HS 283522 Phosphate
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 283522: Phosphat von Mono- oder Dinatrium</h3> <p>Die Warentarifnummer 283522 umfasst spezifisch Phosphate von Mono- oder Dinatrium. Dies sind anorganische chemische Verbindungen, die in verschiedenen Industrien weit verbreitet sind, darunter die Lebensmittelverarbeitung als Backtriebmittel oder Emulgatoren, die Wasseraufbereitung und die Herstellung von Reinigungsmitteln. Für Importeure und Zollagenten ist es entscheidend, die Zolllandschaft zu verstehen. Im Vereinigten Königreich beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 4,00 % Wertzoll. Die EU wendet einen MFN-Zollsatz von 5,50 % Wertzoll an. Der MFN-Zollsatz der Vereinigten Staaten beträgt 6 % Wertzoll, es existieren jedoch bedeutende präferenzielle Zollprogramme, die einen zollfreien Import aus zahlreichen Ländern im Rahmen von Abkommen wie dem Allgemeinen Präferenzsystem (APS), Freihandelsabkommen (FHA) mit Nationen wie Australien, Chile, Korea und Peru sowie anderen Sonderprogrammen ermöglichen. Überprüfen Sie immer die spezifische Ursprungsberechtigung für präferenzielle Behandlung.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2835220000 | 4.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2835220000 | 5.50 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2835220000 | 1.4% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2835.22?
Einfuhren von Phosphate können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.
Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Handelsvolumen 2023
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283522 ab?
Diese Unterposition umfasst Dinatriumhydrogenorthophosphat, auch bekannt als Dinatriumphosphat oder DSP, welches ein Natriumsalz der Phosphorsäure ist. Gemäß der Nomenklatur des Harmonisierten Systems, insbesondere Kapitel 28, umfasst die Position 2835 Phosphinate, Phosphonate, Phosphate und Polyphosphate, chemisch definiert oder nicht. Die Unterposition 2835.22 isoliert speziell Dinatriumhydrogenorthophosphat von anderen Phosphaten. Dieses Produkt wird häufig in Lebensmittelzusatzstoffen, der Wasseraufbereitung und als Puffermittel verwendet, und seine Einreihung hier ist sowohl im Harmonisierten Zolltarif der USITC (HTSUS) als auch im EU TARIC-System konsistent, was eine globale Einheitlichkeit für diese spezifische chemische Verbindung gewährleistet.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283522?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 283522 ausgeschlossen: andere Natriumphosphate, wie Mononatriumphosphat (Natriumdihydrogenorthophosphat), das unter die Warentarifnummer 2835.29.10 eingereiht wird, und Trinatriumphosphat (Trinatriumorthophosphat), das ebenfalls unter die Warentarifnummer 2835.29.10 eingereiht wird. Zusätzlich fallen Polyphosphate des Natriums, wie Natriumtripolyphosphat, unter die Warentarifnummer 2835.39.50. Mischungen, die Dinatriumhydrogenorthophosphat enthalten, wobei das Dinatriumhydrogenorthophosphat nicht die vorherrschende Komponente ist oder die Mischung eine spezifische Funktion hat, könnten an anderer Stelle eingereiht werden, möglicherweise unter Kapitel 38, wenn sie für spezifische Verwendungszwecke zubereitet sind, oder unter andere Positionen, basierend auf der Art der Mischung und ihrer primären Funktion.
Was sind häufige Einreihungsfehler für die Warentarifnummer 283522?
Ein häufiger Fehler ist die Falschklassifizierung anderer Natriumphosphate, wie Mononatriumphosphat oder Trinatriumphosphat, unter die Warentarifnummer 283522 anstatt ihrer korrekten Unterposition, der Warentarifnummer 2835.29.10. Dies geschieht oft aufgrund mangelnder präziser chemischer Identifizierung oder der Annahme, dass alle "Natriumphosphate" zusammengehören. Importeure müssen den genauen chemischen Namen und die Zusammensetzung sorgfältig überprüfen. Ein weiterer Fehler betrifft die Einreihung von Mischungen, die Dinatriumhydrogenorthophosphat enthalten, unter diese Unterposition, wenn die Eigenschaften der Mischung eine andere Einreihung erfordern, möglicherweise unter Kapitel 38 für zubereitete Produkte. Die Einhaltung der Allgemeinen Vorschrift 1 (AV 1), die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und der Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln erfolgt, ist entscheidend, um solche Fehler zu vermeiden.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 283522 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 283522 umfasst mehrere entscheidende Schritte für Importeure und Zollagenten. Zuerst ist die chemische Verbindung präzise als Dinatriumhydrogenorthophosphat (Dinatriumphosphat) zu identifizieren. Beschaffen Sie das Analysenzertifikat (CoA) oder das Sicherheitsdatenblatt (SDS) der Chemikalie, um den genauen chemischen Namen, die CAS-Nummer und die Reinheit zu bestätigen. Vergewissern Sie sich, dass das Produkt keine Mischung ist oder, falls doch, dass Dinatriumhydrogenorthophosphat der einzige oder primäre Bestandteil ist und dass die Mischung keine spezifische Funktion verleiht, die zu einer Einreihung an anderer Stelle führen würde. Konsultieren Sie die Erläuterungen der WZO zur Position 2835 für detaillierte Anleitungen. Schließlich gleichen Sie die Informationen mit dem HTSUS der USITC oder dem EU TARIC-System ab, um Konsistenz zu gewährleisten und die spezifischen nationalen Zollsätze und alle anwendbaren Handelsvorschriften für die Warentarifnummer 2835.22.00.00 (USA) oder 2835 22 00 (EU) zu bestätigen.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
<h3>Was sind die Standard-Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für die Einfuhr von Waren der Warentarifnummer 2835.22 (Calciumphosphate) in wichtigen Märkten?</h3>
Die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für die Einfuhr von Waren der Warentarifnummer 2835.22 variieren je nach Einfuhrland. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) in der Regel einen Wertzollsatz von 1,4 % an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist für diese Unterposition einen gemeinsamen Zollsatz von 6 % Wertzoll aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen Wertzollsatz von 6 % auf. Importeure sollten die aktuellen Sätze stets mit dem offiziellen Zolltarif des Bestimmungslandes, wie dem USITC HTSUS, EU TARIC oder UK Trade Tariff, überprüfen.
