HS 283524 Von Kalium

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 2835.24</h3> <p>Die Warentarifnummer 2835.24, "Kaliumhaltig", umfasst spezifisch Kaliumphosphate, welche anorganische chemische Verbindungen aus Kalium und Phosphat sind. Diese werden häufig in Düngemitteln, Lebensmittelzusatzstoffen und industriellen Anwendungen eingesetzt. Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Zollsätze beachten: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 4,00 % an, während die EU 5,50 % erhebt. Der US-Zolltarif weist eine Spanne auf, einschließlich 25 % und 3,1 %, wobei viele Produkte im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) wie denen mit Australien, Korea und Singapur zollfrei behandelt werden können. Die Überprüfung der produktspezifischen Einreihung und des Ursprungs ist entscheidend, um diese Präferenzzollsätze nutzen zu können, wie im Harmonisierten Zolltarif der USITC dargelegt.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2835240000 4.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2835240000 5.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2835240000 3.1% Free (17 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2835.24?

Einfuhren von Von Kalium können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.

Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283524 ab?

Diese Unterposition umfasst Dikaliumorthophosphat, auch bekannt als Kaliumphosphat dibasisch, welches ein Salz der Phosphorsäure und des Kaliums ist. Speziell fällt es unter die Position 2835, die Phosphinate, Phosphonate, Phosphate und Polyphosphate umfasst. Die Bezeichnung "des Kaliums" in 2835.24.00 bezieht sich auf das Kaliumsalz der Orthophosphorsäure, bei dem zwei Wasserstoffatome der Orthophosphorsäure (H3PO4) durch Kalium ersetzt wurden. Dies steht im Einklang mit den Erläuterungen zum Harmonisierten System der Weltzollorganisation (WZO) für Kapitel 28 und spiegelt sich im Harmonized Tariff Schedule (HTS) der USITC und im EU-TARIC-System für diese spezifische chemische Verbindung wider.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283524?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 283524 ausgeschlossen: Monokaliumorthophosphat (Kaliumdihydrogenphosphat), das unter der Warentarifnummer 2835.22.00 als "Des Monokaliums" eingereiht wird, und Trikaliumorthophosphat (Kaliumphosphat tribasisch), das unter der Warentarifnummer 2835.29.00 als "Andere" fällt. Zusätzlich sind Kaliumpolyphosphate, wie Kaliumpyrophosphat oder Kaliumtripolyphosphat, von dieser Unterposition ausgeschlossen und werden typischerweise unter der Warentarifnummer 2835.39.00 als "Andere Polyphosphate" eingereiht. Mischungen, die Dikaliumorthophosphat enthalten, aber für spezifische Verwendungszwecke formuliert sind, wie Düngemittel (Kapitel 31) oder Arzneimittel (Kapitel 30), wären ebenfalls aufgrund ihrer primären Funktion und Zusammensetzung gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel 3(b) ausgeschlossen.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 283524?

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Dikaliumorthophosphat mit anderen Kaliumphosphaten, insbesondere Monokaliumorthophosphat (2835.22.00) oder Trikaliumorthophosphat (2835.29.00). Dies rührt oft von einem unvollständigen Verständnis der chemischen Nomenklatur und der spezifischen "des Kaliums"-Unterscheidungen innerhalb der Position 2835 her. Eine falsche Einreihung kann auch auftreten, wenn Importeure den Substitutionsgrad der Wasserstoffatome in der Orthophosphorsäure durch Kalium nicht korrekt identifizieren. Ein weiterer Fehler ist die Einreihung von Mischungen, die Dikaliumorthophosphat enthalten, ausschließlich unter 2835.24.00, wenn der Charakter der Mischung durch andere Komponenten oder ihren Verwendungszweck bestimmt wird, was potenziell zu einer Einreihung unter einem anderen Kapitel gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel 3(b) führen kann.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 283524 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 283524 beinhaltet die Überprüfung der genauen chemischen Identität des Kaliumphosphats. Importeure und Zollagenten müssen bestätigen, dass es sich bei dem Produkt spezifisch um Dikaliumorthophosphat (K2HPO4) handelt und nicht um Monokalium- oder Trikaliumorthophosphat, indem sie chemische Spezifikationen, Sicherheitsdatenblätter (SDB) und Analysenzertifikate überprüfen. Es sollte auf die Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2835 Bezug genommen werden, die detaillierte Anleitungen zum Umfang der Phosphate geben. Für US-Importe konsultieren Sie den USITC HTS, der einen Zollsatz von 3,5 % Wertzoll für 2835.24.00 in der Spalte "General" ausweist. Für EU-Importe sollte das TARIC-System konsultiert werden, das typischerweise einen Zollsatz von 5,5 % Wertzoll für diese Unterposition anzeigt. Stellen Sie immer sicher, dass die primäre Funktion des Produkts die einer chemischen Verbindung ist und nicht die einer Zubereitung für eine spezifische Industrie, was die Einreihung ändern könnte.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Einfuhr von HS 2835.24 „Aus Kalium“ in den Vereinigten Staaten, und wie werden Präferenzzollsätze angewendet?

