HS 230610 Von Baumwollsamen

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 230610</h3> <p>Die Warentarifnummer 230610 umfasst spezifisch Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch geschrotet oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Baumwollsaatöl anfallen. Diese Produkte werden hauptsächlich als Futtermittelzutaten verwendet. Für Importeure und Exporteure ist das Verständnis der Zolllandschaft entscheidend. Im Vereinigten Königreich beträgt der angewandte Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 0,00 %. Die Vereinigten Staaten erheben einen MFN-Zollsatz von 0,7 ¢/kg, wobei verschiedene Präferenzprogramme zollfreien Zugang ermöglichen (z. B. unter A+, AU, BH, CL, CO, D, E, IL, JO, KR, MA, OM, P, PA, PE, S, SG). Obwohl kein spezifischer EU-MFN-Zollsatz angegeben ist, gelten oft ähnliche Zollstrukturen. Importeure sollten die Berechtigung für Präferenzzölle überprüfen, um Kosten zu optimieren, während Exporteure eine genaue Einreihung der Produkte sicherstellen müssen, um Verzögerungen und Strafen zu vermeiden.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2306100000 0.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2306100000

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2306100000 0.56¢/kg Free (17 Programme) ["kg"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2306.10?

Einfuhren von Von Baumwollsamen können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, und 15 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.

Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 230610 ab?

Diese Unterposition umfasst Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung von Baumwollsamenöl anfallen. Gemäß den Erläuterungen zum Harmonisierten System der Weltzollorganisation (WZO) für die Position 2306 umfasst dies speziell die Nebenprodukte, die nach der mechanischen oder chemischen Extraktion von Öl aus Baumwollsamen verbleiben. Diese Rückstände werden aufgrund ihres Proteingehalts hauptsächlich als Futtermittelbestandteile verwendet. Sowohl der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) als auch das EU-TARIC-System stimmen mit dieser Definition überein und klassifizieren Produkte wie Baumwollsamenmehl und Baumwollsamenkuchen unter 2306.10.00.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 230610?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 230610 ausgeschlossen: ganze oder zerkleinerte Baumwollsamen selbst, die unter Kapitel 12 eingereiht werden (z.B. 1207.29 für andere Baumwollsamen). Darüber hinaus fällt raffiniertes Baumwollsamenöl, das das Hauptprodukt des Extraktionsprozesses ist, unter Kapitel 15 (z.B. 1512.29). Zubereitungen der in der Tierernährung verwendeten Art, die Mischungen verschiedener Bestandteile sind, auch wenn sie Baumwollsamenölkuchen enthalten, werden im Allgemeinen unter die Position 2309 eingereiht, da es sich um formulierte Verbindungen und nicht um einfache Rückstände aus der Ölextraktion handelt.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 230610?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Baumwollsamenölkuchen, der einer minimalen Verarbeitung wie Mahlen oder Pelletieren unterzogen wurde, als zubereitetes Tierfutter unter die Position 2309. Gemäß der Allgemeinen Auslegungsregel (GRI) 1 verbleibt das Produkt jedoch korrekt in 230610, wenn es im Wesentlichen der feste Rückstand aus der Ölextraktion bleibt, auch wenn es in einer anderen physikalischen Form (z.B. Pellets) vorliegt. Ein weiterer Fehler besteht darin, unzerkleinerte Baumwollsamen mit den Ölkuchen zu verwechseln, was zu einer falschen Einreihung unter Kapitel 12 anstelle von Kapitel 23 führt, obwohl sie sich in ihrer Beschaffenheit und ihren Hauptverwendungszwecken unterscheiden.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 230610 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 230610 besteht darin, zunächst zu bestätigen, dass es sich bei dem Produkt tatsächlich um den festen Rückstand handelt, der nach der Ölextraktion aus Baumwollsamen verbleibt, und nicht um die Samen selbst oder das extrahierte Öl. Importeure und Zollagenten sollten den Herstellungsprozess und die Produktbeschreibung überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit den WZO-Erläuterungen zur Position 2306 übereinstimmen. Wenn es sich bei dem Produkt lediglich um gemahlenen oder pelletierten Ölkuchen handelt, verbleibt es in 230610. Für die USA beträgt der Zollsatz 0 % (zollfrei) als Wertzoll, gemäß dem USITC HTS. Für die EU weist das TARIC-System ebenfalls einen Wertzollsatz von 0 % für die meisten Ursprungsländer aus, es ist jedoch entscheidend, spezifische Präferenzabkommen für das Ursprungsland zu überprüfen.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Waren, die unter der Warentarifnummer HS 2306.10 ('Aus Baumwollsamen') in den Vereinigten Staaten eingereiht sind?

