HS 230650 Von Kokosnüssen oder Kopra
Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 230650</h3> <p>Die Warentarifnummer 230650 umfasst spezifisch Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Kokos- oder Kopraölen anfallen. Diese werden typischerweise als Futtermittelbestandteile oder in der Düngemittelproduktion verwendet. Für Importe in das Vereinigte Königreich beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 0,00%. In den USA beträgt der MFN-Zollsatz 0,7¢/kg, wobei verschiedene Präferenzprogramme zollfreien Zugang bieten (z.B. unter GSP, Freihandelsabkommen mit Australien, Chile, Korea usw.). Obwohl spezifische EU-TARIC-Sätze nicht angegeben sind, unterliegen ähnliche Produkte oft niedrigen oder keinen Zöllen. Importeure sollten die Berechtigung für Präferenzzollsätze überprüfen, um die Kosten zu optimieren.</p>
Wie hoch sind die Zollsätze?
🇬🇧 United Kingdom
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2306500000 | 0.00 % | — | — |
🇪🇺 European Union (TARIC)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2306500000 | — | — | — |
🇺🇸 United States (HTSUS)
| Code | MFN | Präferenz | Einheit |
|---|---|---|---|
| 2306500000 | 0.45¢/kg | Free (17 Programme) | ["kg"] |
Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.
Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).
Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.
Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2306.50?
Einfuhren von Von Kokosnüssen oder Kopra können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.
United States (HTSUS)
Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme
European Union (TARIC)
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
United Kingdom
Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.
Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.
Daten zusammengestellt von HSRates.
Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?
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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.
Wie entwickeln sich die Handelsmengen?
Wie wird dieser HS-Code eingereiht?
Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 230650 ab?
Diese Unterposition umfasst Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Kokosnussöl oder Kopraöl anfallen. Gemäß den Erläuterungen zum Harmonisierten System der Weltzollorganisation (WZO) für die Position 2306 umfasst dies speziell die Nebenprodukte, die nach der mechanischen oder chemischen Extraktion von Öl aus Kokosnüssen oder getrocknetem Kokosnussfleisch (Kopra) verbleiben. Diese Rückstände werden aufgrund ihres Protein- und Fasergehalts hauptsächlich als Futtermittelzutaten verwendet, und ihre Einreihung hier ist sowohl im Harmonisierten Zolltarif der USITC (HTSUS) als auch im EU-TARIC-System konsistent.
Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 230650?
Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 230650 ausgeschlossen: ganze Kokosnüsse oder Kopra selbst, die in Kapitel 08 eingereiht werden; Kokosnussöl (Position 1513); und zubereitetes Tierfutter, das Kokosnussölkuchen als Zutat enthält, aber für spezifische Ernährungszwecke formuliert ist (Position 2309). Des Weiteren sind Kokosnussschalenkohle (Position 4402) und Kokosfasern (Kokos) (Position 5305) eigenständige Produkte, die aus Kokosnüssen gewonnen werden, aber keine Rückstände der Ölextraktion sind und somit vollständig unter andere Kapitel fallen. Es ist entscheidend, zwischen dem Rohmaterial, dem extrahierten Öl und dem Ölextraktionsrückstand zu unterscheiden.
Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 230650?
Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Kokosnussölkuchen als zubereitetes Tierfutter unter die Position 2309, insbesondere wenn er nur minimal verarbeitet wurde, wie z.B. gemahlen oder pelletiert. Die Position 2306 deckt diese Rückstände jedoch ausdrücklich ab, "auch gemahlen oder in Form von Pellets", vorausgesetzt, sie wurden nicht mit anderen Zutaten weiterverarbeitet, um ein Mischfutter zu erzeugen. Ein weiterer Fehler besteht darin, den Ölkuchen mit der rohen Kopra (Position 1212) zu verwechseln und dabei zu übersehen, dass die 230650 speziell für den *Rückstand* nach der Ölextraktion gilt, gemäß der Allgemeinen Vorschrift 1 für die Auslegung des Harmonisierten Systems und den Anmerkungen zu den Kapiteln.
Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 230650 einreihen?
Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 230650 beinhaltet die Überprüfung, ob es sich bei dem Produkt tatsächlich um den festen Rückstand handelt, der nach der Ölextraktion aus Kokosnüssen oder Kopra verbleibt. Importeure und Zollagenten sollten vom Hersteller eine detaillierte Produktbeschreibung, einschließlich des Herstellungsprozesses, einholen, um zu bestätigen, dass keine anderen Zutaten hinzugefügt wurden, die es in ein zubereitetes Tierfutter verwandeln würden. Die Überprüfung der WZO-Erläuterungen zur Position 2306 ist unerlässlich, und falls Zweifel bestehen, ist es ratsam, eine verbindliche Zolltarifauskunft bei der zuständigen Zollbehörde (z.B. CBP in den USA, HMRC im Vereinigten Königreich) einzuholen, um die Einhaltung zu gewährleisten und potenzielle Strafen zu vermeiden.
