HS 283324 Von Nickel
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 2833.24: Nickelsulfate</h3> <p>Die Warentarifnummer 2833.24, "Aus Nickel", deckt spezifisch Nickelsulfate ab, welche anorganische chemische Verbindungen sind. Diese werden typischerweise in der Galvanotechnik, als Beizmittel beim Färben und bei der Herstellung anderer Nickelverbindungen verwendet. Für Importeure und Zollagenten ist das Verständnis der vielfältigen Zolllandschaft entscheidend. Im Vereinigten Königreich beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 4,00 % Wertzoll. Die EU wendet einen MFN-Zollsatz von 5,00 % Wertzoll an. Die Vereinigten Staaten weisen eine komplexere Struktur auf, mit MFN-Zollsätzen von 25 % und 3,2 % Wertzoll, neben zahlreichen zollfreien (0 %) Sätzen im Rahmen verschiedener präferenzieller Freihandelsabkommen (z.B. A, AU, BH, CL, CO, D, E, IL, JO, KR, MA, OM, P, PA, PE, S, SG). Importeure sollten die Berechtigung für diese Präferenzzollsätze überprüfen, um die Landekosten zu optimieren.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2833240000 | 4.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2833240000 | 5.00 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2833240000 | 3.2% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2833.24?
Einfuhren von Von Nickel können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.
Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283324 ab?
Diese Unterposition umfasst Nickelsulfate, die Salze der Schwefelsäure und des Nickels sind. Insbesondere umfasst sie alle chemischen Verbindungen, bei denen Nickel das Kation und Sulfat das Anion ist und die unter die Position 2833 für Sulfate, Alaune und Peroxosulfate (Persulfate) fallen. Gemäß den Erläuterungen zum Harmonisierten System (HSEN) für die Position 2833 gehören dazu sowohl wasserfreie als auch hydratisierte Formen von Nickelsulfat, wie Nickel(II)-sulfat-Hexahydrat (NiSO₄·6H₂O) und Heptahydrat (NiSO₄·7H₂O), die häufig in der Galvanotechnik und als chemische Zwischenprodukte verwendet werden. Der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und der EU TARIC bestätigen diesen Umfang und klassifizieren alle Formen von Nickelsulfat hier.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283324?
Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 283324 ausgeschlossen: Komplexsalze oder Doppelsalze, bei denen Nickelsulfat lediglich eine Komponente ist, wenn diese Salze eine spezifische chemische Identität und Verwendung haben, die sie an anderer Stelle einreiht. Zum Beispiel würde Nickelammoniumsulfat (Mohrsches Salz) unter einer spezifischeren Position, falls vorhanden, oder möglicherweise unter 2842 als andere anorganische Verbindungen eingereiht werden. Zusätzlich würden Mischungen, die Nickelsulfat enthalten, aber nicht ausschließlich oder im Wesentlichen daraus bestehen, nach ihrem Hauptbestandteil oder ihrer Funktion eingereiht, oft unter Kapitel 38, wenn es sich um Zubereitungen handelt. Nickeloxide, -hydroxide oder -carbonate werden, obwohl sie Nickel enthalten, unter verschiedenen Unterpositionen innerhalb des Kapitels 28 eingereiht, z. B. unter 2825 oder 2836, da es sich nicht um Sulfate handelt.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 283324?
Ein häufiger Fehler ist die Falscheinstufung von Nickelsulfat-Zubereitungen oder -Mischungen als reines Nickelsulfat unter 283324. Importeure übersehen manchmal das Kriterium „ausschließlich oder im Wesentlichen“, was zu einer falschen Einreihung führt, wenn das Produkt eine formulierte Mischung für eine spezifische Anwendung ist, wie z. B. ein Galvanisierbadkonzentrat. Ein weiterer Fehler besteht darin, Nickelsulfat mit anderen Nickelsalzen, wie Nickelchlorid (282739) oder Nickelnitrat (283429), aufgrund ähnlicher Endverwendungen oder Verpackungen zu verwechseln. Die korrekte Anwendung der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 1, die die Einreihung nach den Wortlauten der Positionen und den Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln vorschreibt, ist entscheidend, um diese Fehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass die chemische Identität als Sulfat von größter Bedeutung ist.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 283324 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 283324 beinhaltet zunächst die Bestätigung der chemischen Identität des Produkts als Nickelsulfat, einschließlich seiner wasserfreien oder hydratisierten Form. Importeure und Zollagenten sollten ein Analysezertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (SDS) vom Hersteller einholen, das den chemischen Namen (z. B. Nickel(II)-sulfat-Hexahydrat) und die Chemical Abstracts Service (CAS)-Nummer eindeutig angibt. Diese Dokumentation liefert einen eindeutigen Nachweis der Produktzusammensetzung. Anschließend ist zu überprüfen, ob es sich bei dem Produkt nicht um eine Mischung oder Zubereitung handelt, die nach AAR 3 an anderer Stelle angemessener eingereiht würde. Schließlich ist ein Abgleich mit dem USITC HTS oder EU TARIC vorzunehmen, um spezifische nationale Anmerkungen oder Entscheidungen bezüglich Nickelsulfaten zu berücksichtigen und so die vollständige Einhaltung und eine genaue Zollsatzfestsetzung zu gewährleisten.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für den HS-Code 2833.24 (Nickelsulfate) in den Vereinigten Staaten?
