HS 251020 Gemahlen
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 251020</h3> <p>Die Warentarifnummer 251020 umfasst gemahlene natürliche Calciumphosphate, natürliche Aluminium-Calciumphosphate und phosphathaltige Kreide, insbesondere wenn gemahlen. Diese Einreihung gilt für diese Mineralprodukte, nachdem sie Mahlprozesse durchlaufen haben, wodurch sie sich von ungemahlenen Formen (251010) unterscheiden. Diese Materialien werden hauptsächlich in der Landwirtschaft als Düngemittel oder in der chemischen Industrie zur Herstellung von Phosphorsäure und anderen Phosphatverbindungen verwendet.</p> <p>In den meisten wichtigen Jurisdiktionen unterliegen Importe unter der Warentarifnummer 251020 im Allgemeinen einem Wertzoll von 0,00 %. Zum Beispiel listen der britische Zolltarif und der EU-TARIC beide einen Zollsatz von 0,00 % auf, während der US Harmonized Tariff Schedule (HTSUS) für diese Unterposition "Free" (zollfrei) angibt. Importeure und Zollagenten sollten den spezifischen Mahlgrad und die chemische Zusammensetzung überprüfen, um eine korrekte Einreihung sicherzustellen, da eine falsche Tarifierung zu Compliance-Problemen führen könnte. Aufgrund der zollfreien Zollsätze konzentrieren sich Handelsüberlegungen hauptsächlich auf Ursprungsregeln und gegebenenfalls phytosanitäre Anforderungen und weniger auf Zollschranken.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2510200000 | 0.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2510200000 | 0.00 % | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2510200000 | Free | — | ["t"] |
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 251020 ab?
Diese Unterposition umfasst natürliche Calciumphosphate, natürliche Aluminium-Calciumphosphate und phosphathaltige Kreide, insbesondere wenn gemahlen. Dies bezieht sich auf den physikalischen Zustand des Minerals, was darauf hinweist, dass es einem Zerkleinerungs- oder Mahlprozess unterzogen wurde, um seine Partikelgröße zu reduzieren. Gemäß den Erläuterungen zum Harmonisierten System (HSEN) für die Position 2510 umfasst diese Unterposition das rohe, unbehandelte Mineral, sofern es gemahlen, aber nicht chemisch behandelt oder über das einfache Mahlen hinaus weiterverarbeitet wurde. Sowohl der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) als auch das EU TARIC-System stimmen mit dieser Auslegung überein und klassifizieren das Material basierend auf seiner mineralogischen Zusammensetzung und seiner gemahlenen physikalischen Form, bereit für den industriellen Einsatz, oft in Düngemitteln oder Tierfutterzusätzen.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 251020?
Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 251020 ausgeschlossen: ungemahlene natürliche Calciumphosphate, natürliche Aluminium-Calciumphosphate und phosphathaltige Kreide, die unter der Warentarifnummer 251010 eingereiht werden. Ferner sind chemisch behandelte oder kalzinierte Phosphate, auch wenn gemahlen, vollständig von der Position 2510 ausgeschlossen und fallen typischerweise unter Kapitel 28, insbesondere unter die Position 2835 für Phosphinate, Phosphonate, Phosphate und Polyphosphate. Zum Beispiel würden Dicalciumphosphat (DCP) oder Monocalciumphosphat (MCP), die chemisch hergestellt werden, hier trotz ihrer Verwendung in ähnlichen Anwendungen nicht eingereiht. Ebenso werden Phosphatdünger, die einen Herstellungsprozess durchlaufen haben, um ihren Nährstoffgehalt zu verbessern, in Kapitel 31 eingereiht und nicht unter dieser Rohmineralposition.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 251020?