HS 210500 Ohne Milchfett oder mit weniger als 3 Massenprozent Milchfett

Zusammenfassung: <h3>Warentarifnummer 210500: Speiseeis und andere genießbare Eisprodukte</h3> <p>Die Warentarifnummer 210500 umfasst Speiseeis und andere genießbare Eisprodukte, insbesondere solche, die keine Milchfette oder weniger als 3 Gewichtsprozent solcher Fette enthalten. Dies schließt typischerweise Sorbets, Wassereis und einige milchfreie Tiefkühldesserts ein.</p> <p>Importeure und Zollagenten sollten die unterschiedlichen Zollstrukturen beachten. Im Vereinigten Königreich liegen die Standardzollsätze bei etwa 6,00 % bis 8,00 % Wertzoll. Die EU wendet komplexe Mischzölle an, wie z.B. 8,60 % + 20,20 EUR / 100 kg, oft mit maximalen Wertzoll-Obergrenzen. Die USA verwenden Mischzollsätze wie 59¢/kg + 20 %, bieten aber auch „zollfreie“ Sätze im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (z.B. mit Australien, Chile, Korea, Panama) an. Eine sorgfältige Einreihung und Ursprungsbestimmung sind entscheidend, um Präferenzzölle zu nutzen und unerwartete Kosten zu vermeiden.</p>

Wie hoch sind die Zollsätze?

🇬🇧 United Kingdom

Code MFN Präferenz Einheit
2105001000 8.00 %
2105009900 6.00 %
2105009100 8.00 %

🇪🇺 European Union (TARIC)

Code MFN Präferenz Einheit
2105001000 8.60 % + 20.20 EUR / 100 kg MAX 19.40 % + 9.40 EUR / 100 kg
2105009100 8.00 % + 38.50 EUR / 100 kg MAX 18.10 % + 7.00 EUR / 100 kg
2105009900 7.90 % + 54.00 EUR / 100 kg MAX 17.80 % + 6.90 EUR / 100 kg

🇺🇸 United States (HTSUS)

Code MFN Präferenz Einheit
2105002000 50.2¢/kg + 17% Free (BH,CL,CO,JO,KR,MA,OM,P,PE,SG) See 9822.04.05 (AU) See 9823.01.01-9823.01.07 (S+) See 9908.21.01 (IL) See 9919.21.10, 9919.21.11-9919.21.12 (1 Programme) ["kg","liters"]
2105004000 50.2¢/kg + 17% Free (BH,CL,JO,KR,MA,OM,P,PA,PE,SG) See 9822.04.25 (AU) See 9823.08.01-9823.08.38 (S+) See 9918.04.60-9918.04.80 (1 Programme) ["kg","kg cmsc"]
210500
2105001000 20% Free (16 Programme) ["kg","liters"]
2105003000 20% Free (17 Programme) ["kg","kg cmsc"]

Sonderzollsätze verfügbar im Rahmen von Handelsabkommen wie USMCA, KORUS und GSP.

Zollsätze gemäß USITC (US International Trade Commission) Harmonized Tariff Schedule (HTS) (abgerufen am 22.2.2026), EU TARIC – DG TAXUD (Generaldirektion Steuern und Zollunion) (abgerufen am 22.2.2026) und UK Trade Tariff – HMRC (His Majesty's Revenue and Customs) (abgerufen am 22.2.2026).

Daten zusammengestellt und aufbereitet von HSRates.

Welche Handelsabkommen senken die Zölle für HS 2105.00?

Einfuhren von Ohne Milchfett oder mit weniger als 3 Massenprozent Milchfett können unter Freihandelsabkommen und Präferenzprogrammen ermäßigte oder zollfreie Sätze erhalten. Die nachstehende Übersicht zeigt verfügbare Präferenzregelungen je Zollgebiet, zusammengestellt von HSRates auf Basis offizieller Tarif- und Handelsabkommensdaten.

