HS 282530 Vanadiumoxide und -hydroxide
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 282530</h3> <p>Die Warentarifnummer 282530 umfasst Vanadiumoxide und -hydroxide, die anorganische chemische Verbindungen von Vanadium und Sauerstoff- oder Hydroxylgruppen sind. Diese werden hauptsächlich in der Metallurgie als Legierungselemente zur Stahlhärtung, in Katalysatoren für chemische Prozesse sowie in Keramiken und Pigmenten verwendet. Für Importeure und Zollagenten ist das Verständnis der unterschiedlichen Zollsätze entscheidend. Im Vereinigten Königreich beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 4,00 % Wertzoll. Die EU wendet einen MFN-Zollsatz von 5,50 % Wertzoll an. Der US-Zolltarif weist mehr Variationen auf, mit MFN-Zollsätzen von 4,0 % und 5,5 % Wertzoll, wobei einige spezifische Unterpositionen für berechtigte Waren im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z. B. A, AU, BH, CL, CO, D, E, IL, JO, KR, MA, OM, P, PA, PE, S, SG) zollfrei sind. Importeure sollten die spezifische Unterposition und den Ursprung überprüfen, um potenzielle Zollbefreiungen zu nutzen.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2825300000 | 4.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2825300000 | 5.50 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 28253000 | 5.5% | Free (17 Programme) | — |
| 2825300010 | — | — | ["kg","V kg"] |
| 2825300050 | — | — | ["kg","V kg"] |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2825.30?
Einfuhren von Vanadiumoxide und -hydroxide können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.
Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 282530 ab?
Diese Unterposition umfasst Vanadiumoxide und -hydroxide, die anorganische chemische Verbindungen von Vanadium mit Sauerstoff- oder Hydroxylgruppen sind. Insbesondere gehören dazu verschiedene Oxidationsstufen wie Vanadiumpentoxid (V2O5), Vanadiumdioxid (VO2) und Vanadiumtrioxid (V2O3) sowie deren entsprechende hydratisierte Formen oder Hydroxide. Gemäß den Erläuterungen zum Harmonisierten System (HSEN) für die Position 2825 umfasst diese Unterposition diese spezifischen chemischen Verbindungen in ihrer reinen oder handelsüblichen reinen Form, wie sie von der Weltzollorganisation (WZO) definiert und in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und dem EU-TARIC-System widergespiegelt werden.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 282530?
Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 282530 ausgeschlossen: Vanadiumerze, die in Kapitel 26, insbesondere unter Position 2611, wenn es sich um Vanadiumerze und -konzentrate handelt, eingereiht werden. Zusätzlich werden bestimmte Vanadiumverbindungen, die keine Oxide oder Hydroxide sind, wie Vanadiumcarbide (Position 2849) oder Vanadiumnitride (Position 2850), an anderer Stelle eingereiht. Des Weiteren können Mischungen, die Vanadiumoxide oder -hydroxide enthalten und für spezifische Verwendungszwecke, wie Katalysatoren oder Pigmente, hergestellt wurden, unter andere Positionen eingereiht werden, wenn sie Zubereitungen und keine reinen chemischen Verbindungen darstellen, abhängig von ihrer Zusammensetzung und beabsichtigten Funktion.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 282530?
Ein häufiger Fehler ist die Falscheinstufung von Vanadiumerzen oder -konzentraten als Vanadiumoxide unter der Warentarifnummer 282530. Erze sind natürlich vorkommende Mineralaggregate, aus denen Vanadium gewonnen werden kann, und gehören zu Kapitel 26, insbesondere Position 2611. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Einreihung von zubereiteten Katalysatoren oder Pigmenten, die Vanadiumoxide enthalten, hier, obwohl ihre primäre Funktion und Zusammensetzung eine Einreihung unter Positionen wie 3815 (Katalysatoren) oder 3206 (Pigmente) vorschreiben, basierend auf der Allgemeinen Auslegungsregel (GRI) 3(b), die den wesentlichen Charakter priorisiert. Importeure übersehen manchmal den Unterschied zwischen einer reinen chemischen Verbindung und einer funktionellen Zubereitung, was zu falschen Zollsätzen und Compliance-Problemen führt.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 282530 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 282530 beinhaltet zunächst die Bestätigung, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um ein Vanadiumoxid oder -hydroxid handelt und nicht um ein Erz, eine andere Vanadiumverbindung oder eine zubereitete Mischung. Importeure und Zollagenten sollten eine detaillierte chemische Analyse oder ein Analysezertifikat (CoA) vom Hersteller einholen, das den genauen chemischen Namen, die Formel und die Reinheit angibt. Diese Dokumentation ist entscheidend, um nachzuweisen, dass das Produkt dem Umfang der "Vanadiumoxide und -hydroxide" entspricht, wie sie in den Erläuterungen zum HS der WZO definiert sind. Die Konsultation offizieller Zolltarife wie des USITC HTS oder des EU-TARIC und gegebenenfalls die Beantragung einer verbindlichen Zolltarifauskunft gewährleisten eine genaue und konforme Einreihung.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
<h3>Welche typischen Einfuhrzollsätze gelten für die Warentarifnummer 282530 (Vanadiumoxide und -hydroxide) in wichtigen Märkten?</h3>
Die Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) für HS 282530 können je nach Einfuhrland erheblich variieren. Zum Beispiel beträgt der allgemeine MFN-Zollsatz in den Vereinigten Staaten 3,7 % Wertzoll, gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS). Im TARIC der Europäischen Union beträgt der MFN-Zollsatz 5,5 % Wertzoll. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen MFN-Zollsatz von 5,5 % Wertzoll auf. Für Importeure ist es entscheidend, den spezifischen Zollsatz, der für ihr Zielland gilt, anhand offizieller Zolldatenbanken wie dem USITC HTSUS, EU TARIC oder dem UK Trade Tariff zu überprüfen.