Der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Einfuhr der Unterposition 2835.24 des Harmonisierten Systems (HS) in den Vereinigten Staaten beträgt 3,1 % Wertzoll, gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS). Viele Länder haben jedoch Anspruch auf präferenzielle Zollbehandlung, was zu einem 'Frei'-Satz führt. Dies umfasst Importe aus Ländern, die unter Abkommen wie dem Allgemeinen Präferenzsystem (APS) für berechtigte Entwicklungsländer und verschiedenen Freihandelsabkommen (FHA) mit Partnern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE), Singapur (SG) und anderen fallen. Importeure sollten das spezifische Ursprungsland und das anwendbare Handelsabkommen überprüfen, um Präferenzzollsätze in Anspruch zu nehmen, was oft ein Ursprungszeugnis oder ähnliche Dokumente erfordert.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter HS 2835.24, insbesondere „Aus Kalium“?

HS 2835.24 umfasst speziell „Phosphinate, Phosphonate und Phosphate; Polyphosphate, auch chemisch nicht genau bestimmt. — Phosphate: — Aus Kalium“. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Zusammensetzung: Das Produkt muss ein Phosphat sein und das Kation muss Kalium sein. Diese Unterposition umfasst typischerweise Verbindungen wie Monokaliumphosphat (MKP), Dikaliumphosphat (DKP) und Trikaliumphosphat (TKP sowie verschiedene Kaliumpolyphosphate. Importeure müssen sicherstellen, dass der chemische Name und die Formel auf Produktspezifikationen oder Sicherheitsdatenblättern (SDB) die Substanz eindeutig als Kaliumphosphat oder Polyphosphat identifizieren, um sie korrekt unter dieser Unterposition einzureihen. Reinheitsgrade und spezifische Qualitäten (z. B. Lebensmittelqualität, technische Qualität) ändern die grundlegende chemische Einreihung nicht, können aber für andere regulatorische Konformitäten relevant sein.

Welche Dokumentation ist typischerweise für die Einfuhr von Waren, die unter HS 2835.24 eingereiht sind, erforderlich, um Präferenzzollsätze in Anspruch zu nehmen?

Um Präferenzzollsätze für Waren, die unter HS 2835.24 eingereiht sind, in Anspruch zu nehmen, müssen Importeure in der Regel zum Zeitpunkt der Einfuhr spezifische Dokumente bei den Zollbehörden vorlegen. Das gebräuchlichste Dokument ist ein Ursprungszeugnis (CO), das das Land bescheinigt, in dem die Waren vollständig gewonnen oder einer wesentlichen Be- oder Verarbeitung unterzogen wurden. Für spezifische Freihandelsabkommen (FHA) kann dies ein spezielles FHA-Zertifikat (z. B. USMCA-Ursprungszeugnis, KORUS FHA-Ursprungszeugnis) oder eine Erklärung des Herstellers/Exporteurs sein. Wichtige Informationen auf diesen Dokumenten sind der Exporteur, der Importeur, die Warenbeschreibung, die Warentarifnummer und das erfüllte Ursprungsregel-Kriterium. Das Fehlen gültiger und genauer Ursprungsdokumente kann zur Anwendung des höheren MFN-Zollsatzes und potenziellen Strafen führen. Importeure sollten die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Handelsabkommens und die Zollvorschriften des Einfuhrlandes konsultieren.

Gibt es spezifische Handelsabkommen oder Programme, die die Zollsätze für Kaliumphosphate (HS 2835.24) erheblich beeinflussen?

Ja, zahlreiche Handelsabkommen und Programme beeinflussen die Zollsätze für Kaliumphosphate (HS 2835.24) erheblich und ermöglichen oft die zollfreie Einfuhr in die Vereinigten Staaten. Wichtige Beispiele sind:

  1. Freihandelsabkommen (FHA): Abkommen mit Ländern wie Australien, Bahrain, Chile, Kolumbien, Israel, Jordanien, Korea, Marokko, Oman, Panama, Peru und Singapur gewähren in der Regel 'Frei'-Zollsätze für Ursprungswaren.
  2. Allgemeines Präferenzsystem (APS): Obwohl es einer regelmäßigen Erneuerung und Produktberechtigung unterliegt, kann das APS eine zollfreie Behandlung für bestimmte Produkte aus berechtigten Entwicklungsländern bieten.
  3. African Growth and Opportunity Act (AGOA): Bestimmte Länder südlich der Sahara können von einem zollfreien Zugang für berechtigte Produkte profitieren. Importeure sollten immer den aktuellen Status dieser Programme und die spezifischen Ursprungsregeln für HS 2835.24 unter dem jeweiligen Abkommen überprüfen, um die Berechtigung für die Präferenzbehandlung sicherzustellen. Die USITC-Website und die HTSUS General Notes bieten detaillierte Informationen zu diesen Programmen und ihrer Anwendung.