HS 262040 Hauptsächlich Aluminium enthaltend
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 2620.40</h3> <p>Die Warentarifnummer 2620.40 umfasst Aschen und Rückstände, die hauptsächlich aus Aluminium bestehen und aus der Verarbeitung von Aluminium oder aluminiumhaltigen Materialien stammen. Hierbei handelt es sich typischerweise um Nebenprodukte aus Schmelz-, Raffinations- oder Herstellungsprozessen, nicht um primäres Aluminiumerz. Für Importeure und Exporteure sind die Zollsätze in den wichtigsten Rechtsordnungen bemerkenswert günstig. Der britische Zolltarif und der EU-TARIC wenden beide einen Wertzoll von 0,00 % an. Ähnlich führt der US Harmonized Tariff Schedule (HTSUS) für alle Unterpositionen unter 2620.40 einen "Free" Zollsatz auf. Diese konsistente Nullverzollung vereinfacht die Einhaltung der Handelsvorschriften für diese spezifischen Aluminiumrückstände und macht sie attraktiv für Recycling oder weitere Verarbeitung ohne zusätzliche Zollbelastungen. Importeure sollten eine genaue Einreihung sicherstellen, um von diesen Sätzen zu profitieren.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2620400000 | 0.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2620400000 | 0.00 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 26204000 | Free | — | — |
| 2620400060 | — | — | ["kg"] |
| 2620400030 | — | — | ["kg","V<sub>2</sub>O<sub>5</sub> kg"] |
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 262040 ab?
Diese Unterposition umfasst Krätzen, Zunder und andere Abfälle und Schrott von Aluminium, die hauptsächlich Aluminium enthalten, jedoch keine Schlacken, Krätzen und Rückstände aus der Herstellung von Eisen oder Stahl. Insbesondere umfasst sie Rückstände aus der Bearbeitung von Aluminium oder Aluminiumlegierungen, wie z.B. Abschaum, Kehricht und andere Nebenprodukte, die hauptsächlich aus Aluminium bestehen. Gemäß den Erläuterungen zum Harmonisierten System für die Position 2620 sind diese Materialien typischerweise für den direkten Gebrauch ungeeignet, besitzen aber einen verwertbaren Aluminiumgehalt, was sie für das Recycling und die Sekundäraluminiumproduktion wertvoll macht. Der USITC Harmonized Tariff Schedule und das EU TARIC-System stimmen beide mit dieser WZO-Definition überein und betonen das Kriterium "hauptsächlich Aluminium" für die Einreihung.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 262040?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 262040 ausgeschlossen: Aluminiumabfälle und -schrott, die ohne weitere Verarbeitung direkt verwendbar sind, werden unter der Position 7602 eingereiht. Darüber hinaus sind Schlacken, Krätzen und Rückstände aus der Herstellung von Eisen oder Stahl, auch wenn sie etwas Aluminium enthalten, durch die Bestimmungen der Position 2620 selbst ausdrücklich ausgeschlossen und werden je nach ihrer Zusammensetzung unter den Positionen 2618 oder 2619 eingereiht. Zum Beispiel werden Aluminiumpulver und -flocken, auch wenn sie aus Abfällen stammen, unter der Position 7603 eingereiht, da es sich um verarbeitete Produkte und nicht um Rohabfälle oder Schrott handelt. Rückstände aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen, die Aluminium enthalten können, werden unter der Position 2621 eingereiht.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 262040?