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von ungemahlenem Phosphatgestein als gemahlen oder umgekehrt, was zu falschen Zollsätzen und potenziellen Strafen führt. Importeure übersehen manchmal den entscheidenden Unterschied im physikalischen Zustand, der der einzige Unterscheidungsfaktor zwischen der Warentarifnummer 251010 (ungemahlen) und 251020 (gemahlen) ist. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Einreihung von chemisch verarbeiteten oder aufbereiteten Phosphatprodukten unter dieser Position, anstatt in Kapitel 28 oder 31. Dies geschieht oft, wenn das Produkt als Zutat in Futtermitteln oder Düngemitteln verwendet wird, was zu Verwirrung über seinen Rohstoffstatus im Vergleich zu einer hergestellten Chemikalie führt. Die korrekte Anwendung der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 1, die die Einreihung nach den Worten der Positionen und den jeweiligen Abschnitts- oder Kapitelanmerkungen vorschreibt, ist entscheidend, um diese Fehler zu vermeiden.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 251020 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 251020 beinhaltet zunächst die Bestätigung, dass es sich tatsächlich um natürliches Calciumphosphat, natürliches Aluminium-Calciumphosphat oder phosphathaltige Kreide handelt und nicht um ein chemisch verändertes Derivat. Zweitens muss der Importeur überprüfen, ob das Material gemahlen wurde, d.h. es wurde einem mechanischen Prozess unterzogen, um seine Partikelgröße zu reduzieren, wodurch es von ungemahlenem Material unterschieden wird. Dies kann oft durch Lieferantenspezifikationen, Partikelgrößenanalyseberichte oder visuelle Inspektion bestätigt werden. Importeure und Zollagenten sollten das technische Datenblatt und die Verarbeitungsbeschreibung des Produkts sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass es dem Kriterium "gemahlen" entspricht. Die Konsultation der WCO HS-Erläuterungen für die Position 2510 und relevanter nationaler Zolltarifauslegungen (z.B. USITC HTS General Notes, EU TARIC-Leitlinien) ist unerlässlich, um eine genaue Einreihung und die Einhaltung der Handelsvorschriften zu gewährleisten.
Welche HS-Codes sind verwandt?
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Häufige Fragen
Wie hoch ist der Einfuhrzollsatz für Waren der Warentarifnummer 2510.20 ('gemahlen') in Schlüsselmärkten, und gibt es Präferenzzollsätze?
Für die Warentarifnummer 2510.20, die gemahlene natürliche Calciumphosphate, natürliche Aluminiumcalciumphosphate und phosphathaltige Kreide umfasst, sind die Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) in den wichtigsten Handelsblöcken im Allgemeinen sehr niedrig oder null. Zum Beispiel beträgt der MFN-Zollsatz für Importe in die Vereinigten Staaten 0,00 % Wertzoll, gemäß dem Harmonisierten Zolltarif (HTS) der USITC. Ähnlich weist die EU-TARIC-Datenbank einen MFN-Zollsatz von 0,00 % Wertzoll für Importe in die Europäische Union aus. Der UK Global Tariff listet ebenfalls einen Wertzollsatz von 0,00 % auf. Aufgrund dieser bereits null betragenden MFN-Zollsätze bieten Präferenzhandelsabkommen typischerweise ebenfalls einen Zollsatz von 0,00 % an, was bedeutet, dass keine weitere Reduzierung unter Abkommen wie USMCA, EU-Japan EPA oder UK-Australien FTA für diese spezifische Warentarifnummer möglich ist. Importeure sollten immer den spezifischen Zollsatz, der für ihr Einfuhr- und Ursprungsland gilt, anhand der offiziellen Zolltarifdatenbanken überprüfen.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter der Warentarifnummer 2510.20 ('gemahlen') im Vergleich zu anderen phosphathaltigen Materialien?
