HS 283329 Andere

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 2833.29, „Andere“</h3> <p>Die Warentarifnummer 2833.29, „Andere“, ist eine Restklassifikation unter der Position 28.33 für Sulfate, Alaune und Peroxosulfate. Dieser Code umfasst verschiedene anorganische Sulfate, die nicht spezifisch in anderen Unterpositionen aufgeführt sind, wie z.B. bestimmte Magnesium-, Nickel- oder Kobaltsulfate. Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Zollsätze beachten: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 4,00 % auf viele Linien an, während der Gemeinsame Zolltarif der EU typischerweise zwischen 4,60 % und 5,00 % Wertzoll liegt. In den USA variieren die Sätze erheblich, von 1,4 % bis 6,5 % Wertzoll, wobei viele Produkte im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z.B. A, AU, CL, KR, MX, SG) zollfrei eingeführt werden können. Eine präzise Einreihung auf der 8-stelligen oder 10-stelligen Ebene ist entscheidend, um den genauen Einfuhrzoll und die Berechtigung für Präferenzzölle zu bestimmen.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2833292000 4.00 %
2833296000 4.00 %
2833298020 4.00 %
2833298080 4.00 %
2833290000

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2833290000
2833296000 4.60 %
2833298000 5.00 %
2833298040 5.00 %
2833292000 5.50 %

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2833291000 1.4% Free (17 Programme) ["kg"]
2833292000 Free ["kg"]
2833293000 5.5% Free (17 Programme) ["kg","V kg"]
2833294500 1.6% Free (17 Programme) ["kg"]
283329

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2833.29?

Einfuhren von Andere können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 15 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.

Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283329 ab?

Diese Unterposition umfasst Sulfate von Metallen, ausgenommen diejenigen, die ausdrücklich in den Unterpositionen 2833.21 bis 2833.27 aufgeführt sind, welche Natriumsulfat, Magnesiumsulfat, Aluminiumsulfat, Nickelsulfate, Kupfersulfate bzw. Bariumsulfat betreffen. Die Warentarifnummer 2833.29 dient als Restkategorie für alle anderen Sulfate und umfasst eine breite Palette anorganischer chemischer Verbindungen. Beispiele hierfür sind Zinksulfat, Eisen(II)-sulfat (Ferrosulfat), Eisen(III)-sulfat (Ferrisulfat), Kaliumsulfat und Calciumsulfat, sofern es sich nicht um hydratisierte Formen handelt, die an anderer Stelle spezifisch erfasst sind. Die Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2833 bestätigen diesen Anwendungsbereich, und offizielle Zolltarifverzeichnisse wie der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTSUS) und das EU TARIC-System stimmen mit dieser Auslegung überein und klassifizieren diese "anderen" Sulfate hier.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283329?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 2833.29 ausgeschlossen: Dinatriumsulfat (2833.21), Magnesiumsulfat (2833.22), Aluminiumsulfat (2833.23), Nickelsulfate (2833.24), Kupfersulfate (2833.25) und Bariumsulfat (2833.27), die alle ihre eigenen spezifischen Unterpositionen unter der Position 2833 haben. Darüber hinaus werden bestimmte Doppelsulfate oder komplexe Sulfate, wie Alaune (z.B. Kaliumaluminiumsulfat), unter der Position 2833.30 eingereiht. Mineralische oder chemische Düngemittel, die Sulfate enthalten und in Formen oder Aufmachungen für den Einzelverkauf oder wie in Kapitel 31 angegeben aufgemacht sind, sind ebenfalls ausgeschlossen und werden in Kapitel 31 eingereiht. Ähnlich würden Medikamente, die Sulfate enthalten, sofern sie die Kriterien für Kapitel 30 erfüllen, von diesem chemischen Kapitel ausgeschlossen.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 283329?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung spezifischer Sulfate, die eigene Unterpositionen haben, wie Zinksulfat, das korrekt unter 2833.29 eingereiht wird, aber fälschlicherweise unter eine allgemeinere Position für "andere anorganische Chemikalien" fallen könnte, wenn die spezifische Restkategorie übersehen wird. Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, einfache Sulfate mit Doppelsulfaten oder Alaunen zu verwechseln, die speziell unter HS 2833.30 und nicht unter 2833.29 vorgesehen sind. Importierende oder Zollagenten identifizieren manchmal das spezifische Metallkation nicht korrekt, was zu einer falschen Platzierung innerhalb der 2833er-Reihe führt. Die Einhaltung der Allgemeinen Vorschrift 1 (AV 1), die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und der Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln zu erfolgen hat, ist entscheidend, um diese Fehler zu vermeiden.