United States (HTSUS)

Free (A+,AU,BH,CL,CO,D,E,IL,JO,KR,MA,OM,P,PA,PE,S,SG) 10% für USMCA, KORUS, und 16 weitere Programme

European Union (TARIC)

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

United Kingdom

Präferenzzolldaten noch nicht verfügbar.

Präferenzzölle erfordern einen Ursprungsnachweis und können Kontingenten oder Bedingungen unterliegen. Prüfen Sie die Berechtigung immer mit einem zugelassenen Zollberater.

Daten zusammengestellt von HSRates.

Welche Vorzugssätze gelten für Ihr Ursprungsland?

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Präferenzzollsätze basieren auf verfügbaren Handelsabkommen. Tatsächliche Sätze können abweichen.

Wie wird dieser HS-Code eingereiht?

Welche Produkte deckt die Warentarifnummer 210500 ab?

Diese Unterposition umfasst Speiseeis und anderes genießbares Eis, ob kakaohaltig oder nicht, insbesondere solche Produkte, die keine Milchfette enthalten oder weniger als 3 Gewichtsprozent solcher Fette aufweisen. Dies entspricht den Erläuterungen zum Harmonisierten System der Weltzollorganisation (WZO) für die Position 2105, die genießbares Eis allgemein als gesüßte, aromatisierte Produkte definiert, die üblicherweise in gefrorenem Zustand verzehrt werden. Beispiele hierfür sind Wassereis, Sorbets und bestimmte Arten von milchfreien gefrorenen Desserts, die den angegebenen Milchfettgrenzwert erfüllen. Sowohl der USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS) als auch das EU TARIC-System spiegeln dieses spezifische Milchfettkriterium für die Einreihung unter 210500 wider und unterscheiden es von Produkten mit höherem Milchfettgehalt.

Was fällt nicht unter die Warentarifnummer 210500?

Folgende Produkte sind von der Warentarifnummer 210500 ausgeschlossen: genießbares Eis mit 3 Gewichtsprozent oder mehr Milchfett, das unter HS 2105.00.10 (für den US HTS) oder andere spezifische Unterpositionen innerhalb von 2105, die einen höheren Milchfettgehalt kennzeichnen, eingereiht wird. Darüber hinaus werden Zubereitungen zur Herstellung von Speiseeis, auch wenn sie keine Milchfette enthalten, in der Regel unter anderen Positionen eingereiht, wie z.B. Kapitel 18 (Zubereitungen aus Kakao) oder Kapitel 19 (Zubereitungen aus Getreide, Mehl, Stärke oder Milch), je nach ihrer Zusammensetzung. Gefrorene Fruchtpürees oder -konzentrate, auch wenn sie zur Herstellung von Sorbets bestimmt sind, werden unter Kapitel 8 (genießbare Früchte und Nüsse) eingereiht, wenn sie nicht die Verarbeitung durchlaufen haben, um ein "genießbares Eis" im Sinne der Position 2105 zu werden.

Was sind häufige Einreihungsfehler bei der Warentarifnummer 210500?

Ein häufiger Fehler ist die Fehlinterpretation des Kriteriums "weniger als 3 Gewichtsprozent Milchfett", was zu einer falschen Einreihung von Produkten führt, die tatsächlich 3 % oder mehr Milchfett enthalten. Importeure übersehen manchmal die präzisen analytischen Tests, die zur Bestätigung des Milchfettgehalts erforderlich sind, und verlassen sich stattdessen auf Produktbeschreibungen, die für Zollzwecke möglicherweise nicht ausreichend genau sind. Ein weiterer Fehler besteht darin, milchfreie gefrorene Desserts unter anderen Positionen, wie z.B. Kapitel 20 (Zubereitungen aus Gemüse, Früchten, Nüssen oder anderen Pflanzenteilen), einzureihen, obwohl sie eindeutig die Definition von "genießbarem Eis" und den Milchfettgrenzwert von 210500 erfüllen. Die korrekte Anwendung der Allgemeinen Auslegungsregel (AAR) 1, die besagt, dass die Einreihung nach dem Wortlaut der Positionen und den Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln zu bestimmen ist, ist hier entscheidend.