Die Warentarifnummer 2510.20 umfasst speziell natürliche Calciumphosphate, natürliche Aluminiumcalciumphosphate und phosphathaltige Kreide, die 'gemahlen' wurden. Das entscheidende Unterscheidungsmerkmal für die Einreihung unter diese Unterposition ist der physikalische Zustand: Das Material muss in gemahlener Form vorliegen. Dies unterscheidet es von der Warentarifnummer 2510.10, die dieselben Materialien 'ungemahlen' umfasst. Der Mahlprozess beinhaltet typischerweise Zerkleinern und Mahlen, um eine feinere Partikelgröße zu erreichen, die oft für den direkten Einsatz in Düngemitteln oder anderen industriellen Anwendungen geeignet ist. Importeure müssen sicherstellen, dass ihr Produkt das Kriterium 'gemahlen' erfüllt, was üblicherweise eine bestimmte Partikelgrößenverteilung impliziert. Die Erläuterungen der WZO zu Kapitel 25 geben weitere Hinweise zu den zulässigen Verarbeitungsstufen, die im Rahmen von 'natürlichen' und 'gemahlenen' Materialien verbleiben, und erlauben im Allgemeinen Zerkleinern, Mahlen, Waschen, Trocknen, Kalzinieren und Mischen, ohne den grundlegenden Charakter des Naturprodukts zu verändern.
Welche Dokumente sind typischerweise für die Einfuhr von Waren der Warentarifnummer 2510.20 erforderlich?
Für Importe unter der Warentarifnummer 2510.20 sind im Allgemeinen Standard-Zolldokumente erforderlich. Dazu gehören eine Handelsrechnung, eine Packliste, ein Frachtbrief oder Luftfrachtbrief und ein Ursprungszeugnis. Obwohl diese Warentarifnummer typischerweise null Zollsätze aufweist, ist ein Ursprungszeugnis dennoch entscheidend, um die Herkunft des Produkts nachzuweisen, was für Handelsstatistiken, die Einhaltung etwaiger nichttarifärer Maßnahmen (obwohl selten für diesen Code) und im Falle zukünftiger handelspolitischer Änderungen wichtig sein kann. Abhängig von der Endverwendung oder spezifischen nationalen Vorschriften kann ein chemischer Analysebericht oder ein Sicherheitsdatenblatt (MSDS) vom Zoll angefordert werden, um die Zusammensetzung des Produkts zu bestätigen und sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um natürliches Calciumphosphat oder Ähnliches handelt und nicht um einen stärker verarbeiteten chemischen Dünger (der unter Kapitel 31 fallen würde). Importeure sollten sich bei ihrem Zollagenten oder der Zollbehörde des Einfuhrlandes nach spezifischen zusätzlichen Anforderungen erkundigen.
Gibt es spezifische Handelsabkommen, die eine Präferenzbehandlung für die Warentarifnummer 2510.20 bieten, und wie kann man diese beanspruchen?
Angesichts der Tatsache, dass die Meistbegünstigungszollsätze (MFN-Zollsätze) für die Warentarifnummer 2510.20 in den meisten großen Volkswirtschaften (z. B. USA, EU, UK) bereits 0,00 % Wertzoll betragen, gibt es für diese spezifische Position keine weitere 'präferenzielle' Zollermäßigung im Rahmen von Freihandelsabkommen (FTAs). Der Zollsatz kann nicht unter null fallen. Daher ist der praktische Nutzen in Bezug auf die Zollsatzreduzierung, obwohl Produkte der Warentarifnummer 2510.20 von verschiedenen Handelsabkommen (wie USMCA, CPTPP, EU-Mercosur, UK-Japan CEPA) abgedeckt sind, vernachlässigbar oder nicht existent. Importeure sollten dennoch sicherstellen, dass sie ein gültiges Ursprungszeugnis oder eine Ursprungserklärung besitzen, wie es das jeweilige Handelsabkommen vorschreibt, um die Herkunft der Waren zu belegen. Diese Dokumentation ist unerlässlich, um die Einhaltung der Ursprungsregeln des Abkommens nachzuweisen, selbst wenn der Zollsatz bereits null beträgt, da sie für andere regulatorische Zwecke oder im Falle einer Zollprüfung entscheidend sein kann.