HS 283319 Andere
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 2833.19</h3> <p>Die Warentarifnummer 2833.19, "Andere", fällt unter Kapitel 28, das anorganische Chemikalien abdeckt. Insbesondere umfasst sie Natriumsulfate, die an anderer Stelle in der Unterposition 2833.1 nicht näher bezeichnet sind. Diese Kategorie "Andere" erfasst typischerweise weniger gebräuchliche oder restliche Formen von Natriumsulfaten, die nicht in spezifischere Unterpositionen passen. Für Importeure und Exporteure ist das Verständnis dieser Rest-Einreihung entscheidend. Die Zollsätze variieren erheblich: Das Vereinigte Königreich wendet einen Wertzoll von 4,00 % an, während die EU 5,50 % erhebt. Im Gegensatz dazu gewähren die Vereinigten Staaten zollfreie Behandlung für Produkte, die unter diesem Code eingereiht sind. Importeure sollten die genaue chemische Zusammensetzung und Form überprüfen, um eine korrekte Tarifierung sicherzustellen und potenzielle Strafen zu vermeiden, insbesondere angesichts der unterschiedlichen Einfuhrzoll-Auswirkungen in den wichtigsten Märkten.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2833190000 | 4.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2833190000 | 5.50 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2833190000 | Free | — | ["kg"] |
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 283319 ab?
Diese Unterposition umfasst Dinatriumsulfate, insbesondere solche, die nicht wasserfrei sind. Die Position 2833 umfasst Sulfate; Alaune; Peroxosulfate (Persulfate); Thiosulfate. Die Unterposition 2833.19, bezeichnet als "Andere", ist die Restkategorie für Dinatriumsulfate, die nicht wasserfrei sind, d.h. Kristallwasser enthalten. Dazu gehören verschiedene hydratisierte Formen von Natriumsulfat, wie Natriumsulfat-Decahydrat (Glaubersalz), eine häufige Form dieser Chemikalie. Die Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2833 bestätigen die Aufnahme verschiedener Sulfate, und sowohl der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) als auch das EU TARIC-System weisen 2833.19 für diese spezifischen nicht-wasserfreien Dinatriumsulfate aus, wodurch sie von der wasserfreien Form, die unter 2833.11 eingereiht wird, unterschieden werden.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 283319?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 283319 ausgeschlossen: wasserfreies Dinatriumsulfat, das spezifisch unter HS 2833.11 eingereiht wird. Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie die wasserfreie Form von den hydratisierten Formen trennt. Zusätzlich würden andere Sulfate, wie die von Magnesium (z.B. Magnesiumsulfat, Bittersalz), unter 2833.29 eingereiht, oder Sulfate anderer Metalle wie Kupfersulfat (2833.25). Komplexe Sulfate oder Doppelsulfate, sofern nicht ausdrücklich an anderer Stelle vorgesehen, würden ebenfalls außerhalb dieser Unterposition fallen und typischerweise unter andere spezifische Unterpositionen innerhalb von 2833 oder sogar andere Kapitel eingereiht, wenn sie Teil einer Mischung oder Zubereitung mit unterschiedlichen primären Merkmalen sind. Zum Beispiel würde eine Mischung, die Natriumsulfat enthält, aber hauptsächlich als Reinigungsmittel fungiert, in Kapitel 34 eingereiht.
Was sind häufige Einreihungsfehler für die Warentarifnummer 283319?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von wasserfreiem Dinatriumsulfat unter 2833.19 anstatt unter der korrekten Unterposition 2833.11. Importeure übersehen manchmal die Unterscheidung "wasserfrei", was zu falschen Zollsätzen und potenziellen Compliance-Problemen führt. Ein weiterer häufiger Fehler betrifft die Einreihung von Mischungen oder Zubereitungen, die Dinatriumsulfat enthalten, unter 2833.19, wenn der wesentliche Charakter des Produkts durch eine andere Komponente oder Funktion bestimmt wird, gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 3(b). Zum Beispiel sollte ein Reinigungsprodukt, das Natriumsulfat als inerten Füllstoff enthält, dessen Hauptfunktion jedoch die Reinigung ist, in Kapitel 34 eingereiht werden. Darüber hinaus kann es zu Verwechslungen mit anderen hydratisierten Salzen kommen, was zu einer falschen Einreihung führt, wenn die chemische Identität als Dinatriumsulfat nicht durch Laboranalyse oder Lieferantendokumentation genau bestätigt wird.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 283319 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 283319 umfasst mehrere entscheidende Schritte. Zunächst müssen Importeure und Zollagenten die chemische Zusammensetzung des Produkts genau bestimmen und bestätigen, dass es sich tatsächlich um Dinatriumsulfat handelt und, entscheidend, dass es in einer hydratisierten (nicht-wasserfreien) Form vorliegt. Dies erfordert oft die Überprüfung von Analysenzertifikaten (CoAs) oder Sicherheitsdatenblättern (SDS) des Herstellers. Zweitens ist die Konsultation der Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2833 erforderlich, um den Anwendungsbereich und die Ausschlüsse zu verstehen. Drittens ist ein Querverweis mit dem spezifischen nationalen Zolltarif, wie dem USITC HTS oder EU TARIC, erforderlich, um die Unterposition 2833.19 für "Andere" Dinatriumsulfate (d.h. nicht-wasserfreie) zu bestätigen. Bestehen Zweifel am wasserfreien Status, kann eine Laborprüfung erforderlich sein. Wenden Sie immer zuerst die AAR 1 an, dann nachfolgende AARs, wenn es sich um eine Mischung oder eine zusammengesetzte Ware handelt, um sicherzustellen, dass die Einreihung die chemische Identität und Form des Produkts genau widerspiegelt.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Einfuhrzollsatz für die Warentarifnummer 2833.19 in Schlüsselmärkten, und gibt es Präferenzzollsätze?
