HS 230660 Von Ölpalmenkernen

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 230660</h3> <p>Die Warentarifnummer 230660 umfasst spezifisch Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Palmnüssen oder Palmkernen anfallen. Diese Rückstände werden aufgrund ihres Protein- und Fasergehalts hauptsächlich als Futtermittelbestandteile verwendet.</p> <p>Für Importeure variieren die Zollsätze erheblich. Das Vereinigte Königreich erhebt einen Zollsatz von 0,00 %, wodurch Importe in das Vereinigte Königreich zollfrei sind. In den USA beträgt der allgemeine Zollsatz 0,7 ¢/kg, obwohl viele Länder von präferenziellen Zollsätzen von 0,32 ¢/kg oder sogar von Zollfreiheit im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z. B. A, AU, CL, KR, SG) profitieren. Das EU-TARIC-System weist ebenfalls einen Zollsatz von 0,00 % aus. Importeure sollten ihren spezifischen Ursprung und die anwendbaren Freihandelsabkommen überprüfen, um die genaue Einfuhrzollpflicht zu ermitteln. Eine genaue Einreihung ist entscheidend, um diese präferenziellen Sätze, sofern verfügbar, nutzen zu können.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2306600000 0.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2306600000

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2306600000 0.32¢/kg Free (17 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2306.60?

Einfuhren von Von Ölpalmenkernen können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 230660 ab?

Diese Unterposition umfasst Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Palmöl aus Palmnüssen oder -kernen anfallen. Dies schließt insbesondere Rückstände aus mechanischen oder Lösungsmittel-Extraktionsverfahren von Palmkernöl oder Palmöl ein, die aufgrund ihres Protein- und Fasergehalts hauptsächlich als Futtermittelbestandteile verwendet werden. Die Erläuterungen zum Harmonisierten System der WZO für die Position 2306 bestätigen diesen Anwendungsbereich, der in nationalen Zolltarifen wie dem USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) und dem EU-TARIC-System weiter ausgeführt wird, die diese Einreihung konsequent auf die festen Nebenprodukte der Palmölextraktion anwenden.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 230660?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 230660 ausgeschlossen: ganze oder gebrochene Palmnüsse oder -kerne selbst (eingereiht in Kapitel 12, insbesondere 1212.91), die das Rohmaterial vor der Ölextraktion darstellen. Ebenfalls ausgeschlossen sind rohes oder raffiniertes Palmöl und Palmkernöl (eingereiht in Kapitel 15, insbesondere 1511 für Palmöl und 1513 für Palmkernöl), da dies die primär extrahierten Produkte und nicht die Rückstände sind. Darüber hinaus werden zubereitete Futtermittel, die diese Rückstände als Zutat enthalten, aber formulierte Mischungen sind, unter die Position 2309 eingereiht, da sie eine fortgeschrittenere Verarbeitungs- und Formulierungsstufe für spezifische Tierernährung darstellen.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 230660?

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung der rohen Palmnüsse oder -kerne mit den Rückständen nach der Ölextraktion, was zu einer falschen Einreihung unter Kapitel 12 anstelle von 230660 führt. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Einreihung von hochverarbeiteten Futtermittelmischungen, die Palmkernkuchen enthalten, unter 230660, obwohl sie aufgrund ihrer zusammengesetzten Natur und spezifischen Formulierung für die Tierfütterung gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 3(b) für Mischungen korrekt unter die Position 2309 fallen sollten. Importeure reihen manchmal auch rohes Palmöl selbst hier falsch ein, indem sie nicht zwischen dem Öl und den festen Nebenprodukten unterscheiden, die unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen zolltariflichen Auswirkungen sind.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 230660 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 230660 beinhaltet zunächst die Bestätigung, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um einen festen Rückstand aus der Gewinnung von Palmöl aus Palmnüssen oder -kernen handelt und nicht um das Rohmaterial oder das extrahierte Öl selbst. Importeure und Zollagenten sollten detaillierte Produktspezifikationen, einschließlich des Herstellungsprozesses und der chemischen Zusammensetzung, einholen, um zu bestätigen, dass es sich um einen Ölkuchen oder einen ähnlichen Rückstand handelt. Der Verweis auf die Erläuterungen der WZO zur Position 2306 ist entscheidend, ebenso wie die Konsultation des spezifischen nationalen Zolltarifs (z. B. USITC HTS, EU TARIC, UK Trade Tariff), um die Übereinstimmung mit nationalen Auslegungen und etwaigen ergänzenden Anmerkungen sicherzustellen. Handelt es sich bei dem Produkt um eine Mischung, sollte die AAR 3 angewendet werden, um den wesentlichen Charakter zu bestimmen, was möglicherweise zu einer Einreihung unter die Position 2309 führt.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Warentarifnummer 230660 „Von Palmnüssen oder Palmkernen“ in den Vereinigten Staaten?