Wie sollten Importierende Produkte unter der Warentarifnummer 283329 klassifizieren?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 2833.29 beinhaltet zunächst die Identifizierung des chemischen Namens und der Zusammensetzung des Sulfats. Importierende und Zollagenten müssen bestätigen, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um ein Sulfat und nicht um ein Sulfit, Thiosulfat oder eine andere Schwefelverbindung handelt. Als Nächstes ist zu überprüfen, ob das Sulfat nicht eines der spezifisch aufgeführten Sulfate in den Unterpositionen 2833.21 bis 2833.27 ist. Wenn es sich um ein Sulfat eines Metalls handelt, das nicht in diesen spezifischen Unterpositionen aufgeführt ist, und es sich nicht um ein Doppelsulfat oder Alaun (2833.30) handelt, dann ist die Warentarifnummer 2833.29 die geeignete Einreihung. Konsultieren Sie immer die Erläuterungen der WZO zur Position 2833 und gleichen Sie diese mit dem spezifischen nationalen Zolltarif (z.B. HTSUS, EU TARIC) ab, um Genauigkeit und Einhaltung der nationalen Zollvorschriften zu gewährleisten.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Produkte, die unter die Warentarifnummer HS 2833.29 fallen, und wie ist dieser im Vergleich zu wichtigen Volkswirtschaften?

Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Produkte, die unter die Warentarifnummer HS 2833.29 fallen, und wie ist dieser im Vergleich zu wichtigen Volkswirtschaften?

Die MFN-Einfuhrzollsätze (Meistbegünstigungszollsatz) für HS 2833.29 ('Andere' Sulfate) variieren je nach Einfuhrland. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten einen MFN-Zollsatz von 4,00 % Wertzoll an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist einen allgemeinen MFN-Zollsatz von 6,5 % Wertzoll aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen MFN-Satz von 6,5 % Wertzoll auf. Kanada wendet einen MFN-Satz von 4,00 % Wertzoll an, während Australien einen MFN-Satz von 5,00 % Wertzoll erhebt. Importeure sollten immer den spezifischen Zolltarif des Einfuhrlandes (z. B. USITC Harmonized Tariff Schedule, EU TARIC, UK Trade Tariff) konsultieren, um die aktuellsten und genauesten Sätze zu erhalten, die für ihren spezifischen Ursprung und Bestimmungsort gelten.

Welche präferenziellen Handelsabkommen bieten zollfreien Zugang oder reduzierte Zollsätze für Waren unter HS 2833.29, und welche Dokumentation ist erforderlich, um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen?

Welche präferenziellen Handelsabkommen bieten zollfreien Zugang oder reduzierte Zollsätze für Waren unter HS 2833.29, und welche Dokumentation ist erforderlich, um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen?