Für Importe in die Vereinigten Staaten beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für den Harmonized System (HS) Code 2833.24.00.00, der 'Nickelsulfate' umfasst, 3,2 % Wertzoll. Dieser Zollsatz gilt für Waren aus Ländern ohne spezifische präferenzielle Handelsabkommen mit den USA oder die sich nicht unter solchen Abkommen qualifizieren. Diese Informationen basieren auf dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS), wie von der United States International Trade Commission (USITC) veröffentlicht.
Gibt es präferenzielle Zollsätze für den HS-Code 2833.24, und welche Handelsabkommen bieten diese an?
Ja, präferenzielle Zollsätze, einschließlich 'Zollfrei' (0 % Wertzoll), sind für den HS-Code 2833.24 im Rahmen verschiedener US-Freihandelsabkommen und Präferenzprogramme verfügbar. Länder, die für 'Zollfrei' in Frage kommen, sind unter anderem jene, die unter Abkommen wie dem Freihandelsabkommen mit Australien (AU), dem Freihandelsabkommen mit Bahrain (BH), dem Freihandelsabkommen mit Chile (CL), dem Handelsförderungsabkommen mit Kolumbien (CO), dem Freihandelsabkommen zwischen der Dominikanischen Republik und Zentralamerika (D), El Salvador (E), dem Freihandelsabkommen mit Israel (IL), dem Freihandelsabkommen mit Jordanien (JO), dem Freihandelsabkommen mit Korea (KR), dem Freihandelsabkommen mit Marokko (MA), dem Freihandelsabkommen mit Oman (OM), dem Handelsförderungsabkommen mit Panama (PA), dem Handelsförderungsabkommen mit Peru (PE), dem Freihandelsabkommen mit Singapur (SG) und anderen fallen. Importeure müssen sicherstellen, dass die Waren die spezifischen Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens erfüllen, um sich für diese präferenziellen Zollsätze zu qualifizieren. Eine umfassende Liste und spezifische Bedingungen finden Sie in den Allgemeinen Anmerkungen und Kapitel 99 des HTSUS.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter dem HS-Code 2833.24 ('Aus Nickel')?
Der HS-Code 2833.24 umfasst speziell 'Sulfate; Alaune; Peroxosulfate (Persulfate) aus Nickel'. Das primäre Einreihungskriterium ist die chemische Zusammensetzung: Das Produkt muss ein Sulfat sein, bei dem Nickel das Kation ist. Diese Position ist Teil des Kapitels 28, das 'Anorganische Chemikalien; organische oder anorganische Verbindungen von Edelmetallen, Seltenerdmetallen, radioaktiven Elementen oder Isotopen' umfasst. Importeure sollten sicherstellen, dass der chemische Name und die Reinheitsspezifikationen auf dem Analysenzertifikat (CoA) oder dem Produktdatenblatt die Substanz eindeutig als Nickelsulfat identifizieren, um sie korrekt unter dieser Unterposition einzureihen. Die Erläuterungen der WZO zu Kapitel 28 bieten weitere Hinweise zum Geltungsbereich der Einreihungen anorganischer Chemikalien.
Welche Dokumente werden typischerweise von den Zollbehörden für die Einfuhr von Waren, die unter HS 2833.24 eingereiht sind, verlangt?
Für Importe unter HS 2833.24 sind Standard-Zolldokumente erforderlich, einschließlich einer Handelsrechnung, Packliste und eines Frachtbriefs oder Luftfrachtbriefs. Zusätzlich wird ein Analysenzertifikat (CoA) oder ein Produktspezifikationsblatt dringend empfohlen, da es entscheidende Details zur chemischen Zusammensetzung und Reinheit liefert, um die Einreihung zu untermauern. Wenn ein präferenzieller Zollsatz im Rahmen eines Freihandelsabkommens beansprucht wird, ist ein Ursprungszeugnis (z. B. ein USMCA-Ursprungszeugnis für den nordamerikanischen Handel oder ein spezifisches FTA-Zertifikat) zwingend erforderlich. Importeure sollten auch bereit sein, Sicherheitsdatenblätter (SDS) vorzulegen, da diese Chemikalien spezifischen Handhabungs- oder regulatorischen Anforderungen von Behörden wie der EPA oder OSHA in den USA unterliegen können.