Wie sollten Importeure Produkte unter der Warentarifnummer 210500 einreihen?

Das korrekte Verfahren zur Einreihung von Produkten unter der Warentarifnummer 210500 erfordert eine akribische Beachtung der Produktzusammensetzung, insbesondere des Milchfettgehalts. Importeure und Zollagenten müssen detaillierte Zutatenlisten und idealerweise Laboranalysen vorlegen, die bestätigen, dass das Produkt keine Milchfette oder weniger als 3 Gewichtsprozent solcher Fette enthält. Diese Dokumentation sollte für die Zollprüfung jederzeit verfügbar sein. Darüber hinaus ist es unerlässlich, die WZO-Erläuterungen zur Position 2105 sowie spezifische nationale Zolltarifrichtlinien (z.B. USITC HTS General Notes oder EU TARIC-Einreihungsvorschriften) zu prüfen, um sicherzustellen, dass das Produkt alle Kriterien für "genießbares Eis" erfüllt. Die Konsultation eines Zollfachmanns oder die Beantragung einer verbindlichen Zolltarifauskunft bei der zuständigen Zollbehörde ist in komplexen oder zweideutigen Fällen ratsam, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und potenzielle Strafen zu vermeiden.

Welche HS-Codes sind verwandt?

Nicht der richtige Code? Durchsuchen Sie alle HS-Codes, um die passende Zolltarifnummer zu finden.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Meistbegünstigungszollsatz (MFN) für Produkte der Warentarifnummer 210500, und wie werden Präferenzzollsätze angewendet?

Der MFN-Einfuhrzollsatz (Meistbegünstigungszollsatz) für Produkte der Warentarifnummer 210500, die „Speiseeis und andere genießbare Eiscremes, auch Kakao enthaltend, ohne Milchfett oder mit weniger als 3 Gew.-% Milchfett“ umfasst, variiert erheblich je nach Einfuhrland. Zum Beispiel könnte der allgemeine MFN-Satz in einigen Jurisdiktionen 8,00 % Wertzoll betragen, während andere, insbesondere innerhalb der EU, komplexe Sätze wie „8,60 % + 20,20 EUR / 100 kg MAX 19,40 % + 9,40 EUR / 100 kg“ oder „7,90 % + 54,00 EUR / 100 kg MAX 17,80 % + 6,90 EUR / 100 kg“ anwenden. Für die Vereinigten Staaten können die Sätze zusammengesetzt sein, wie z. B. „59¢/kg + 20 % Wertzoll“.

Präferenzzollsätze sind im Rahmen verschiedener Freihandelsabkommen (FHA) oder Sonderprogramme verfügbar. Zum Beispiel können Einfuhren aus Ländern wie Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Peru (PE) und Singapur (SG) zollfrei sein, wenn die Waren die jeweiligen Ursprungsregeln erfüllen. Importeure sollten spezifische Zolltarifpläne, wie die Allgemeinen Anmerkungen des USITC Harmonized Tariff Schedule (HTS), für detaillierte Präferenzbestimmungen konsultieren, einschließlich spezifischer Unterpositionen wie „9822.04.05 (AU)“, „9823.01.01-9823.01.07 (S+)“, „9908.21.01 (IL)“ oder „9919.21.10, 9919.21.11-9919.21.12 (PA)“, die sich auf spezifische Handelsprogramme oder Abkommen beziehen.

Was sind die wichtigsten Einreihungskriterien für Produkte der Warentarifnummer 210500, insbesondere hinsichtlich des Milchfettgehalts?

