HS 220900 Weinessig, in Behältern mit einem Inhalt von

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 220900</h3> <p>Die Warentarifnummer 220900 erfasst speziell Weinessig, unabhängig von der Behältergröße. Diese Einreihung umfasst jeglichen aus Wein gewonnenen Essig und unterscheidet ihn von anderen Essigsorten (z.B. Malz-, Branntwein- oder Fruchtessig). Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Zollsatzstrukturen in den wichtigsten Rechtsräumen beachten. Beispielsweise wendet das Vereinigte Königreich spezifische Zölle an, wie £4.20 pro Hektoliter (hl), während die EU ebenfalls spezifische Zölle verwendet, wie €6.40 pro hl. Die Vereinigten Staaten hingegen wenden oft einen spezifischen Zoll von 2.1¢ pro Proof-Liter an, bieten jedoch zollfreie Behandlung im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) für Importe aus Ländern wie Australien, Chile und Korea. Überprüfen Sie stets den spezifischen Ursprung und die anwendbaren Handelsabkommen, um die genaue Einfuhrzollpflicht zu ermitteln.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2209009100 4.20 GBP / hl
2209001100 5.30 GBP / hl
2209001900 4.00 GBP / hl
2209009900 3.20 GBP / hl

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2209001100 6.40 EUR / hl
2209001900 4.80 EUR / hl
2209009100 5.12 EUR / hl
2209009900 3.84 EUR / hl

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2209000000 0.5¢/pf.liter Free (17 Programme) ["pf.liters","liters"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2209.00?

Einfuhren von Weinessig, in Behältern mit einem Inhalt von können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free für USMCA, KORUS, GSP, und 14 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

Wählen Sie ein Ursprungsland, um Präferenzzollsätze zu prüfen.

Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie entwickeln sich die Handelsmengen?

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 220900 ab?

Diese Unterposition umfasst Weinessig, der spezifisch als Essig definiert ist, der ausschließlich aus Wein gewonnen wird. Die Erläuterungen zum Harmonisierten System (HSEN) für die Position 2209 stellen klar, dass dies Essig einschließt, der durch die Essiggärung von Wein gewonnen wird, unabhängig von der Behältergröße oder Verpackung. Es umfasst sowohl Rotweinessig als auch Weißweinessig, vorausgesetzt, ihr Ursprung liegt ausschließlich in fermentiertem Traubensaft. Der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTSUS) und das EU TARIC-System stimmen mit dieser Definition überein und klassifizieren alle derartigen Produkte unter 2209.00, wobei die einzige Ausgangsbasis für den Essig betont wird.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 220900?

Die folgenden Produkte sind von der Warentarifnummer 220900 ausgeschlossen: Essige, die aus anderen Quellen als Wein gewonnen werden, wie z.B. Apfelessig (aus Äpfeln), Malzessig (aus gemälzter Gerste) oder Branntweinessig (aus destilliertem Alkohol). Diese alternativen Essige werden unter anderen Unterpositionen innerhalb der Position 2209 klassifiziert, speziell 2209.00.20 für Apfelessig und 2209.00.30 für andere Essige im HTSUS oder entsprechende TARIC-Codes. Zusätzlich können Produkte, die keine echten Essige sind, wie z.B. aromatisierte Essige, bei denen die Aromatisierung den Charakter des Produkts erheblich verändert, oder Balsamico-Essige, die zugesetzten Traubenmost enthalten und nicht ausschließlich auf der Essiggärung von Wein basieren, ebenfalls außerhalb dieser spezifischen Unterposition fallen und möglicherweise unter andere Lebensmittelzubereitungen eingereiht werden.

Was sind häufige Einreihungsfehler für die Warentarifnummer 220900?

Ein häufiger Fehler ist die falsche Einreihung von Essigen, die aus Nicht-Wein-Quellen stammen, als Weinessig oder umgekehrt. Zum Beispiel sollte ein "Rotwein-aromatisierter" Essig, der tatsächlich Branntweinessig mit zugesetzten Aromen ist, nicht unter 220900 eingereiht werden. Dieser Fehler entsteht oft durch unzureichende Beachtung der Zutatenliste und des Herstellungsprozesses des Produkts und verstößt gegen die Allgemeine Auslegungsregel (GRI) 1, die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und den dazugehörigen Abschnitten oder Kapiteln bestimmt wird. Importeure müssen den ausschließlichen Weinursprung überprüfen, um 220900 korrekt anzuwenden, da andere Essige eigene Unterpositionen unter 2209 haben.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 220900 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 220900 beinhaltet eine gründliche Überprüfung der Inhaltsstoffe und der Herstellungsmethode des Produkts. Importeure und Zollagenten müssen vom Hersteller Dokumente einholen, die bestätigen, dass der Essig ausschließlich aus Wein durch Essiggärung gewonnen wird. Diese Dokumentation könnte ein Analysezertifikat oder eine detaillierte Aufschlüsselung der Inhaltsstoffe umfassen. Nach Bestätigung sollte das Produkt unter HS 220900.00 im HTSUS für die Vereinigten Staaten deklariert werden, was einen Wertzoll von 3,5 % für Meistbegünstigungszollsatz (MFN) Länder mit sich bringt, oder den entsprechenden Code 22090000 im EU TARIC-System, der typischerweise einen Wertzoll von 0 % hat.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Was ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Weinessig (HS 220900) in Schlüsselmärkten und wie wird er berechnet?