<h3>Gibt es präferenzielle Zollsätze für 'Vanadiumoxide und -hydroxide' unter HS 282530, und welche Handelsabkommen finden Anwendung?</h3>
Ja, präferenzielle Zollsätze, einschließlich des Status 'Zollfrei', sind für HS 282530 im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) oder Allgemeiner Präferenzsysteme (APS) verfügbar, vorausgesetzt, die Waren erfüllen die jeweiligen Ursprungsregeln. Für Importe in die Vereinigten Staaten können 'Vanadiumoxide und -hydroxide' oft zollfrei aus Ländern eingeführt werden, die Vertragsparteien von Abkommen wie USMCA (Kanada, Mexiko), CAFTA-DR (Dominikanische Republik, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua) und FHA mit Australien, Bahrain, Chile, Kolumbien, Israel, Jordanien, Korea, Marokko, Oman, Panama, Peru und Singapur sind. Importeure sollten den spezifischen FHA-Text konsultieren und eine gültige Ursprungsbescheinigung vorlegen, um die präferenzielle Behandlung in Anspruch zu nehmen.
<h3>Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für 'Vanadiumoxide und -hydroxide' unter HS 282530, und welche häufigen Risiken der Falschtarifierung gibt es?</h3>
HS 282530 umfasst speziell 'Vanadiumoxide und -hydroxide'. Die primären Einreihungskriterien drehen sich um die chemische Zusammensetzung und Reinheit des Produkts. Diese Position umfasst verschiedene Oxidationsstufen von Vanadium, wie Vanadiumpentoxid (V2O5), Vanadiumtrioxid (V2O3) und Vanadiumdioxid (VO2), sowie deren entsprechende Hydroxide. Häufige Risiken der Falschtarifierung entstehen, wenn Vanadiumverbindungen mit anderen Elementen gemischt sind oder in einer Form vorliegen, die eine Einreihung unter einer anderen Position nahelegen könnte, wie z.B. Vanadiumerze (Kapitel 26), wenn sie nicht verarbeitet sind, oder bestimmte anorganische Chemikalien anderer Metalle (z.B. wenn es sich um ein Salz und nicht um ein Oxid/Hydroxid handelt). Importeure sollten sicherstellen, dass die chemische Analyse ihres Produkts es eindeutig als Vanadiumoxid oder -hydroxid identifiziert, um Einreihungsstreitigkeiten zu vermeiden.
<h3>Welche spezifischen Dokumente sind typischerweise für den Import von Waren, die unter HS 282530 eingereiht sind, erforderlich?</h3>
Für Importe unter HS 282530 sind in der Regel Standard-Zolldokumente erforderlich. Dazu gehören eine Handelsrechnung mit detaillierten Angaben zu den Waren, dem Wert und den Verkaufsbedingungen; eine Packliste; ein Konnossement oder Luftfrachtbrief; und möglicherweise eine Ursprungsbescheinigung, wenn präferenzielle Zollsätze beansprucht werden. Da Vanadiumoxide in verschiedenen industriellen Anwendungen, einschließlich einiger sensibler, verwendet werden können, sollten Importeure auch auf mögliche Anfragen nach einem Sicherheitsdatenblatt (SDB) vorbereitet sein, um die chemische Identität und Sicherheitsinformationen des Produkts zu bestätigen, obwohl dies nicht immer eine obligatorische Zollanforderung ist. Für bestimmte hochreine oder spezifische Qualitäten könnten Zollbehörden in einigen Jurisdiktionen gelegentlich Endverwendungserklärungen anfordern, insbesondere wenn Bedenken hinsichtlich der doppelten Verwendung bestehen.