Für Waren, die in den Vereinigten Staaten unter der Unterposition 2306.10.00.00 des Harmonisierten Systems (HS) eingereiht sind und 'Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets, die bei der Gewinnung pflanzlicher Fette oder Öle entstehen, ausgenommen solche der Position 2304 oder 2305: Aus Baumwollsamen' umfassen, beträgt der Meistbegünstigungszollsatz (MFN-Zollsatz) 0,7¢/kg. Dieser Zollsatz wird auf Importe aus Ländern angewendet, die kein spezifisches präferenzielles Handelsabkommen mit den USA haben oder sich nicht für andere Sonderprogramme qualifizieren. Diese Informationen basieren auf dem Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS), Kapitel 23, wie von der US International Trade Commission (USITC) veröffentlicht.

Gibt es präferenzielle Zollsätze für HS 2306.10, 'Aus Baumwollsamen', im Rahmen von US-Freihandelsabkommen oder Sonderprogrammen?

Ja, für HS 2306.10.00.00 in den Vereinigten Staaten gibt es eine signifikante präferenzielle Zollbehandlung. Waren, die aus Ländern stammen, die Vertragsparteien verschiedener US-Freihandelsabkommen (FTAs) sind oder Begünstigte spezieller Handelsprogramme, qualifizieren sich oft für einen 'zollfreien' Zollsatz (0,00%). Dies umfasst Importe aus Ländern, die mit Präferenzprogrammen wie A+, AU, BH, CL, CO, D, E, IL, JO, KR, MA, OM, P, PA, PE, S und SG gekennzeichnet sind. Importeure sollten das spezifische Ursprungsland überprüfen und die Einhaltung der Ursprungsregeln für das jeweilige Handelsabkommen (z.B. NAFTA/USMCA, CAFTA-DR, KORUS FTA usw.) sicherstellen, um diese präferenziellen Zollsätze in Anspruch zu nehmen. Eine ordnungsgemäße Dokumentation, wie z.B. ein Ursprungszeugnis, ist in der Regel erforderlich.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien, um sicherzustellen, dass ein Produkt unter HS 2306.10, 'Aus Baumwollsamen', und nicht unter andere Unterpositionen in Kapitel 23 fällt?

Das primäre Einreihungskriterium für HS 2306.10 ist, dass das Produkt 'Ölkuchen und andere feste Rückstände, auch gemahlen oder in Form von Pellets' sein muss und speziell 'aus der Gewinnung pflanzlicher Fette oder Öle' aus 'Baumwollsamen' stammen muss. Diese Unterposition unterscheidet sich von 2304 (Rückstände der Sojaölgewinnung) und 2305 (Rückstände der Erdnussölgewinnung). Importeure müssen sicherstellen, dass das Produkt ein Nebenprodukt der Ölgewinnung ist, nicht ganze oder verarbeitete Samen selbst (die unter Kapitel 12 fallen würden), und dass der alleinige oder überwiegende Ursprung des Rückstands Baumwollsamen sind. Die physikalische Form (gemahlen, Pellets oder andere feste Rückstände) ändert die Einreihung nicht, sofern sie die Definition von 'Ölkuchen und festen Rückständen' erfüllt. Die Erläuterungen zum Harmonisierten System (WZO) für Kapitel 23 geben weitere Hinweise zum Anwendungsbereich von 'Ölkuchen und anderen festen Rückständen'.

Welche Dokumente werden in der Regel vom U.S. Customs and Border Protection (CBP) für den Import von Produkten, die unter HS 2306.10, 'Aus Baumwollsamen', eingereiht sind, verlangt?

Für Importe unter HS 2306.10.00.00 sind Standardimportdokumente erforderlich, darunter eine Handelsrechnung mit detaillierten Angaben zu den Waren, dem Wert und den beteiligten Parteien; eine Packliste; und ein Frachtbrief oder Luftfrachtbrief. Um präferenzielle Zollsätze (z.B. 'zollfrei' im Rahmen eines Freihandelsabkommens) in Anspruch zu nehmen, ist ein gültiges Ursprungszeugnis oder ein anderer akzeptabler Ursprungsnachweis (z.B. eine Erklärung auf der Rechnung) zwingend erforderlich, der belegt, dass die Waren die Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens erfüllen. Zusätzlich können je nach spezifischer Verwendung oder Verarbeitung des Baumwollsamenrückstands weitere Anforderungen anderer Regierungsbehörden gelten, wie z.B. die des U.S. Department of Agriculture (USDA) für Pflanzengesundheitszeugnisse oder Einfuhrgenehmigungen, insbesondere wenn das Produkt für Tierfutter bestimmt ist oder potenzielle landwirtschaftliche Auswirkungen hat. Importeure sollten die CBP-Website und die relevanten USDA-Vorschriften für die aktuellsten Anforderungen konsultieren.