HS 280519 Andere
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 2805.19: Sonstige Alkali- oder Erdalkalimetalle</h3> <p>Die Warentarifnummer 2805.19, "Sonstige", umfasst eine vielfältige Palette von Alkali- oder Erdalkalimetallen, die nicht spezifisch an anderer Stelle innerhalb der Position 2805.1 eingereiht sind. Dazu gehören Metalle wie Rubidium, Cäsium, Francium, Strontium und Barium in verschiedenen Formen. Importeure und Exporteure sollten die unterschiedlichen Zollsätze beachten: Das Vereinigte Königreich wendet im Allgemeinen einen Wertzoll von 4,00 % an, während das EU-TARIC-System typischerweise einen Wertzoll von 4,10 % erhebt. Der US Harmonized Tariff Schedule weist eine breitere Spanne auf, von 3,7 % bis 25 % Wertzoll, wobei viele Produkte im Rahmen verschiedener präferenzieller Handelsabkommen (z. B. A, AU, CL, KR) zollfrei ("Free") sind. Eine genaue Einreihung ist aufgrund dieser Zollsatzunterschiede und potenzieller Vorteile aus Freihandelsabkommen entscheidend.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2805190000 | — | — | — |
| 2805199000 | — | — | — |
| 2805199090 | 4.00 % | — | — |
| 2805191000 | 4.00 % | — | — |
| 2805199020 | 4.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2805199000 | 4.10 % | — | — |
| 2805199020 | 4.10 % | — | — |
| 2805199090 | 4.10 % | — | — |
| 2805190000 | — | — | — |
| 2805191000 | 5.50 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2805199010 | — | — | ["kg"] |
| 280519 | — | — | — |
| 2805191000 | 3.7% | Free (17 Programme) | ["kg"] |
| 2805192000 | Free | — | ["kg"] |
| 28051990 | 5.5% | Free (17 Programme) | — |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2805.19?
Einfuhren von Andere können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, GSP, und 15 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.
Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 280519 ab?
Diese Unterposition umfasst andere Alkalimetalle, insbesondere solche, die nicht unter die Warentarifnummer 280511 (Natrium) oder 280512 (Kalium) fallen. Gemäß den Erläuterungen zur Nomenklatur des Harmonisierten Systems (WZO) für die Position 2805 gehören dazu Lithium, Rubidium und Cäsium. Dies sind hochreaktive metallische Elemente, die typischerweise in reiner Form für spezielle industrielle Anwendungen, wie in Batterien, Katalysatoren oder der hochreinen chemischen Synthese, vorkommen. Der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und der EU TARIC definieren diese Unterposition ebenfalls so, dass sie diese spezifischen Alkalimetalle umfasst, wodurch eine konsistente globale Einreihung dieser elementaren Substanzen gewährleistet wird.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 280519?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 280519 ausgeschlossen: Natrium (HS 280511) und Kalium (HS 280512) sind an anderer Stelle innerhalb der Position 2805 spezifisch vorgesehen. Darüber hinaus werden Legierungen dieser Alkalimetalle, selbst wenn sie überwiegend aus Lithium, Rubidium oder Cäsium bestehen, im Allgemeinen unter die Position 2805 eingereiht, wenn sie die Definition einer Legierung erfüllen, oder potenziell unter andere Positionen, wenn sie spezifische chemische Verbindungen bilden. Zum Beispiel würde Lithiumhydrid (LiH) unter die Warentarifnummer 285000 eingereiht, da es ein Hydrid und nicht das elementare Metall selbst ist. Ähnlich werden Verbindungen, die diese Elemente enthalten, wie Lithiumcarbonat, unter ihren jeweiligen Positionen für anorganische Verbindungen eingereiht.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 280519?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Alkalimetalllegierungen oder -verbindungen als reines elementares Metall unter der Warentarifnummer 280519. Importeure übersehen manchmal den Unterschied zwischen dem reinen Element und seinen chemischen Derivaten oder Mischungen. Zum Beispiel wird eine Lithium-Aluminium-Legierung, selbst wenn sie reich an Lithium ist, nicht hier, sondern als Legierung eingereiht. Ein weiterer Fehler besteht in der falschen Anwendung der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 1, wobei die spezifischen Bestimmungen für Natrium und Kalium nicht berücksichtigt und diese somit fälschlicherweise unter "andere" eingereiht werden, obwohl sie eigene Unterpositionen haben. Sorgfältige Beachtung der chemischen Identität und Reinheit der Substanz ist von größter Bedeutung, um diese Fehler zu vermeiden.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 280519 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 280519 beinhaltet zunächst die Bestätigung der chemischen Identität der Substanz. Importeure und Zollagenten müssen überprüfen, ob es sich bei dem Produkt tatsächlich um ein elementares Alkalimetall (Lithium, Rubidium oder Cäsium) und nicht um Natrium, Kalium, eine Legierung oder eine chemische Verbindung handelt. Dies erfordert typischerweise die Überprüfung des Analysenzertifikats (CoA) oder des Sicherheitsdatenblatts (MSDS). Als Nächstes ist die AAR 1 zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die spezifischste Unterposition gewählt wird; wenn es sich nicht um Natrium oder Kalium handelt, ist 280519 angemessen. Schließlich ist ein Querverweis mit dem USITC HTS oder EU TARIC für spezifische nationale Anmerkungen oder Entscheidungen, die die Einreihung beeinflussen könnten, vorzunehmen, um die vollständige Einhaltung der Einfuhrvorschriften zu gewährleisten.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Was ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Einfuhr von HS 2805.19 in Schlüsselmärkten, und was bedeutet 'Andere'?