<h3>Gibt es präferenzielle Zollsätze für HS 2835.22, und welche Handelsabkommen bieten diese üblicherweise an?</h3>
Ja, präferenzielle Zollsätze, einschließlich 'Zollfrei' (0 %), sind für HS 2835.22 im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) und Sonderprogramme verfügbar, vorausgesetzt, die Waren erfüllen die jeweiligen Ursprungsregeln. Für Importe in die Vereinigten Staaten ist 'Zollfrei' oft für Produkte verfügbar, die aus Ländern stammen, die Vertragsparteien von Abkommen wie dem Australien Free Trade Agreement (AU), Bahrain FTA (BH), Chile FTA (CL), Colombia TPA (CO), Israel FTA (IL), Jordan FTA (JO), Korea FTA (KR), Morocco FTA (MA), Oman FTA (OM), Panama TPA (PA), Peru TPA (PE), Singapore FTA (SG) und anderen sind. Importeure müssen sicherstellen, dass sie die korrekten Dokumente, wie ein Ursprungszeugnis, besitzen, um diese präferenziellen Sätze in Anspruch nehmen zu können. Konsultieren Sie immer den spezifischen FHA-Text und die Zollvorschriften des Einfuhrlandes für detaillierte Anforderungen.
<h3>Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien zur Unterscheidung von Produkten unter HS 2835.22 'Calciumphosphate' von anderen Phosphaten?</h3>
HS 2835.22 umfasst speziell 'Calciumphosphate'. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Zusammensetzung: Das Produkt muss ein Salz der Phosphorsäure sein, bei dem Calcium das Kation ist. Dies unterscheidet es von anderen Phosphaten, die unter verschiedenen Unterpositionen von HS 2835 eingereiht sind, wie Natriumphosphate (2835.23), Kaliumphosphate (2835.24) oder andere Phosphate (2835.29). Importeure und Zollagenten sollten sich auf chemische Analyseberichte oder Herstellerangaben verlassen, um die genaue chemische Identität zu bestätigen und eine korrekte Einreihung sicherzustellen. Die Erläuterungen der WZO zu Kapitel 28 geben weitere Hinweise zum Anwendungsbereich dieser Positionen.
<h3>Welche spezifischen Dokumente werden von den Zollbehörden typischerweise bei der Einfuhr von Waren der Warentarifnummer 2835.22 verlangt?</h3>
Für Importe unter HS 2835.22 sind Standard-Zolldokumente erforderlich, einschließlich Handelsrechnung, Packliste und Frachtbrief (Bill of Lading oder Air Waybill). Um präferenzielle Zollsätze in Anspruch zu nehmen, ist ein gültiges Ursprungszeugnis (z. B. ein Freihandelsabkommen-Zertifikat oder ein EUR.1-Warenverkehrsbescheinigung für bestimmte EU-Abkommen) unerlässlich. Abhängig vom spezifischen Calciumphosphat und seiner beabsichtigten Verwendung (z. B. Lebensmittelzusatzstoff, Pharmazeutikum, Düngemittel) können zusätzliche regulatorische Dokumente erforderlich sein, wie Sicherheitsdatenblätter (SDB), Analysezertifikate oder Genehmigungen von Behörden wie der FDA (für Lebensmittel/Pharma in den USA) oder die REACH-Registrierung (für die EU). Importeure sollten alle spezifischen Anforderungen vor dem Versand mit der Zollbehörde und den relevanten Regulierungsbehörden des Einfuhrlandes abklären.