Der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) für die Warentarifnummer 2833.19 ('Andere' Sulfate) variiert je nach Einfuhrland. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten (gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States, HTSUS) im Allgemeinen einen 'freien' Satz für MFN-Länder an. Die Europäische Union (EU TARIC) kann ebenfalls einen 'freien' Satz für MFN anwenden. Es können jedoch spezifische Präferenzzollsätze im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) gelten. Zum Beispiel könnten Waren, die aus Ländern stammen, die ein FHA mit der einführenden Nation haben (z. B. USMCA für die USA oder APS für bestimmte Entwicklungsländer), für einen 'freien' Satz in Frage kommen, vorausgesetzt, alle Ursprungsregeln sind erfüllt. Importeure sollten den spezifischen Zolltarif des Einfuhrlandes (z. B. USITC HTSUS, EU TARIC, UK Trade Tariff) und die anwendbaren Handelsabkommensregeln für den definitiven Zollsatz konsultieren.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter HS 2833.19, und wie unterscheidet es sich von anderen Unterpositionen innerhalb von 2833?
HS 2833 umfasst 'Sulfate; Alaune; Peroxosulfate (Persulfate)'. Die Unterposition 2833.11 deckt speziell 'Natriumsulfate' ab, und 2833.19 ist die Restkategorie 'Andere' für Sulfate. Produkte werden unter 2833.19 eingereiht, wenn es sich um Sulfate (Salze der Schwefelsäure) handelt, die keine Natriumsulfate (2833.11) oder andere spezifisch aufgeführte Sulfate auf einer detaillierteren Ebene innerhalb nationaler Zolltarife sind. Das Schlüsselkriterium ist die chemische Identität als Sulfat, ausgenommen Natriumsulfate. Zum Beispiel würden Magnesiumsulfat, Kaliumsulfat oder Ammoniumsulfat typischerweise unter 2833.19 fallen, wenn sie nicht anderswo spezifiziert sind. Importeure müssen sicherstellen, dass der chemische Name und die Zusammensetzung genau der Beschreibung 'Andere' Sulfate entsprechen, unter Einhaltung der Allgemeinen Auslegungsregeln (AAR), insbesondere AAR 1 und AAR 6.
Welche Dokumentation ist typischerweise für den Import von Waren, die unter HS 2833.19 eingereiht sind, erforderlich?
Zu den Standard-Importdokumenten gehören eine Handelsrechnung, eine Packliste und ein Frachtbrief oder Luftfrachtbrief. Für chemische Produkte wie die unter HS 2833.19 ist oft zusätzliche Dokumentation entscheidend. Dies kann ein Analysezertifikat (CoA) oder ein Sicherheitsdatenblatt (SDS) umfassen, um die chemische Zusammensetzung, Reinheit und Sicherheitsmerkmale zu überprüfen, was für die Überprüfung der Einreihung und die Einhaltung chemischer Vorschriften von entscheidender Bedeutung sein kann. Wenn Präferenzzollsätze im Rahmen eines Freihandelsabkommens (z. B. USMCA, APS) beansprucht werden, ist ein Ursprungszeugnis oder eine gültige Ursprungserklärung zwingend erforderlich, um den Anspruch zu belegen. Die Zollbehörden können diese Dokumente anfordern, um die Einreihung zu bestätigen und die Einhaltung aller anwendbaren Einfuhrvorschriften sicherzustellen.
Gibt es spezifische Handelsabkommen, die eine präferenzielle Zollbehandlung für Produkte unter HS 2833.19 beim Import in die Vereinigten Staaten bieten?
Ja, Produkte, die unter HS 2833.19 eingereiht und in die Vereinigten Staaten importiert werden, können im Rahmen mehrerer Handelsabkommen für eine präferenzielle Zollbehandlung in Frage kommen, was oft zu einem 'freien' Zollsatz führt. Bemerkenswerte Abkommen sind das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA), das zollfreien Zugang für Ursprungswaren aus Mexiko und Kanada bietet. Andere Abkommen, wie die mit Australien, Chile, Kolumbien, Korea, Panama, Peru und Singapur, bieten ebenfalls eine präferenzielle Behandlung. Darüber hinaus können bestimmte Entwicklungsländer im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) für den zollfreien Import in Frage kommen, obwohl die APS-Berechtigung sich ändern kann. Um Präferenzzollsätze zu beanspruchen, müssen die Waren die spezifischen Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens erfüllen, und eine ordnungsgemäße Dokumentation, wie ein Ursprungszeugnis, muss dem U.S. Customs and Border Protection (CBP) vorgelegt werden.