Der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Einfuhr von HS 2805.19 'Andere' variiert typischerweise. Zum Beispiel wenden die Vereinigten Staaten einen Wertzoll von 3,7 % gemäß dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS) an. Die TARIC-Datenbank der Europäischen Union weist einen gemeinsamen Zolltarif von 4,0 % Wertzoll aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen Wertzoll von 4,0 % auf. In einigen spezifischen Fällen können höhere Sätze wie 25 % unter bestimmten handelspolitischen Schutzmaßnahmen oder spezifischen Ursprungsszenarien gelten, obwohl dies für die allgemeine MFN-Anwendung weniger üblich ist. Der Begriff 'Andere' innerhalb von HS 2805.19 bezieht sich auf Alkalimetalle, die nicht explizit in den Unterpositionen 2805.11 (Natrium) oder 2805.12 (Kalium) aufgeführt sind, wie Lithium, Rubidium und Cäsium. Diese Einreihung stellt sicher, dass alle Alkalimetalle erfasst werden.
Welche präferenziellen Freihandelsabkommen bieten zollfreien Zugang für Produkte, die unter HS 2805.19 eingereiht sind?
Viele präferenzielle Freihandelsabkommen bieten zollfreien Zugang für Waren unter HS 2805.19. Für Importe in die Vereinigten Staaten ist die zollfreie Behandlung (angezeigt durch 'Free' oder 'A' in der Spalte 'Special' des HTSUS) unter Abkommen wie dem USMCA (Mexiko, Kanada), verschiedenen Freihandelsabkommen mit Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) verfügbar. Importierende sollten die spezifischen Ursprungsregeln der Handelsabkommen konsultieren, um sicherzustellen, dass ihre Waren für diese Präferenzzollsätze qualifiziert sind. Eine ordnungsgemäße Dokumentation, wie ein Ursprungszeugnis, ist unerlässlich, um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um sicherzustellen, dass eine Substanz unter HS 2805.19 'Andere' fällt?
Das primäre Einreihungskriterium für HS 2805.19 ist, dass die Substanz ein Alkalimetall sein muss, aber speziell eines, das nicht Natrium (2805.11) oder Kalium (2805.12) ist. Diese Unterposition deckt andere Alkalimetalle wie Lithium, Rubidium und Cäsium in ihrer elementaren Form ab. Es ist entscheidend, dass das Produkt in seinem unlegierten, elementaren Zustand vorliegt, um hier eingereiht zu werden. Wenn das Metall in einer Legierung vorliegt oder wenn es sich um eine Verbindung eines Alkalimetalls handelt (z. B. Lithiumcarbonat), würde es an anderer Stelle eingereiht, typischerweise in Kapitel 28 oder 29, abhängig von seiner chemischen Natur. Importierende sollten eine detaillierte chemische Analyse oder ein Spezifikationsblatt für das Produkt haben, um seine elementare Zusammensetzung und Reinheit zu bestätigen.
Gibt es spezifische Dokumentationsanforderungen oder regulatorische Überlegungen für die Einfuhr von Alkalimetallen unter HS 2805.19?
Ja, über die Standard-Zolldokumente (Handelsrechnung, Packliste, Frachtbrief/Luftfrachtbrief) hinaus kann die Einfuhr von Alkalimetallen unter HS 2805.19 aufgrund ihrer reaktiven Natur zusätzliche regulatorische Überlegungen mit sich bringen. Obwohl sie in vielen Jurisdiktionen typischerweise nicht allein aufgrund der HS-Einreihung spezifischen Einfuhrlizenzen unterliegen, sollten Importierende prüfen, ob das spezifische Alkalimetall (z. B. Lithium) nationalen Chemikalienkontrollvorschriften (z. B. EPA oder REACH in der EU) oder Gefahrguttransportvorschriften (z. B. UN-Gefahrgutklassifikationen) unterliegt. Ein Sicherheitsdatenblatt (MSDS/SDS) wird dringend empfohlen und oft von Spediteuren und Empfangseinrichtungen verlangt, um eine sichere Handhabung und die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Für präferenzielle Zollansprüche ist ein gültiges Ursprungszeugnis zwingend erforderlich.