spezielle Programmindikatoren (z. B. 'A', 'AU', 'BH' usw.) im Zolltarif angegeben ist.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für 'Dinatriumbicarbonat' unter HS 2836.20, und was unterscheidet es von anderen Carbonaten?

HS-Code 2836.20 umfasst speziell 'Dinatriumbicarbonat (Soda)'. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Zusammensetzung: Es muss das Dinatriumsalz der Kohlensäure sein. Diese Position umfasst sowohl wasserfreie Soda als auch hydratisierte Formen. Es unterscheidet sich von anderen Carbonaten innerhalb der Position 28.36 durch sein spezifisches Kation (Natrium) und seine Dinatrium-Stöchiometrie. Zum Beispiel fällt Natriumbicarbonat (Natriumhydrogencarbonat) unter HS 2836.30, und andere Natriumcarbonate (z. B. Trona) würden an anderer Stelle eingereiht, wenn sie nicht der Beschreibung 'Dinatriumbicarbonat' entsprechen. Die Erläuterungen des WZO zu Kapitel 28 geben Hinweise und betonen die chemische Identität der Verbindung.

Welche Dokumente sind typischerweise für die Einfuhrzollabfertigung von Dinatriumbicarbonat (HS 2836.20) erforderlich?

Für die Einfuhrzollabfertigung von Dinatriumbicarbonat unter HS 2836.20 sind im Allgemeinen Standard-Zolldokumente erforderlich. Dazu gehören typischerweise:

  1. Handelsrechnung: Detaillierung der Waren, des Wertes, des Käufers und des Verkäufers.
  2. Packliste: Bereitstellung von Details zum Inhalt jedes Pakets.
  3. Konnossement oder Luftfrachtbrief: Das Transportdokument.
  4. Ursprungszeugnis: Wesentlich für die Inanspruchnahme von Präferenzzollsätzen im Rahmen von Freihandelsabkommen. Dieses Dokument muss das Ursprungsland genau widerspiegeln und erfordert oft spezifische Erklärungen oder Formate (z. B. ein Freihandelsabkommen-Ursprungszeugnis).
  5. Sicherheitsdatenblatt (SDB): Obwohl nicht immer eine Zollanforderung für die Einreihung, ist ein SDB entscheidend für den Nachweis der Einhaltung von Chemikaliensicherheitsvorschriften und kann von Hafenbehörden oder Aufsichtsbehörden zur Bewertung gefährlicher Stoffe angefordert werden, auch wenn Dinatriumbicarbonat im Allgemeinen als nicht gefährlich für den Transport gilt.
  6. Einfuhrlizenzen/-genehmigungen: Obwohl Dinatriumbicarbonat in den meisten wichtigen Märkten typischerweise keiner umfassenden Einfuhrlizenzierung unterliegt, ist es ratsam zu überprüfen, ob im Einfuhrland spezifische nationale Vorschriften oder Endverwendungskontrollen gelten.
Gibt es spezifische Handelsabkommen, die die Zollsätze für Dinatriumbicarbonat (HS 2836.20) erheblich beeinflussen?

Ja, zahlreiche Handelsabkommen beeinflussen die Zollsätze für Dinatriumbicarbonat (HS 2836.20) erheblich, indem sie präferenzielle 'zollfreie' Behandlung anbieten. Für US-Importe umfassen wichtige Abkommen:

  • USMCA (Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada): Für Waren mit Ursprung in Mexiko oder Kanada.
  • US-Chile FHA, US-Kolumbien TPA, US-Korea FHA, US-Peru TPA, US-Singapur FHA: Für Waren mit Ursprung in diesen jeweiligen Ländern.
  • Andere FHA: Wie die mit Australien, Bahrain, Israel, Jordanien, Marokko, Oman und Panama.

Für Einfuhren in die Europäische Union können Abkommen wie das EU-Korea FHA, das EU-Japan WPA oder APS-Systeme für Entwicklungsländer Zollermäßigungen oder -befreiungen vorsehen. Ähnlich integriert der UK Global Tariff nach dem Brexit Präferenzabkommen. Importeure müssen sicherstellen, dass das Dinatriumbicarbonat die spezifischen Ursprungsregeln des jeweiligen Handelsabkommens erfüllt, um sich für diese Präferenzzollsätze zu qualifizieren. Die Nichteinhaltung dieser Kriterien oder die Nichtbereitstellung der entsprechenden Dokumentation führt zur Anwendung des höheren MFN-Zollsatzes.