Welche HS-Codes sind verwandt?
Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für die Warentarifnummer 2306.50 in den Vereinigten Staaten?
Für die Warentarifnummer 2306.50, 'Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Kokos- oder Kopraölen anfallen', beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) in den Vereinigten Staaten 0,45¢/kg. Dieser Zollsatz gilt für Waren aus Ländern ohne spezifische präferenzielle Handelsabkommen mit den USA oder die die Ursprungsregeln für solche Abkommen nicht erfüllen. Diese Information basiert auf dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS), Kapitel 23.
Gibt es präferenzielle Zollsätze für Produkte, die unter HS 2306.50, 'Aus Kokosnuss oder Kopra', eingereiht sind?
Ja, es gibt erhebliche präferenzielle Zollsätze für HS 2306.50 im Rahmen verschiedener US-Handelsabkommen und Präferenzprogramme. Für berechtigte Waren, die aus Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG) stammen, beträgt der Zollsatz 'Zollfrei'. Darüber hinaus können im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) Produkte aus berechtigten Entwicklungsländern ebenfalls zollfrei eingeführt werden (gekennzeichnet mit 'A'). Importeure sollten das spezifische Ursprungsland überprüfen und die Einhaltung der jeweiligen Ursprungsregeln sicherstellen, um diese präferenziellen Sätze in Anspruch nehmen zu können. Diese Informationen stammen aus den HTSUS General Notes und Kapitel 23.
Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte unter HS 2306.50?
HS 2306.50 umfasst speziell 'Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Kokos- oder Kopraölen anfallen.' Die primären Einreihungskriterien sind: 1) Das Produkt muss ein fester Rückstand sein. Dies schließt das extrahierte Öl selbst aus. 2) Der Rückstand muss aus der Ölgewinnung stammen. 3) Der Ursprung der Ölgewinnung muss speziell Kokosnuss oder Kopra sein. Dies unterscheidet ihn von Rückständen anderer Ölsaaten (z. B. Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Raps- oder Rübsamen). Die Form (gemahlen, Pellets oder andere) ändert die Einreihung unter dieser Unterposition nicht, sofern die anderen Kriterien erfüllt sind. Referenz: WZO Erläuterungen zu Kapitel 23.
Welche Dokumente sind typischerweise erforderlich, um Waren unter HS 2306.50 einzuführen und präferenzielle Zollsätze in Anspruch zu nehmen?
Für die Einfuhr von Waren unter HS 2306.50 gehören zu den Standard-Importdokumenten eine Handelsrechnung, eine Packliste und ein Konnossement oder Luftfrachtbrief. Um präferenzielle Zollsätze (z. B. 'Zollfrei' im Rahmen eines Freihandelsabkommens) in Anspruch zu nehmen, sind zusätzliche Dokumente entscheidend. Dies umfasst typischerweise ein Ursprungszeugnis oder eine gleichwertige Erklärung des Exporteurs, die bescheinigt, dass die Waren die spezifischen Ursprungsregeln des jeweiligen Handelsabkommens (z. B. US-Korea FTA, US-Chile FTA) erfüllen. Importeure sollten alle Belege für mindestens fünf Jahre ab dem Datum der Einfuhr aufbewahren, da die Zollbehörden eine Überprüfung der Ursprungsangaben verlangen können. Spezifische Anforderungen können je nach Abkommen und Einfuhrland variieren.
Gibt es neben den bereits aufgeführten noch weitere spezifische Handelsabkommen, die einen 'Zollfrei'-Zollsatz für HS 2306.50 in den USA anbieten?
Ja, über die spezifisch aufgeführten Länder (A, AU, BH, CL, CO, IL, JO, KR, MA, OM, P, PA, PE, S, SG) hinaus ist der 'Zollfrei'-Zollsatz für HS 2306.50 auch im Rahmen anderer US-Handelspräferenzprogramme und -abkommen verfügbar. Zum Beispiel können der African Growth and Opportunity Act (AGOA) und der Caribbean Basin Economic Recovery Act (CBERA) ebenfalls eine zollfreie Behandlung für berechtigte Produkte aus begünstigten Ländern vorsehen, sofern diese die Ursprungsregeln des Programms erfüllen. Importeure sollten die aktuellsten HTSUS General Notes und spezifischen Programmanforderungen für eine umfassende Liste der berechtigten Länder und Bedingungen konsultieren. Die Angabe 'P' im HTSUS bezieht sich oft auf Produkte aus Inselbesitzungen der Vereinigten Staaten, die ebenfalls zollfrei eingeführt werden.