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Aluminiumabfällen und -schrott, die einer erheblichen Verarbeitung unterzogen wurden, wie z.B. Schmelzen und Gießen zu Barren oder Knüppeln, unter der Warentarifnummer 262040. Solche verarbeiteten Materialien, auch wenn sie aus Abfällen stammen, gelten als Primärformen von Aluminium und werden korrekt unter Kapitel 76, insbesondere unter den Positionen 7601 oder 7602, je nach ihrer Form, eingereiht. Ein weiterer häufiger Fehler betrifft die Einreihung von gemischten Metallabfällen, die Aluminium enthalten, aber bei denen Aluminium nicht das vorherrschende Metall ist, unter dieser Unterposition. Die Allgemeine Auslegungsregel (AAR) 3(b) würde in solchen Fällen typischerweise Anwendung finden und die Einreihung auf die Komponente lenken, die den Waren ihren wesentlichen Charakter verleiht, was möglicherweise nicht Aluminium ist. Importeure verwechseln manchmal auch Krätzen und Abschaum mit tatsächlichem Aluminiummetallschrott, was zu falschen Zollsätzen und Problemen bei der Einhaltung von Vorschriften führt.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 262040 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 262040 beinhaltet eine gründliche Analyse der Zusammensetzung und Form des Materials. Importeure und Zollagenten sollten zunächst bestätigen, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um Krätzen, Zunder oder andere Abfälle und Schrott handelt und nicht um eine Primärform von Aluminium oder ein verarbeitetes Produkt. Entscheidend ist, dass eine Laboranalyse oder ein Analysenzertifikat eingeholt wird, um zu überprüfen, ob das Material "hauptsächlich Aluminium enthält", d.h. Aluminium das vorherrschende metallische Element nach Gewicht ist. Darüber hinaus ist es unerlässlich sicherzustellen, dass das Material nicht unter die spezifischen Ausschlüsse für Rückstände aus der Eisen- oder Stahlherstellung fällt. Die Konsultation der WZO-Erläuterungen zu Kapitel 26 und die Einholung einer verbindlichen Zolltarifauskunft (vZTA) bei der zuständigen Zollbehörde (z.B. US Customs and Border Protection oder nationale Zollbehörden der EU) wird für komplexe Fälle dringend empfohlen, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und potenzielle Strafen zu vermeiden.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Meistbegünstigungszollsätze (MFN) für die Einfuhr von Waren der Warentarifnummer 2620.40 (hauptsächlich Aluminium enthaltend) in wichtigen Handelsblöcken?
Für die Warentarifnummer 2620.40 sind die MFN-Zollsätze im Allgemeinen sehr niedrig oder zollfrei. Gemäß den aktuellen Tarifen:
- Vereinigte Staaten (USITC): Der MFN-Zollsatz (Normal Trade Relations - NTR) ist zollfrei.
- Europäische Union (TARIC): Der MFN-Zollsatz beträgt 0,00 % Wertzoll.
- Vereinigtes Königreich (UK Trade Tariff): Der MFN-Zollsatz beträgt 0,00 % Wertzoll.
Diese Sätze gelten für Einfuhren aus Ländern, die keine spezifischen präferenziellen Handelsabkommen mit dem Einfuhrland/-block haben, oder wenn die präferenziellen Ursprungsregeln nicht erfüllt sind. Importeure sollten die neuesten Sätze stets über die offiziellen Zolldatenbanken (z. B. USITC HTS, EU TARIC, UK Trade Tariff) überprüfen.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte der Warentarifnummer 2620.40, insbesondere 'hauptsächlich Aluminium enthaltend'?
Die Warentarifnummer 2620.40 umfasst 'Schlacken, Krätzen (ausgenommen granulierte Schlacken), Zunder und andere Abfälle von der Herstellung von Eisen oder Stahl; Aschen und Rückstände (ausgenommen solche von der Herstellung von Eisen oder Stahl), Metalle oder Metallverbindungen enthaltend: Hauptsächlich Aluminium enthaltend.' Das entscheidende Einreihungskriterium ist, dass die Asche oder der Rückstand hauptsächlich Aluminium enthalten muss. Dies bedeutet, dass Aluminium oder seine Verbindungen der vorherrschende metallische Bestandteil nach Gewicht sind. Es ist wichtig, dies von primärem Aluminiumabfall und -schrott (Kapitel 76) oder anderen metallischen Abfällen zu unterscheiden. Diese Position bezieht sich speziell auf Rückstände aus industriellen Prozessen, nicht auf reinen Schrott, der zur direkten Umschmelzung ohne weitere Rückgewinnung anderer Materialien bestimmt ist. Importeure sollten bereit sein, Analyseberichte oder Prozessbeschreibungen vorzulegen, um den Gehalt 'hauptsächlich Aluminium' zu belegen.