Viele präferenzielle Handelsabkommen bieten zollfreien oder zollermäßigten Zugang für Produkte, die unter die Warentarifnummer HS 2833.29 fallen. Für Importe in die Vereinigten Staaten ist eine zollfreie Behandlung im Rahmen von Abkommen wie USMCA (Mexiko, Kanada), CAFTA-DR (Zentralamerika, Dominikanische Republik), KORUS (Korea), Chile FTA, Australien FTA und anderen verfügbar. Ähnlich verfügen die EU und das Vereinigte Königreich über umfangreiche Netzwerke von Freihandelsabkommen. Um präferenzielle Zollsätze in Anspruch zu nehmen, müssen Importeure in der Regel eine gültige Ursprungsbescheinigung (z. B. Formblatt A für GSP, spezifische Bescheinigungen für Freihandelsabkommen wie USMCA, EUR.1 für EU-Abkommen) oder eine Ursprungserklärung vorlegen, die belegt, dass die Waren die Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens erfüllen. Zollagenten und Importeure müssen sicherstellen, dass alle Ursprungsanforderungen erfüllt und die Dokumentation zum Zeitpunkt des Imports korrekt ausgefüllt und vorgelegt wird.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um festzustellen, ob eine Sulfatverbindung unter HS 2833.29 ('Andere') oder spezifischere Unterpositionen fällt?

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um festzustellen, ob eine Sulfatverbindung unter HS 2833.29 ('Andere') oder spezifischere Unterpositionen fällt?

HS 2833.29 ist eine restliche 'Andere' Unterposition innerhalb der Position 2833, die 'Sulfate; Alaune; Peroxosulfate (Persulfate)' umfasst. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Identität des Sulfats. Waren fallen unter 2833.29, wenn es sich um Sulfate handelt, die *nicht* spezifisch in den Unterpositionen 2833.11 bis 2833.27 vorgesehen sind. Zum Beispiel werden Natriumsulfate unter 2833.11 oder 2833.19 eingereiht, und Magnesiumsulfat (Bittersalz) unter 2833.21. Wenn eine Sulfatverbindung in diesen spezifischeren Unterpositionen nicht explizit genannt wird (z. B. bestimmte weniger gebräuchliche Metallsulfate oder komplexe Sulfate), fällt sie standardmäßig unter 2833.29. Importeure sollten die Erläuterungen der WZO zu Kapitel 28 heranziehen und eine verbindliche Zolltarifauskunft beantragen, falls Unklarheiten bezüglich der spezifischen chemischen Zusammensetzung und ihrer Hauptverwendung bestehen.

Gibt es spezifische Einfuhrbeschränkungen, Genehmigungspflichten oder besondere Dokumentationen über die üblichen Zollformulare hinaus für chemische Produkte, die unter HS 2833.29 eingereiht sind?

Gibt es spezifische Einfuhrbeschränkungen, Genehmigungspflichten oder besondere Dokumentationen über die üblichen Zollformulare hinaus für chemische Produkte, die unter HS 2833.29 eingereiht sind?

Für chemische Produkte unter HS 2833.29 sind allgemeine Einfuhrbeschränkungen zwar seltener als für streng kontrollierte Substanzen, Importeure müssen sich jedoch potenzieller Vorschriften bewusst sein, die vom spezifischen chemischen Produkt abhängen. Bestimmte Sulfate könnten Umweltvorschriften (z. B. EPA in den USA, REACH in der EU) bezüglich ihrer Herstellung, Handhabung und Verwendung unterliegen, was indirekt die Importdokumentation beeinflussen oder spezifische Erklärungen erfordern könnte. Wenn das Sulfat beispielsweise Teil einer Mischung oder Zubereitung ist, könnten seine Bestandteile spezifische Meldepflichten auslösen. Darüber hinaus können, wenn das Sulfat für eine spezifische regulierte Industrie (z. B. Pharmazeutika, Lebensmittelzusatzstoffe) bestimmt ist, zusätzliche Zertifizierungen oder Genehmigungen von relevanten Regulierungsbehörden (z. B. FDA in den USA, EFSA in der EU) erforderlich sein. Es ist für Importeure entscheidend, die spezifische chemische Identität und ihre beabsichtigte Verwendung anhand der Vorschriften des Einfuhrlandes zu überprüfen.