Die MFN-Einfuhrzollsätze für Weinessig (HS 220900) variieren je nach Einfuhrland oder Zollunion und werden typischerweise pro Hektoliter (hl) oder pro Proof-Liter für bestimmte Märkte berechnet. Zum Beispiel kann das EU-TARIC-System MFN-Sätze wie 6,40 EUR / hl oder 4,80 EUR / hl anzeigen, abhängig von spezifischen Produkteigenschaften oder dem Ursprung. Der britische Global Tariff könnte Sätze wie 4,20 GBP / hl oder 5,30 GBP / hl auflisten. In den Vereinigten Staaten kann der Harmonized Tariff Schedule (HTSUS) einen Zollsatz wie 2,1¢/pf.liter oder 0,5¢/pf.liter anwenden, wobei 'pf.liter' sich auf Proof-Liter bezieht, ein Maß für den Alkoholgehalt. Importeure sollten den offiziellen Zolltarif des Bestimmungslandes (z.B. USITC HTSUS, EU TARIC, UK Trade Tariff) konsultieren, um den genauen und aktuellen MFN-Satz zu erfahren, der für ihr spezifisches Produkt und ihren Ursprung gilt.

Welche Handelsabkommen bieten präferenzielle Zollbehandlung für Weinessig (HS 220900) und wie können Importeure diese Vorteile in Anspruch nehmen?

Viele Handelsabkommen sehen eine präferenzielle Zollbehandlung, oft mit einem 'Zollfrei'-Zollsatz, für Weinessig der Warentarifnummer 220900 vor, sofern das Produkt die Ursprungsregeln des Abkommens erfüllt. Beispiele für Länder oder Blöcke, die 'Zollfrei'-Zollsätze im Rahmen spezifischer Abkommen anbieten können, sind Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE), Singapur (SG) und andere. Um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen, müssen Importeure sicherstellen, dass der Weinessig aus einem Partnerland stammt, wie es im jeweiligen Freihandelsabkommen (FHA) oder Allgemeinen Präferenzsystem (APS) definiert ist. Dies erfordert typischerweise ein Ursprungszeugnis oder eine Ursprungserklärung des Exporteurs, die den Zollbehörden zum Zeitpunkt der Einfuhr vorgelegt werden muss. Importeure sollten die spezifischen Ursprungsanforderungen und Dokumentationsprotokolle für das relevante FHA oder APS-Programm überprüfen.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Weinessig unter HS 220900 und was unterscheidet ihn von anderen Essigsorten?

HS 220900 umfasst speziell 'Weinessig, in Behältnissen'. Das primäre Einreihungskriterium ist, dass der Essig ausschließlich aus Wein gewonnen werden muss. Dies unterscheidet ihn von anderen Essigsorten, wie Malzessig (oft unter HS 220900, wenn aus fermentiertem Malz gewonnen), Branntweinessig oder Fruchtessigen (z.B. Apfelessig, der unter HS 220900 fallen kann, wenn aus fermentiertem Fruchtwein gewonnen, oder andere Positionen, wenn nicht). Der Aspekt 'in Behältnissen' in der Positionsbeschreibung ist eine allgemeine Qualifizierung und legt typischerweise keine spezifischen Beschränkungen der Behältergröße für die Einreihung in diese Position fest, obwohl spezifische Zollsätze oder Einfuhrvorschriften in einigen Jurisdiktionen je nach Behältergröße variieren können. Die Zollbehörden werden typischerweise Nachweise des Rohmaterials (Wein) und des Fermentationsprozesses verlangen, um seine Identität als Weinessig zu bestätigen. Die Erläuterungen der Weltzollorganisation zu Kapitel 22 geben weitere Hinweise zum Anwendungsbereich dieser Position.

Gibt es über die Standard-Zollerklärungen hinaus spezifische Dokumentationsanforderungen für die Einfuhr von Weinessig (HS 220900)?

Über die Standard-Handelsrechnung, Packliste und den Frachtbrief/Luftfrachtbrief hinaus können Importeure von Weinessig (HS 220900) zusätzliche Dokumentationsanforderungen haben, insbesondere in Bezug auf Lebensmittelsicherheit, Gesundheit und Ursprung. Je nach Einfuhrland können dies sein: 1. Gesundheitszeugnisse: Ausgestellt von der zuständigen Behörde im Exportland, die die Eignung des Produkts für den menschlichen Verzehr und die Einhaltung der Hygienevorschriften bescheinigen. 2. Analysezertifikat: Detaillierung der Zusammensetzung des Produkts, des Säuregehalts und anderer relevanter chemischer Parameter. 3. Ursprungszeugnis: Wesentlich für die Inanspruchnahme präferenzieller Zollsätze im Rahmen von Freihandelsabkommen oder APS-Regelungen. 4. Zutatenliste und Kennzeichnungsinformationen: Zur Sicherstellung der Einhaltung lokaler Lebensmittelkennzeichnungsvorschriften. 5. Importeurserklärungen: Bestätigung der Einhaltung spezifischer nationaler Lebensmittelsicherheitsgesetze. Importeure sollten die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde oder gleichwertige Regulierungsbehörden des Bestimmungslandes sowie die Zollbehörden konsultieren, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Genehmigungen und Zertifizierungen vor dem Versand eingeholt werden.