Gibt es gängige präferenzielle Handelsabkommen, die zollfreien Zugang für HS 2620.40 bieten, und welche Dokumentation ist typischerweise erforderlich?
Da die MFN-Zollsätze für HS 2620.40 in vielen wichtigen Märkten bereits zollfrei oder 0,00 % betragen, könnte der direkte Zollvorteil aus präferenziellen Abkommen minimal sein. Präferenzabkommen können jedoch aus anderen Gründen (z. B. Quotenverwaltung, spezifische handelspolitische Ziele) weiterhin relevant sein.
Gängige Abkommen, die typischerweise zollfreien Zugang bieten würden, vorausgesetzt die Ursprungsanforderungen sind erfüllt, umfassen:
- USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement): Für den Handel zwischen den USA, Mexiko und Kanada.
- EU-Freihandelsabkommen (FTAs): Wie zum Beispiel mit Japan (EU-Japan EPA), Kanada (CETA) oder Südkorea (EU-Korea FTA).
- UK-Freihandelsabkommen: Wie das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU (TCA) oder Abkommen mit anderen Handelspartnern.
Um präferenzielle Zollsätze (auch wenn 0 %) in Anspruch zu nehmen, müssen Importeure in der Regel eine Ursprungsbescheinigung oder eine Ursprungserklärung (z. B. eine Rechnungserklärung) vorlegen, die vom Exporteur ausgestellt wurde und bestätigt, dass die Waren die spezifischen Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens erfüllen. Die Zollbehörden können weitere Unterlagen zur Überprüfung des Ursprungs anfordern, wie z. B. Produktionsaufzeichnungen oder Informationen zur Materialbeschaffung.
Welche spezifischen Dokumente oder Informationen könnten die Zollbehörden anfordern, um die Einreihung von 'Aschen und Rückständen, hauptsächlich Aluminium enthaltend' unter HS 2620.40 zu überprüfen?
Zur Überprüfung der Einreihung unter HS 2620.40 können die Zollbehörden detaillierte Unterlagen anfordern, um die Beschaffenheit der Waren als 'Aschen und Rückstände' und ihren primären metallischen Gehalt zu bestätigen. Dies könnte Folgendes umfassen:
- Chemische Analyseberichte: Unabhängige Laborberichte, die die elementare Zusammensetzung detailliert darlegen und insbesondere bestätigen, dass Aluminium oder seine Verbindungen der vorherrschende metallische Bestandteil nach Gewicht sind.
- Prozessflussdiagramme/-beschreibungen: Dokumentation, die den industriellen Prozess erklärt, aus dem die Asche oder der Rückstand entstanden ist (z. B. Aluminiumschmelze, Sekundäraluminiumproduktion, Krätzenverarbeitung). Dies hilft, sie von primärem Metallabfall oder anderen Arten von Rückständen zu unterscheiden.
- Sicherheitsdatenblätter (MSDS) oder Sicherheitsdatenblätter (SDS): Diese Dokumente enthalten oft Informationen zur Zusammensetzung und physikalischen/chemischen Eigenschaften.
- Handelsrechnungen und Packlisten: Diese sollten die Waren klar als 'Aluminiumaschen und -rückstände' oder Ähnliches beschreiben, in Übereinstimmung mit der HS-Beschreibung.
- Fotos: Visuelle Beweise des Materials können manchmal bei der Einreihung helfen, insbesondere bei ungewöhnlichen oder mehrdeutigen Rückständen.
Die frühzeitige Bereitstellung umfassender Dokumentation kann die Zollabfertigung beschleunigen und potenzielle Einreihungsstreitigkeiten oder Verzögerungen verhindern.