Für Importe in die Vereinigten Staaten beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Warentarifnummer 2306.60.00.00, die „Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Palmnüssen oder Palmkernen anfallen,“ abdeckt, 0,32¢/kg. Dieser Zollsatz wird auf Waren aus Ländern angewendet, die keine spezifischen präferenziellen Handelsabkommen mit den USA haben oder die sich nicht für andere Sonderprogramme qualifizieren. Diese Informationen basieren auf dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS), Kapitel 23, Unterposition 2306.60.00, wie von der US International Trade Commission (USITC) veröffentlicht.

Gibt es präferenzielle Zollsätze für HS 230660 und welche Handelsabkommen bieten diese an?

Ja, präferenzielle Zollsätze sind für HS 230660 „Von Palmnüssen oder Palmkernen“ im Rahmen verschiedener US-Handelsabkommen und -programme verfügbar. Zum Beispiel können Importe aus Ländern, die als Begünstigte im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (GSP) oder spezifischer Freihandelsabkommen (FTAs) wie denen mit Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) ausgewiesen sind, für einen „zollfreien“ Zollsatz in Frage kommen. Zusätzlich könnten bestimmte andere Programme wie der African Growth and Opportunity Act (AGOA) oder die Caribbean Basin Initiative (CBI) ebenfalls zollfreien Zugang ermöglichen. Importeure sollten die Allgemeinen Anmerkungen des HTSUS und die spezifischen Ursprungsregeln der Abkommen konsultieren, um die Berechtigung zu bestätigen und sicherzustellen, dass die entsprechenden Dokumente, wie z.B. ein Ursprungszeugnis, zur Inanspruchnahme dieser präferenziellen Sätze vorgelegt werden.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter HS 230660?

HS 230660 umfasst speziell „Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Palmnüssen oder Palmkernen anfallen.“ Das primäre Einreihungskriterium ist, dass das Produkt ein fester Rückstand sein muss, der nach der Ölgewinnung aus Palmnüssen oder Palmkernen verbleibt. Dies schließt das Rohöl selbst (klassifiziert unter Kapitel 15) und ganze oder zerkleinerte Palmnüsse/-kerne, die keiner Ölgewinnung unterzogen wurden, aus. Die Form des Rückstands (z.B. gemahlenes Mehl, Pellets oder Kuchen) beeinflusst seine Einreihung unter dieser Unterposition nicht, vorausgesetzt, er erfüllt die Kriterien „fester Rückstand nach Ölgewinnung“. Die Erläuterungen der Weltzollorganisation (WZO) zu Kapitel 23 bieten weitere Hinweise zum Umfang von „Ölkuchen und anderen festen Rückständen“.

Welche Dokumentation ist typischerweise für den Import von Waren, die unter HS 230660 eingereiht sind, erforderlich?

Für Importe unter HS 230660 umfasst die Standard-Importdokumentation eine Handelsrechnung, eine Packliste und einen Frachtbrief oder Luftfrachtbrief. Um präferenzielle Zollsätze (z.B. „zollfrei“ unter einem Freihandelsabkommen) in Anspruch zu nehmen, ist ein gültiges Ursprungszeugnis oder eine gleichwertige Erklärung zwingend erforderlich, die belegt, dass die Waren die spezifischen Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens erfüllen. Je nach Ursprungs- und Bestimmungsland können auch Pflanzengesundheitszeugnisse erforderlich sein, um die Einhaltung der landwirtschaftlichen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten, insbesondere wenn das Produkt für Tierfutter oder zur Weiterverarbeitung bestimmt ist, die Schädlinge oder Krankheiten einführen könnte. Importeure sollten immer die spezifischen Anforderungen bei der Zollbehörde des Einfuhrlandes vor dem Versand überprüfen.