Das primäre Einreihungskriterium für die Warentarifnummer 210500 ist der Milchfettgehalt. Diese Position umfasst speziell „Speiseeis und andere genießbare Eiscremes, auch Kakao enthaltend“, die „kein Milchfett oder weniger als 3 Gew.-% Milchfett“ enthalten. Produkte mit 3 Gew.-% oder mehr Milchfett würden typischerweise unter einer anderen Unterposition innerhalb des Kapitels 21 eingereiht, oft 2105.00.10 für die USA oder eine entsprechende Unterposition in anderen nationalen Tarifen. Importeure müssen sicherstellen, dass genaue Laboranalysen oder Herstellerangaben verfügbar sind, um den Milchfettanteil zu belegen, da dies ein entscheidender Faktor für die korrekte Einreihung und die anwendbaren Zollsätze ist. Die Berechnung „nach Gewicht“ bezieht sich auf das Gesamtgewicht des Produkts.

Welche Dokumente sind typischerweise für die Einfuhr von Produkten der Warentarifnummer 210500 erforderlich?

Für Produkte der Warentarifnummer 210500 gehören zu den Standard-Importdokumenten eine Handelsrechnung, eine Packliste und ein Frachtbrief (Bill of Lading oder Air Waybill). Entscheidend ist, dass aufgrund der Lebensmittelnatur dieser Produkte zusätzliche Dokumente von Lebensmittel- und Gesundheitsbehörden verlangt werden können. Dies könnte umfassen:

  1. Gesundheitszeugnisse: Ausgestellt von der zuständigen Behörde im Exportland, die die Sicherheit des Produkts und die Einhaltung der Hygienestandards bescheinigen.
  2. Zutatenliste/Spezifikationsblatt: Detaillierte Angaben zu allen Zutaten, einschließlich des genauen Milchfettgehalts, zur Überprüfung der Einreihung und der Einhaltung der Lebensmittelkennzeichnungsvorschriften.
  3. Ursprungszeugnis: Wesentlich für die Beantragung von Präferenzzollsätzen im Rahmen von Freihandelsabkommen.
  4. Pflanzengesundheitszeugnisse: Falls pflanzliche Bestandteile vorhanden sind und solchen Kontrollen unterliegen.

Importeure sollten die spezifischen Anforderungen bei den zuständigen Lebensmittelsicherheitsbehörden (z. B. FDA in den USA, EFSA in der EU, FSA im Vereinigten Königreich) und den Zollbehörden im Bestimmungsland vor dem Versand überprüfen.

Welche wichtigen Handelsabkommen bieten üblicherweise Präferenzzollbehandlung für Produkte der Warentarifnummer 210500, und was sollten Importeure beachten?

Viele bilaterale und multilaterale Handelsabkommen bieten Präferenzzollbehandlung für Produkte der Warentarifnummer 210500. Zum Beispiel haben die USA Freihandelsabkommen mit Ländern wie Australien (AU), Bahrain (BH), Chile (CL), Kolumbien (CO), Israel (IL), Jordanien (JO), Korea (KR), Marokko (MA), Oman (OM), Panama (PA), Peru (PE) und Singapur (SG), die oft zollfreien Zugang oder reduzierte Zollsätze für qualifizierte Waren vorsehen. Ähnlich hat die EU zahlreiche Freihandelsabkommen (z. B. mit Kanada, Japan, Südkorea, Mercosur), die diese Sätze beeinflussen können.

Importeure müssen die „Ursprungsregeln“ jedes Handelsabkommens sorgfältig prüfen. Ein bloßer Versand aus einem Partnerland ist nicht ausreichend; das Produkt muss die Ursprungskriterien (z. B. vollständig gewonnen, wesentliche Be- oder Verarbeitung, regionaler Wertanteil) erfüllen, um für die Präferenzbehandlung in Frage zu kommen. Ein gültiges Ursprungszeugnis oder eine Ursprungserklärung ist in der Regel erforderlich, um diese Vorteile in Anspruch zu nehmen. Die Nichteinhaltung der Ursprungsregeln kann zur Anwendung des höheren MFN-Zollsatzes und zu möglichen Strafen führen.